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Schwarzwald: Gruppe von Männern verübt Selbstjustiz an einem mutmaßlichen Vergewaltiger

Auf einem Pendlerparkplatz haben Angehörige und Bekannte eines Vergewaltigungsopfers den mutmaßlichen Täter aufgegriffen.

Der Mann wurde von der Meute getötet. Wiederbelebungsversuche scheiterten. Der Mann stand im Verdacht, eine Frau, die er kannte, vergewaltigt zu haben.

Zwei Angehörige und zwei Bekannte der Frau wurden verhaftet.


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WebReporter: Rechargeable
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gruppe, Vergewaltiger, Schwarzwald, Selbstjustiz
Quelle: focus.de

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67 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2014 14:07 Uhr von Berundo
 
+66 | -45
 
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Der Arme... jetzt muss er zumindest die 4 Monate Bewährung nicht miterleben.
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19.06.2014 14:15 Uhr von Rechargeable
 
+127 | -25
 
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Haltet mal die Bälle flach, er war nur ein Verdächtigter, und noch lange nicht der Täter.
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19.06.2014 14:26 Uhr von Dracultepes
 
+41 | -13
 
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Einsperren und nie wieder rauslassen. Aber das klappt leider bei unserer Justiz nicht. Solchen Leuten sollte auf ewig ein normales Leben in unserer Gesellschaft verwehrt werden.
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19.06.2014 14:27 Uhr von Bildungsminister
 
+49 | -9
 
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Danke @Rechargeable

Leider geht das in die meisten Köpfe nicht rein. Genau deswegen bringt Selbstjustiz niemandem etwas. Zunächst einmal sollte man überhaupt die Schuldigkeit feststellen, und dann ein entsprechendes Gerichtsverfahren abwarten. Danach kann man sich immer noch wie Tiere benehmen.

Bitte nicht falsch verstehen - Ich verabscheue die Tat an sich und sollte es wirklich der Täter gewesen sein, dann hätte er zumindest eine hohe Strafe verdient. Ob der Tod eine gerechte Strafe ist mag ich nicht beurteilen.

Nun wurde das Leben von vier weiteren Personen zerstört, denen nun Mord angelastet wird. Ob das der richtige Weg ist und war, wage ich im Angesicht der nun zu erwartenden Folgen doch zu bezweifeln.

Es wäre indes nicht der erste Fall wo ein Täter sich am Ende gar nicht als Täter erweist. Und dann?
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19.06.2014 14:28 Uhr von Mehrsau
 
+25 | -12
 
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Hallo? Spinnt ihr? Woher wollen die wirklichen Täter wissen, dass er es wirklich war?
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19.06.2014 14:30 Uhr von rechtschreibnazi
 
+12 | -36
 
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19.06.2014 14:39 Uhr von rechtschreibnazi
 
+7 | -36
 
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19.06.2014 14:44 Uhr von Darkman149
 
+30 | -9
 
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Unglaublich bei wie vielen Menschen sich das Hirn völlig abschaltet sobald sie "Vergewaltigung" lesen. Wie hier ja schon gesagt wurde: er war nur ein Verdächtiger! Es war noch nichts bewiesen. Ich habe gehört es soll durchaus vorgekommen sein, dass es im Laufe polizeilicher Ermittlungen zu Verbrechen mehrere Verdächtige gegeben haben soll. Teils stellte sich heraus, dass die sogar unschuldig waren! Ich möchte in diesem Fall gerne wissen was die 4 Trottel (und auch die geistigen Tiefflieger hier) sagen, wenn sich herausstellt, dass der Verdächtige in diesem Fall ebenfalls unschuldig war und ein anderer für die Tat verantwortlich ist.
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19.06.2014 14:47 Uhr von Rechargeable
 
+24 | -11
 
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Und oft genug kommt es auch vor, das die frau gelogen hat.

Solange ist er nur 1 verdächtiger, der jetzt leider Tot ist.

