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USA erpressen El Salvador: Entwicklungshilfe an Samenkauf von Monsanto gebunden

Die USA hat an die Entwicklungshilfe von El Salvador eine umstrittene Bedingung geknüpft: Das Land muss den genveränderten Samen von der Firma Monsanto einsetzen und kaufen.

Sollten die Farmer sich nicht beugen, gehen dem Land 300 Millionen Dollar verloren.

Die Bauern demonstrieren nun gegen diese Erpressung vor der US-Botschaft. "Es ist nicht tolerierbar, dass die Regierung eines der reichsten Länder der Welt uns beim Anbau unserer eigenen Nahrung Hindernisse in den Weg stellt", so Miguel Aleman von der Landwirtschaftlichen Organisation CONFRAS.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Entwicklungshilfe, El Salvador, Monsanto
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2014 16:39 Uhr von Destkal
 
+41 | -2
 
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gar nicht.

eher werden sie bestätigt, z.b. durch das freihandelsabkommen.
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19.06.2014 16:40 Uhr von Berundo
 
+19 | -2
 
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Krank...
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19.06.2014 16:41 Uhr von Pundi
 
+35 | -3
 
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Unglaubliche frechheit der USA, einfach nur unmoralisch.
Monsanto bedeutet im Endeffekt der Ruin der Bauern!

[ nachträglich editiert von Pundi ]
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19.06.2014 17:37 Uhr von blizz0815
 
+7 | -4
 
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Mein Gott, dass macht mich so krank.
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19.06.2014 17:56 Uhr von mort76
 
+30 | -2
 
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...den US-amerikanischen Bauern ist inzwichen klargeworden, was sie da anbauen- dort verbreitet sich gerade ein Unkraut wie die Pest, das gegen eigentlich alle Schädlingsbekämpfungsmittel resistent ist und 7cm pro Tag wächst.
Die Hälfte der US-Farmen ist davon betroffen, in manchen Bundesländern sind es schon 92%.

Betroffene Äcker kann man nurnoch aufgeben, und man kann die mit RoundUp versauten Böden auch so schnell für nichts anderes mehr nutzen.

Und nein, RoundUp wirkt natürlich nicht gegen das SuperWeed- RoundUp hat genau denselben Effekt erzielt, wie man ihn auch bei den Antibiotika erzielt hat: nun gibts halt resistente Keime, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt.

Ohne RoundUp hätte sich dieses Unkraut nicht durchgesetzt, alles wäre im Gleichgewicht geblieben- man hat so ein "überleben des Stärksten" provoziert, und der Stärkere, das SuperWeed, ist nun quasi ein Monopolist auf den Äckern.

https://www.youtube.com/...
http://www.ucsusa.org/...

So ist das eben in der Natur: die schließt jede Lücke.
Statt unkrautfreie Äcker gibts jetzt feldfruchtfreie Ex-Äcker.

Die Nachfrage nach den Monsanto-Produkten schmälert das im eigenen Land natürlich, sowas spricht sich rum- klar, daß man dann lieber andere Länder ruiniert statt dem eigenen.

Davor ist auch immer gewarnt worden, aber...wofür hat man Regierungskontakte und Lobbyisten?
Genauso wie wir mit unseren bienentötenden Schädlingsbekämpfungsmitteln macht man einfach weiter wie bisher und läuft lachend in die Kreissäge.

Wenn man an die4 ganzen Lügen denkt- "ja, das Zeug ist steril..."
War es natürlich nicht.
"Hecken halten den Samenflug auf..."- aha.
Und wenn das Zeug dann auf fremden Äckern keimte, wurden deren Besitzer verklagt, sobald sie aufmuckten.

Alles klar- man hat es hier offensichtlich mit klugen, umsichtigen Menschen zu tun, die nur unser Bestes wollen.
El Salvador sollte sich gut überlegen, ob man sich wirklich für 300 Millionen die Agrarindustrie ruinieren wollen...
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19.06.2014 18:01 Uhr von Robert76
 
+3 | -19
 
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19.06.2014 18:59 Uhr von Bewerter
 
+18 | -3
 
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Ich kann mich nicht oft genug wiederholen, aber wenn ihr euch wehren wollt: KAUF KEINE AMERIKANISCHEN PRODUKTE! Es gibt fast immer eine Alternative.
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19.06.2014 19:09 Uhr von Fred_Flintstone
 
+6 | -10
 
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Kein Mensch zwingt ein Land, Geldgeschenke anzunehmen.
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19.06.2014 19:25 Uhr von Pantherfight
 
+8 | -4
 
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Typisch USA....die größten Verbrecher der Welt...und solange sie alle still halten wird es auch so weiter gehen. Schade...das menschenuntötender Terror gegen die USA nicht so einfach möglich ist. Was anderes kann man mit einem solchen Land nicht mehr machen.
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19.06.2014 20:31 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+11 | -1
 
