19.06.14 17:06 Uhr
 1.322
 

TrueCrypt-Entwickler wollen keine Lizenzumstellung ermöglichen (Update)

Seit einiger Zeit wird TrueCrypt nicht mehr aktualisiert, weil es angeblich zu unsicher ist (ShortNews berichtete).

Der Koordinator der TrueCrypt-Audits Matthew Green wollte von den Entwicklern von TrueCrypt die Freigabe für den Code, so dass dieser auf Basis einer der akzeptierten Open-Source-Lizenzen von anderen Programmierern weiterentwickelt werden könnte. Doch das lehnt ein Entwickler in einer E-Mail ab.

Die Begründung: Sie wollten den Code "ohnehin schon seit einiger Zeit komplett neu schreiben". Er erlaubt nur, dass der alte Code als Inspiration und Referenz für eine Neu-Implementierung dienen könnte.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Update, Entwickler, Code
Quelle: heise.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Apple unterstützt den Kampf gegen AIDS
Google: Schadsoftware auf Android-Geräten gefunden
BND will 150 Millionen Euro ausgeben, um Messenger wie WhatsApp zu entschlüsseln

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.06.2014 17:06 Uhr von sfmueller27
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Man sollte die TrueCrypt Entwickler nicht vorschnell verurteilen. Sie werden schon recht triftige Gründe für dieses seltsam anmutende Verhalten haben, besonders die Aussage:"Wir wollten den Code ohnehin schon seit einiger Zeit komplett neu schreiben."
Kommentar ansehen
19.06.2014 17:55 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
Und die Gründe wären?


Interessant wäre eine Urheberrechtsverletzung, die müsste doch den Entwickler zwingen sich zu bekennen, sofern er vorhat das zu verfolgen.
Kommentar ansehen
19.06.2014 23:03 Uhr von Pils28
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
Da werden ein paar Bundesbeamte ein unschönes Gespräch mit denen geführt haben. Und die einzige Lösung, die sie sahen war, TrueCrypt aufzugeben. In Faschostaaten passiert das schnell.
Kommentar ansehen
20.06.2014 03:56 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@SumpfGurke
Könnte man, deswegen gibt es im bezug auf TrueCrypt Audits. Die Herren schauen den Code auf Backdoors durch.
Kommentar ansehen
20.06.2014 06:59 Uhr von Raptor667
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
ist es nicht so das in Amiland jede Schutzsoftware eine Backdoor für die NSA haben MUSS? Hatte da mal was gehört. Von daher ist die TrueCrypt Software ja eigentlich für den Popo wenn eh jeder der NSA durch die Backdoor an die Daten kommt...
Kommentar ansehen
20.06.2014 09:56 Uhr von advicer
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Der Code ist ja verfügbar und kann von jedem überprüft werden der was davon versteht. Nur, andere daran weiterentwickeln lassen ist ein anderes Ding. Aber wer weiss wo das hinführen würde wenn plötzlich zig verschiedene "Weiterentwicklungen" verfügbar wären. Da wüsste doch keiner mehr wem man jetzt vertrauen kann und wem nicht. Und so viele kompetente Leute mit der Zeit dauernd irgendwelche Sourcecodes zu checken gibt es beileibe nicht.


Raptor667, so ist es. Deshalb will auch keiner so gerne z.B. Microsofts Bitlocker verwenden. TrueCrypt ist aber davon nicht betroffen. Tatsächlich weiss man über die Herkunft von TC kaum etwas.

Zur Zeit sehe ich die letzte Version von TC noch als sicher an. Die Warnung der Entwickler richtet sich ja an evtl. Schwachstellen die in Zukunft entdeckt und nicht mehr gefixt werden würden. Noch gibt´s keinen Grund zur Panik und für den normalen, halbwegs anständigen Bürger sowieso nicht.

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Offene Stellen beim Bundeskriminalamt: Bewerber fallen bei Deutsch-Tests durch
"Pokémon Go" ist das beste Android-Spiel des Jahres
Apple unterstützt den Kampf gegen AIDS


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?