Schon einmal wurde auf Facebook zur Selbstjustiz aufgerufen, und es stellte sich dann heraus, das er nichts damit zu tun hat. Aber sein Name wird immer damit in Verbindung gebracht.
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19.06.2014 15:01 Uhr von krausenbaum
 
+5 | -11
 
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gute tacktick!
erst todschlage, dann ermitteln
/irronie off
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19.06.2014 15:11 Uhr von Berundo
 
+12 | -3
 
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@krausebaum
Du machst echt nen minderbemittelten Eindruck mit deiner Rechtschreibung.
Wollts nur gesagt haben.
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19.06.2014 15:18 Uhr von d1pe
 
+17 | -4
 
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Was ist das für Polizeiarbeit? Wenn ein Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Täter nach einer Woche noch nicht vollstreckt wurde, frage ich mich was die den ganzen Tag machen. Wenn Familienangehörige den mutmaßlichen Täter aufspüren können, dann sollte die Polizei das auch können. Es ist ja nicht so, dass der mutmaßliche Täter eine Gummibärpackung geklaut hat. Bei einem mutmaßlichen Vergewaltiger sollte man ein wenig schneller arbeiten.

[ nachträglich editiert von d1pe ]
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19.06.2014 15:28 Uhr von GroundHound
 
+17 | -3
 
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Und jetzt stelle man sich vor, es ergibt sich, das der Mann die Vergewaltigung nicht begangen hat.

Selbstjustiz hat in unserer Gesellschaft nichts zu suchen. Diese Leute gehören lebenslänglich hinter Gitter.
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19.06.2014 15:48 Uhr von Nebelfrost
 
+12 | -3
 
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wie in der news zu lesen ist, galt der mann als "mutmaßlicher täter" und er stand "im verdacht" die frau vergwaltigt zu haben. mit anderen worten: seine schuld war noch nicht juristisch erwiesen. sollte sich herausstellen, dass der mann unschuldig und doch nicht der vergewaltiger war, so hoffe ich, dass die volle härte des gesetzes zuschlägt und jeder einzelne, der teil des lynchmobs war, das sonnenlicht bis zum ende seiner tage nicht mehr wieder sieht.
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19.06.2014 15:51 Uhr von lucstrike
 
+7 | -2
 
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Da der staatliche Apparat nicht in die Gänge kam und die 4 Männer den vermeintlichen Täter vorher aufgespürt hatten, hätte es auch gereicht ihn mit einem Sack übern Kopf an der nächsten Polizeistation lebend abzulegen. Dafür hätte ich dann auch vollstes Verständnis.
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19.06.2014 15:58 Uhr von Atze2
 
+8 | -7
 
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wie manche hier auf den Putz hauen und von "geiler" Selbstjustiz reden bereitet mir Kopfschütteln.

Mal sehen wie die Denken (wenns denn ginge) würden wenn diese Kommentarschreiber mal zu Unrecht in die Schußlinie kommen und ein wütender Mob deren Kopf will.

Vermutlich huschen die dann ganz fix unter Muttis Rockzipfel.
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19.06.2014 16:26 Uhr von Weltenwandler
 
+10 | -8
 
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Selbstjustiz ist staatsfeindlich und sollte meiner Meinung nach nicht als Verbrechen sondern als terroristischer Akt verfolgt werden da er schlussendlich zum Ziel hat das Justizsystem zu zerstören. Menschen die Selbstjustiz begehen sind keine Helden aus Märchenromanen, sie sind schlichtweg Terroristen.
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19.06.2014 16:31 Uhr von Darkness2013
 
+3 | -3
 
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Sowas Kann man echt nicht gutheissen, aber irgendwie müssen die Selbstjustizler ja nen Tip bekommen habe wie der jenige aussieht, ich denke mal vom Vergewaltigungsopfer und wenn dies ihren Vergewaltiger auch noch kannte und ihn Identifiziert hat ists vollkommen ok denn er wäre ja eh nach 1-2 Jahren wieder draussen und würde weitermachen, sollte man aber auf den angeblichen Vergewaltiger losgegangen sein nur weil man hörte er sei Verdächtig so ist es nicht gutzuheissen, lieber erstmal die Gerichtsverhandlung abwarten und wenn der Täter verurteilt wurde und wieder ein lächerliches Urteil kommt wo mehr der Täter geschützt wird dann kann man loslegen.