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Man sollte jedem Mosanto Mitarbeiter und Aktionär ein Jahr lang mit ihrem Dreck zwangsfüttern.. danach geht es jedem Einwohner von Fukushima vermutlich besser..
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19.06.2014 21:33 Uhr von 1199Panigale
 
+5 | -1
 
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Wahnsinnig und mehr als erschreckend was diese Firma an Macht mit sich bringt.
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19.06.2014 22:17 Uhr von Fomas
 
+11 | -1
 
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Monsanto bedeutet nicht nur den Ruin der Bauern, sondern langfristig den Ruin des Planeten.
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19.06.2014 22:31 Uhr von Katü
 
+4 | -3
 
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@ mort76 Bei einen Beitrag wie den deinen ist das wirklich schaden das man nur einen Punkt vergeben kann. Wirklich interessant!
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19.06.2014 22:36 Uhr von Rechtschreiber
 
+4 | -2
 
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Lange dauert es nicht mehr, dann werden den Mistgabeln der Bauern wieder Bomben folgen. Unsere "zivilisation" hat jetzt schon auf breiter Front versagt.

Da bin ich lieber eine linke Zecke, also so ein kapitalistisches Arschloch.
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20.06.2014 00:09 Uhr von PrinzAufLinse
 
+1 | -4
 
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sind wir nicht alle etwas genmanipuliert?
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20.06.2014 00:57 Uhr von mort76
 
+4 | -1
 
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GringeCommander,
swoweit ich weiß, waren es insgesamt 250.000 Selbstmorde in Indien wegen dieser Problematik, und gerade in Indien ist es so, daß quasi jedes Jahr ein neuer Schädling oder Krankheitserreger die Wirkung der Gentechnik wieder aushebelt, weil Baumwollpflanzen auch noch sehr empfindlich sind- nur, daß man es dann mit resistenten Super-Schädlingen und Super-Unkräutern zu tun hat.

In Indien kann man auch keine andere Saat kaufen, was dann auch noch zu riesigen Monokulturen führt- ein Paradies für Schädlinge.
Vorher wurden dort die unterschiedlichsten Pflanzen angebaut, jetzt nurnoch Baumwolle.
Einen größeren Gefallen kann man den Schädlingen eigentlich nicht tun.

Warum gerade Entwicklungsländern dieses Zeug angedreht wird?
Die Bauern dort sind noch überwiegend Analphabeten, denen kann man erzählen, was man will.

(Zu den US-Amerikanern fällt mir da der schöne alte Spruch ein, Fred Flintstone: "Ich fürchte die Danaer, selbst wenn sie Geschenke bringen." Und was machen die Salvadorianer, wenn IHRE Regierung genauso korrupt ist wie unsere und einfach gegen den Willen des Volkes handelt (Beispiel: TTIPS und Fracking?))


Katü,
danke...
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20.06.2014 02:00 Uhr von ms1889
 
+5 | -1
 
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daran sieht man das die usa unredlich, undemokratisch und unrechtsstaatlich ist.
wer sowas fordert ist immer als terrorist anzusehen...

monsanto gehört verboten, die sie nicht beweisen können das ihre produkte unschädlich für mensch und natur sind.
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20.06.2014 03:17 Uhr von mort76
 
+2 | -1
 
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ms1889,
man kann inzwichen ja schon mit vollem Recht sagen, daß die Schädlichkeit bewiesen wurde....
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20.06.2014 09:19 Uhr von maxyking
 
+1 | -0
 
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Natürlich ist die Verärgerung verständlich aber Entwicklungshilfe usw. sind oft an solche Bedingungen geknüpft oder wie glaubt ihr sind die Griechen zu Deutschen U Booten gekommen? haben die deutsche Terroristen sie auch erpresst? Das positive an der Momentanen Situation ist das es so Schlimm ist das sich in den USA in denn nächsten Jahren tatsächlich etwas ändern könnte, die Bevölkerung dort ist größtenteils genauso frustriert mit der Korruption ihres politischen Systems.
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20.06.2014 09:24 Uhr von psycoman
 
+1 | -0
 
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Dann sollte El Salvador einfach "Fickt euch!" sagen und auf das Geld verzichten oder sich an die EU oder Deutschland wenden, die ballern auch überall Geld hin. Saatgut kann man auch in der EU kaufen, oder?
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20.06.2014 17:28 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+1 | -0
 
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Die Menschen in Entwicklungsländer werden gezwungen und wir in Deutschland wählen CDU/SPD oder gehen weder Wählen noch eine Partei gründen und halten uns selbst für so gebildet!


Ich habe schon allein wegen den Freihandelsabkommen in dieser Form die AfD gewählt.
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21.06.2014 03:03 Uhr von mort76
 
+1 | -1
 
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Capitalism,
die AfD kritisiert aber eigentlich keinen der Punkte, die TTIPS so gefährlich machen- die verlangen nur Detailänderungen:
http://www.alternativefuer.de/...

Wirklich abgelehnt wird TTIPS nur von den Grünen und der Linkspartei...

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