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US-Hinrichtungsmaschinerie läuft wieder: Drei Exekutionen in 24 Stunden

Zu einer ungewohnt langen Phase ohne Hinrichtungen kam es in den USA nach dem Schock über die völlig verpfuschte Giftinjektion bei Mörder Clayton Lockett Ende April im US-Staat Oklahoma. In über eineinhalb Monaten wurden neun Hinrichtungen abgesagt.

Doch jetzt läuft die Hinrichtungsmaschinerie in Amerika wieder: Dienstagabend starb Marcus Wellons im US-Staat Georgia an einer Giftinjektion, eine Stunde später wurde Mörder John Winfield im US-Staat Missouri hingerichtet. Es gab keine dramatischen Zwischenfälle.

Für Mittwochabend ist im US-Staat Florida die Hinrichtung des als minderbemittelt angesehenen Killers John Ruthell Henry angesetzt. Kritiker der Todesstrafe klagen, dass US-Henker wegen des Mangels früher eingesetzter Präparate mit neuen Gift-Kombinationen herum experimentieren.


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WebReporter: bauernebel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Hinrichtung, Exekution
Quelle: amerikareport.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2014 16:05 Uhr von DonFanucci
 
+11 | -6
 
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Wer andere Menschen ermordet, muss mit den Konsequenzen rechnen. Das ist in Deutschland ein bisschen Knast, Therapie und viel, viel Aufmerksamkeit, dann Resozialisierung usw. Und in den USA ist das halt der grausame Gifttod...
Gegen beides gibt es eine komplizierte Lösung: Einfach mal niemanden ermorden. Aber Kritiker werden anführen, dass dies ja eine freie Welt ist usw...
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18.06.2014 16:39 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -7
 
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dark medieval times.
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18.06.2014 16:43 Uhr von Daffney
 
+6 | -3
 
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Besser neue Mittel an Mördern testen als an Tieren. Und minderbemittelt hättest du näher erläutern können. Ist er geistig minderbemittelt und hat deshalb eine Straftat begangen oder finanziell minderbemittelt und konnte sich keinen Star Anwalt leisten der ihn da heraus holt. Aber "angesehen" lässt nur auf ersteres deuten, von da her ok.
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18.06.2014 16:44 Uhr von d1pe
 
+16 | -3
 
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@DonFanucci
Wenn es doch so einfach wäre. Einen Verbrecher hinzurichten ist das eine. Das andere ist aber wenn Unschuldige verurteilt werden und das Urteil vollstreckt wird. Es wird geschätzt, dass über 4% der Todeskandidaten unschuldig sind. Solange es auch nur einen Unschuldigen trifft, darf man niemanden hinrichten. Jede Gesellschaft und jeder Mensch, der die Todesstrafe befürwortet ist mitverantwortlich an dem Mord von hunderten hingerichteten Menschen. Jeder der bereit ist Unschuldige zu töten, nur weil "genug" Schuldige auch hingerichtet werden, ist nicht besser als diejenigen, die er hinrichten lässt.

[ nachträglich editiert von d1pe ]
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18.06.2014 16:51 Uhr von HumancentiPad
 
+7 | -3
 
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@ d1pe

Schön gesagt..!
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18.06.2014 16:57 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -2
 
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Krank..nur Krank !!!!
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18.06.2014 17:49 Uhr von Schnulli007
 
+1 | -2
 
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Na, diese Nachricht muß der "Rübe-ab-Fraktion" doch eine Genugtuung sein, oder?
Primitiv und unmenschlich.
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18.06.2014 19:00 Uhr von Mecando
 
+3 | -0
 
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Lassen wir mal das Moralische und Ethische aus dem Spiel: Was ist so problematisch daran einen Menschen einzuschläfern? Ich meine, beim Tier funktioniert es doch auch problemlos. Ist der Mensch physiologisch so viel anders?
Ich versteh da das ganze Gewese um die versch. Giftcocktails nicht, bin auch nicht sehr bewandert auf dem Gebiet...

Edit

Nachtrag, und Frage an alle Kritiker der Todesstrafe:
Oben wurde in einem Kommentar schon Breivik angesprochen. Denkt ihr, eine solche Person sei ´erziehbar´? Denn nichts anderes sollen Strafen ja grundsätzlich bewirken, zumindest neben dem Abschreckungspotential.
Und wenn er nicht ´erziehbar´ ist, was wäre dann die passende Strafe? Ein Leben lang wegsperren? Was ist dann grundsätzlich der Unterschied zur Todesstrafe, mal von physischen Vorgang abgesehen...

[ nachträglich editiert von Mecando ]
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18.06.2014 21:44 Uhr von ms1889
 
+2 | -4
 
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der staat mit todesstrafe kann kein demokratischer und rechtstaatlicher staat sein, den wer mord mit mord beantwortet handelt immer unrechtstaatlich!!!

und der nsa krempel zeigt sehr gut, das die usa respektlos, asozial und undemokratisch sind.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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19.06.2014 01:02 Uhr von Mecando
 
+1 | -1
 
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@ms1889
"der staat mit todesstrafe kann kein demokratischer und rechtstaatlicher staat sein...."

´demokratischer´
Und wenn die Mehrheit des Volkes es so will, ist das dann nicht die ´Herrschaft des Volkes´?

´rechtstaatlicher´
´Rechtsstaatlicher´ wird mit zwei ´s´ geschrieben.
Per defintion ist die todesstrafe absolut mit dem begriff ´Rechtsstaat vereinbar. Kannst dir die Definition ja gerne mal zu Gemüte führen.
Interessant vor allem folgender Satz: ´Freiheit hört da auf, wo die Rechte des anderen beginnen!´
Rechtliche Gewaltenbindung, Rechtsschutz, Gleichberechtigung... alles Prinzipien des Rechtsstaates, die problemlos mit der Todesstrafe vereinbar sind.

Es gibt viele Gründe die Todesstrafe zu verurteilen, aber die Begriffe ´Demokratie´ und ´Rechtsstaat´ als Gegenargument sind reichlich dumm, vor allem wenn man die Definition nicht kennt ms1889.
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19.06.2014 10:13 Uhr von supermeier
 
+0 | -5
 
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Man beachte die Hautfarbe der Opfer, anscheinend ist man in USA der Meinung sie seinen billigere Opfer als Tiere für´s herumprobieren.

Wahrscheinlich haben die geistig, ethisch und moralisch Minderwertigen auf Grund dieser Nachrichten wieder heimliche Ergüsse.

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