Das wird auch nicht das Erste oder Letzte mal bleiben erst wenn der Staat anfängt seine Bürger richtig zu schützen erst dann brauchen sich nicht mehr andere die Hände schmutzig machen.
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19.06.2014 16:35 Uhr von Surrender
 
+2 | -15
 
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19.06.2014 16:51 Uhr von Gorli
 
+10 | -4
 
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Grad bei Vergewaltigungen artet es oft in fast religiöse Hexenjagten aus. Eine Frau muss doch nur mit dem Finger auf jemanden zeigen und "Vergewaltiger" rufen, dann steht der Mob sofort auf ihrer Seite und steinigt den Kerl bevor er weis wie ihm geschieht.

Ist mir schleierhaft wie man sowas gerecht und gut finden kann.
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19.06.2014 16:54 Uhr von Surrender
 
+2 | -5
 
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@Gorli: Exakt erkannt. Und von der Gesellschaft wird das dann auch noch anerkannt, ohne dass jemand zugeben muss, dass es ihm zu 99% nur um das Herauslassen seiner eigenen Aggression geht. Wenn jetzt der unbescholtene Ehemann oder Vater dem vor Verzweiflung eine langt... aber irgendwelche losen Bekannten, die einen Wutmob bilden. Ja klar, es geht denen um Rache oder gar Gerechtigkeit. Ich lach mich tot.
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19.06.2014 17:14 Uhr von Michael2505
 
+4 | -2
 
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Die Krönung der Schöpfung, LOL!!!!!!!

Selbstjustiz ist ein NO GO! Jedoch müssen die Strafen für nachgewiesene Täter drastisch erhöht werden! Daraus wird ein Schuh!
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19.06.2014 17:27 Uhr von fox.news
 
+5 | -2
 
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übrigens nur am Rande: selbst WENN er schuldig gesprochen worden wäre, würde das keine Lynchjustiz rechtfertigen.

eines der größten Argumente gegen die Todesstrafe ist nämlich zurecht, daß sich auf die Justiz irren kann. heißt: wenn er fälschlicherweise im Gefängnis saß, entläßt man ihn einfach wieder. aber was, wenn ein Unschuldiger verurteilt und danach getötet wird?
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19.06.2014 17:37 Uhr von Floppy77
 
+3 | -3
 
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Wenn er wirklich ein Vergewaltiger gewesen war, dann hätte er einen langen Gefängnisaufenthalt verdient gehabt. Lynchjustiz passt dagegen weder in unsere heutige Zeit noch in unseren demokratischen Staat, wer so handelt passt besser in die Regionen auf der Welt, wo man heute noch im Mittelalter lebt.

Festzustellen, ob ein mutmaßlicher Täter ein Verbrechen begangen hat oder fälschlicher Weise dafür beschuldigt wird, ist Sache des Gerichts. Manchmal sind Leute auch tatsächlich unschuldig einer Vergewaltigung beschuldigt, aus welchen Gründen auch immer. Er wäre nicht der erste gewesen.
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19.06.2014 17:40 Uhr von Maverick Zero
 
+6 | -5
 
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Und wieder mal zeigt sich die grenzenlose Idiotie der Menschen: Wenn sich genügend Deppen finden, dann wird jegliche Moral über Bord geschmissen und wie im Mittelalter die Hexe durchs Dorf - pardon, Parkplatz - gejagt und aufgeknüpft oder verbrannt.
Ganz toll.
War zweifelsfrei bewiesen, dass der Mann der Täter war?
Wurde er angeklagt? Verurteilt? Wenn ja, wie lautete das Urteil?
Wenn die Gerichtsurteile bei bestimmten Verbrechen in den Augen mancher zu lasch sind, dann sollte man sich eher für eine bessere und konsequentere Rechtssprechung stark machen. Nicht für weniger Rechtstaat, dafür dann aber Anarchie und das Recht des Stärkeren einstehen, sondern lieber für MEHR Rechtsstaat einstehen.

Aber es ist ja immer das gleiche. Ob Vergewaltiger, Kinderschänder oder Taschendieb mit Migrationshintergrund: Irgendein Depp wird einen (mutmaßlichen) Verbrecher als Grund für den Untergang der Zivilisation ausmachen und wird als Vermeintliche Lösung in bester Anarcho-Manier sämtliche Grundprinzipien Gesellschaftlichen Zusammenlebens ausser Kraft setzen. Schlau. Sehr schlau.

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