20.06.14 11:53 Uhr
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USA: Mordanklage gegen Vater, nachdem er Kind im Auto vergaß

Am Mittwochmorgen sollte ein Mann aus Georgia (USA) sein 22 Monate altes Kind zu einer Tagesstätte bringen. Der 33-Jährige vergaß jedoch, dass sich das Kind auf dem Rücksitz befand, er ging zur Arbeit und kehrte erst nach 16:00 Uhr zurück.

Nachdem er entdeckte was passiert war, spielten sich dramatische Szenen ab, er versuchte erfolglos das Kind wiederzubeleben. Patrouillierende Polizisten bemerkten die Szene, nachdem sich mehrere Menschen um den Wagen versammelt hatten.

Der verzweifelte Vater schrie immer wieder: "Was habe ich getan?". Laut Polizeiangaben betrug die Temperatur an diesem Tag 31 Grad, das Kind wurde noch vor Ort für tot erklärt. Gegen den Mann wurde nun Anklage wegen Mordes erhoben, er bleibt ohne Kaution in Haft.


WebReporter: just.mic
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Tod, Auto, Kind, Vater
Quelle: wsbtv.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.06.2014 12:00 Uhr von Maverick Zero
 
+11 | -0
 
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Wieviele Leute vergessen denn bitte jedes Jahr ihr eigenes Kind im Auto?
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20.06.2014 12:09 Uhr von Nebelfrost
 
+11 | -0
 
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schlimm so eine sache, äußerst tragisch. aber wieso lautet die anklage auf mord? sind die amerikanischen juristen total bescheuert? die sollten erstmal im lexikon nachschlagen, wie genau "mord" definiert wird. der ganze hergang sieht eher stark nach fahrlässiger tötung aus. aber bei den amis ist offenbar jede art von tötung gleich mord. in der US justiz wird offenbar gar nicht mehr unterschieden. hauptsache die hinrichtungsmaschinerie läuft wieder auf hochtouren.

fahrlässige tötung = mord
totschlag = mord
unfall mit todesfolge = mord
notwehr = mord... ach nee stopp. ich vergaß, dass es in den USA ja erlaubt ist, einfach so menschen zu erschießen, nur wenn sie sich unbefugt auf das eigene grundstück verirren und dass dies dann als selbstverteidigung gewertet wird, selbst dann wenn keine konkret ersichtliche gefahr von den unbefugten betretern ausging.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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20.06.2014 12:20 Uhr von knuggels
 
+8 | -0
 
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Mir tut der Mann unendlich Leid. Wahrscheinlich war er übermüdet, überarbeitet oder sonstwas. Neben dem Verlust seines Kindes kommt jetzt auch noch die Justiz und verurteilt ihn zusätzlich.
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20.06.2014 12:23 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -2
 
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@Nebelfrost
Eine Untersuchung auf Mord ist schon richtig.
Denn:
Wenn ich exakt vorhabe ein Kind zu töten, lasse ich es einfach im Wagen zurück. Dann wäre es - nach deiner Sicht - automatisch nur fahrlässige Tötung.
Schon komisch, dass sich der Mann nicht im Laufe des Tages daran erinnert, dass er nie bei der Tagesstätte wär. Mir wäre das 1.) beim Aussteigen aufgefallen - ich hätte während der Fahrt 2.) auch das Atmen gehört - mir wäre es nach 3.) nach 10 Minuten Arbeiten sofort aufgestoßen.
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20.06.2014 12:24 Uhr von jens3001
 
+3 | -0
 
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Nebelfrost

jetzt fahr mal nicht gleich aus dem höschen :)

die "justiz" hat da gar nichts getan.

der staatsanwalt hat anklage wegen mordes erhoben. das kann er durchaus tun. ob er dann ewgen mordes oder doch "nur" wegen fahrl. tötung schuldig gesprochen wird - das ist aufgabe der justiz.

anklagen kannst du wegen was auch immer du möchtest :)


ich vermute der staatsanwalt will die höchststrafe erreichen und geht deswegen auf "mord".

ansonsten hast du natürlich recht. mord ist heimtückisch, geplant und von "niederen instinkten" geleitet.
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20.06.2014 12:28 Uhr von CrazyWolf1981
 
+4 | -0
 
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Mord finde ich ziemlich hart, da muss man ihm schon Absicht nachweisen. Hatte er denn so abgelegen geparkt? Das Kind muss doch irgendwas von sich gegeben haben, geschrieen oder sowas. Dass das niemand mitbekommen hat bzw. keiner das Kind im Auto gesehen hat?
Auch wenn ich nicht nachvollziehen kann wie man sein Kind, Hund oder sonstwas im Auto vergessen kann.
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20.06.2014 12:31 Uhr von MR.Minus
 
+0 | -8
 
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wo ist die mutter gewesen???
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20.06.2014 12:43 Uhr von Nebelfrost
 
+6 | -1
 
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@mr.minus
zitat: "wo ist die mutter gewesen???"

arbeiten, vermute ich mal. oder willst du jetzt etwa noch der mutter die schuld geben, weil sie kein fünfdimensionales wesen ist, das sich an mehreren orten gleichzeitig aufhalten kann?
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20.06.2014 12:49 Uhr von jens3001
 
+5 | -0
 
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Ich frage mich eher was mit der Tagesstätte los war.

Normalerweise rufen die die Eltern an wenn ein Kind nicht auftaucht - ohne Meldung.

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