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Argentinien: Spekulanten stürzen sich auf das finanziell angeschlagene Land

Die Gerüchte, dass Argentinien vor der Zahlungsunfähigkeit steht, ebben nicht ab. Die Renditen sind dadurch in die Höhe getrieben worden und Investoren stoßen Staatsanleihen ab, um sich im Gegenzug gegen Kreditausfälle zu versichern.

Zuvor hatte der oberste Gerichtshof der USA geurteilt, dass Argentinien alle Gläubiger gleich behandeln müsse, um zwei Hedgefonds im Wert von 1,3 Milliarden Dollar anweisen müsse. Die beiden Kläger hatten sich nicht am Schuldenschnitt des Landes 2005 und 2010 beteiligt und wollen ihre Bonds haben.

Argentinien fürchtet nun, dass andere Gläubiger auf die gleiche Idee kommen könnten und Zahlungen in Höhe von 15 Milliarden Dollar ins Hause stehen könnten. Wenn bis 30. Juni 2014 keine Lösung parat steht, wird Argentinien die Fonds allerdings nicht ausbezahlen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Argentinien, Staatsanleihe, Spekulant
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2014 09:05 Uhr von Borgir
 
+3 | -3
 
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Wie kann ein Gericht eines anderen Landes über das Recht im eigenen Land urteilen? Das Recht des Landes, in dem investiert wurde sollte doch zählen, oder? Unfassbar, was sich die USA da mal wieder erlauben und was ich von Spekulanten halte darf ich hier nicht äußern, sonst steht ein SEK vor der Tür.
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19.06.2014 10:08 Uhr von Mukkefuk
 
+3 | -0
 
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@ Borgir: Das hat wohl was damit zu tun, dass Argentinien sich dem US-Recht unterworfen hat, um leichter Staatsanleihen aufnehmen zu können. s. hierzu z.B. http://de.wikipedia.org/... :

"1976 erlaubte die Militärdiktatur mit dem Gesetz 21.305 argentinische Staatsanleihen nach dem Recht des Staates New York auszugeben. Von amerikanischen Anwälten der Argentinier wurde ein spezieller Vertrag für die Anleihen erstellt, das "Fiscal Agency Agreement". Dabei wurde festgelegt, dass die Rückzahlung über einen New Yorker Treuhänder erfolgt."

Ist also nicht ganz unbegründet!

[ nachträglich editiert von Mukkefuk ]
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19.06.2014 10:22 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -0
 
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@ borgir
Entscheidend ist wie von mukkefuk schon gesagt der Gerichtsstand.

"Unfassbar, was sich die USA da mal wieder erlauben"
Ganz und gar nicht unfassbar, weil von den Vertragspartnern so vereinbart.

"was ich von Spekulanten halte darf ich hier nicht äußern, sonst steht ein SEK vor der Tür. "
Da hätten die SEKs aber viel zu tun.
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19.06.2014 12:12 Uhr von Delios
 
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Sowas schofliges...
Schulden billig einkaufen und dann das Land auf die Gesamtsumme verklagen ohne auch nur einen Ansatz an Kompromissbereitschaft.
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19.06.2014 13:51 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ Borgir

Unfassbar wie wenig Ahnung du mal wieder hast und wie viele Scheiße du so pro Tag hier niederschreibst.

Aber klar, deine Lieblingsquelle ist eben auch nur totaler Müll, woher soll´s dann einer wie du besser wissen.
Vgl. DWN https://www.youtube.com/...

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