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UK: "Verschwendung von Ressourcen" - Kritik an Aufnahme von Betrunkenen im Krankenhaus

Am vergangenen Montag fand in Liverpool (England) der Kongress der "Royal College of Nursing" statt, man befasste sich auch mit dem Thema Alkohol.

Einige der Teilnehmer äußerten sich kritisch über die hohe Anzahl von Betrunkenen, die in die Notaufnahme aufgenommen werden, man geht von sieben Millionen Fällen jährlich aus. Diese Personen würden die Wartezeiten für andere erhöhen, einige seien dabei auch aggressiv.

Ein Teilnehmer sagte, eine Alkoholvergiftung sei kein Unfall, die Menschen, die Alkohol konsumieren, wüssten, was sie tun. Dienstleistungen müssten in die richtigen Bahnen gelenkt werden, er sprach gar von einer "Verschwendung von Ressourcen".


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WebReporter: just.mic
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kritik, Aufnahme, Betrunkener, Verschwendung, Ressourcen
Quelle: express.co.uk

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2014 14:54 Uhr von rechtschreibnazi
 
+16 | -4
 
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Solange die Person eine lebensbedrohliche Alkoholvergiftung hat muss sie behandelt werden, auch im Krankenhaus.

Man könnte sich Gedanken darum machen wie das zu finanzieren ist, der Besoffene könnte möglicherweise haftbar gemacht werden und die Kosten zahlen müssen, möglicherweise auch nur Anteilmäßig. Das würde sicherlich zu weniger Ausgaben und zugleich zu weniger Betrunkenen bzw. Behandlungsbedürftigen führen.

Natürlich würden dann viele Menschen nicht mehr das Krankenhaus aufsuchen. Die haben dann entweder länger Entzugserscheinungen oder andere Probleme, möglicherweise sterben sie auch. Das Risiko war ihnen aber vollkommen bewusst bevor sie getrunken haben.

[ nachträglich editiert von rechtschreibnazi ]
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18.06.2014 14:56 Uhr von Komikerr
 
+14 | -2
 
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Trotzallem ist eine Alkoholvergiftung lebensgefährlich und muss behandelt werden, ob bewusst oder nicht bewusst zugeführt.
Sollte man ihnen dann die Behandlung verweigern, weil selber zugeführt, kommt die Frage, wem wird die medizinische Behandlung als nächste verwehrt.

Einzig die Kosten sollte man ihnen zumindestens zum Teil aufbrummen, damit sies lernen, net bis zum Exzess zu saufen
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18.06.2014 15:45 Uhr von Atze2
 
+5 | -5
 
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"Eher sollte man die Betrunkenen die Kosten in Rechnung stellen"

seh ich anders, wer wird als nächstes extra zur Kasse gebeten?
Beispiele Risikogruppen:
- Sportler (Bänder, Knochen)
- Fettleibige (Diabetes, Herzinfarkt)
- Radfahrer (Kopf)
- Autofahrer (Schleudertrauma)
- Motorradfahrer (Wirbelsäule, innere Verletzungen)
usw usw

Jeder Mensch hat mit seiner Art zu Leben (ob sinnvoll oder nicht sei dahingestelt) ein gewisses Erkrankungsrisiko. Wenn jetzt jeder extra zur Kasse gebeten wird ist der Sinn einer gesetzlichen Krankenversicherung dahin.

Und die Reihenfolge wann wer in der Notaufnahme behandelt wird sollten wir den Ärzten vor Ort überlassen. Glaube die haben da mehr Ahnung von.
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18.06.2014 16:04 Uhr von Rongen
 
+1 | -6
 
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wie ist das dann bei Fetten die wissen auch was sie tun auch wenn der Zeitraum deutlich länger ist, oder Raucher ?
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18.06.2014 21:19 Uhr von Holzmichel
 
+2 | -3
 
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"Einige der Teilnehmer äußerten sich kritisch über die hohe Anzahl von Betrunkenen, die in die Notaufnahme aufgenommen werden, man geht von sieben Millionen Fällen jährlich aus. Diese Personen würden die Wartezeiten für andere erhöhen, einige seien dabei auch aggressiv."

Na toll, nicht nur das dann wirklich kranke Menschen länger warten müssen, da werden die Säufer auch noch aggressiv. Habe selber schon erlebt, dass solche Hirnis in der Notaufnahme nicht nur stinken und kotzen, sondern auch noch herumlärmen. Diese Kaputten können doch ihren Rausch ebensogut auf der Parkbank ausschlafen!
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18.06.2014 22:15 Uhr von kuno14
 
+1 | -0
 
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das wissen darüber wird dann wohl doch ausgeschaltet........
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18.06.2014 23:27 Uhr von mia_wurscht
 
+3 | -0
 
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kann mich dran erinnern, dass ne freundin vor 10 jahren (so ungefähr) ne nacht auf der intensivstation verbringen durfte, weil sie sich so krass besoffen hat, dass sie aufgehört hat zu atmen.
das hat ihre eltern damals 4000 euro gekostet.

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