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Spanien: Kritik an Luxushotel in ehemaligem Konzentrationslager wird verschwiegen

Ein deutsches Urlauberpaar war entsetzt, dass sie in Spanien in dem Luxushotel Parador de León untergebracht wurden, das im Bürgerkrieg als Konzentrationslager der Faschisten um Diktator Francisco Franco genutzt wurde.

"Wir wollten nicht an einem Ort wie diesem nächtigen", kritisierten sie auf booking.com: "Es sollte kein Hotel sein, sondern ein Mahnmal."

Die Homepage löschte die Kritik und die Aufdeckung des Hotels als ehemaliges Foltergefängnis sofort und erstatte dem Paar das Geld für die Übernachtungen. Das Paar hält das für zynisch und spendete das Geld dem Verein zur Wiedererlangung der historischen Erinnerung.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Kritik, Spanien, Luxushotel, Konzentrationslager
Quelle: derstandard.at

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2014 13:36 Uhr von dunnoanick
 
+3 | -10
 
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@wiederwaslos:
Da geibt es doch noch nen kleinen Unterschied. Das eine war ein bewaffneter Konflikt zwischen versch. Volksgruppierungen und das andere ein nur einseitig bewaffneter Konflikt zwischen dem Diktator auf der einen und dem Volk auf der anderen Seite.

[ nachträglich editiert von dunnoanick ]
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18.06.2014 16:47 Uhr von Daffney
 
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Gedenktafel an die Rückseite hängen, in spanisch, alles wird gut.
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18.06.2014 17:09 Uhr von daguckstdu
 
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"Übrigens: im Teutoburger Wald wurden tausende Römer ermordet."

Oha, der ist aber groß, der Wald natürlich!

Es wird immer beschaulicher zu sehen, wohin geistige Inzucht doch führen kann! ;-)
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18.06.2014 17:10 Uhr von perMagna
 
+3 | -0
 
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Betroffenheitsvirtuose Selbstdarstellter.
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18.06.2014 18:03 Uhr von daguckstdu
 
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"Du machst Fortschritte!
Jetzt merkst Du es schon an Dir!
Super!
Hast Heilungschancen! "

Ich bin beeindruckt wie du versuchst deine ansonsten Sinnfreien Aussagen einen Sinn zu vermittelt, wobei es dir nicht so ganz gelingt. Aber so ist es eben, wenn geistige Inzucht um sich greift, wobei da eine bestimmte Gattung besonders anfällig zu sein scheint! ;-)

Der ist ja auch soooo gut von dir!

"Eine mächtige Gruppe der Juden (bei weitem nicht alle!) die sich auf die Fahnen geschrieben haben Deutschland zu vernichten."

Herrlich!! Wo kann man euch kaufen, denn ich habe bald wieder ein Party zugeben und brauche einen Komiker!

[ nachträglich editiert von daguckstdu ]
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18.06.2014 20:33 Uhr von Humpelstilzchen
 
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Zu der Zeit als Gott die Gehirne verteilte, muss ein Großteil der hier Anwesenden gerade mit Durchfall auf dem Thron gesessen haben!!!
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19.06.2014 09:09 Uhr von Patreo
 
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Wiederwaslos zunächsteinmal ist der Artikel nicht frei von Kontroverse und historisch gesehen als bewusste Fehlinformation gekennzeichnet.
Worauf du vielleicht hinweisen könntest wäre der Versuch eines Boykotts von deutschen Waren in Amerika als Antwort auf die Enteignung von Juden im Deutschen Reich.
Diese war aber längst nicht von allen Juden gebiligt (nicht einmal dem größten Teil), da man sich sehr wohl bewusst war was ,,BACKFIRE" bedeutet
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19.06.2014 12:38 Uhr von Patreo
 
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,,Doch sollte man auch nicht verschweigen, dass gewisse jüdische Kreise gegen Deutschland vor Hitler schon eine Kriegserklärung rausposaunten"
Nochmal bis auf diesen Artikel, der wie gesagt keine historisch verifizierten Ereignisse postuliert und mit dem Protokoll der Weisen von Zion gleichzusetzen wäre, hast du welche Art von Beweis von diesen Kräfen?

,,. Die Armut in D stieg von Tag zu Tag. Und wie es nun mal so üblich ist: man sucht einen Feind. "
Auch das ist nich korrekt, da es in den 20er Jahren durchaus die Blüte der Weimarer Republik gab. Der Dawes Plan brachte eine gewisse Stabilisierung, die bis zur Weltwirtschaftskrise anhielt.

,,Aber wir wollen ja hier nicht über Deutschland und das Dritte Reich (das ich bestimmt nicht wieder erstehen lassen will!!!) diskutieren. Es geht um das saudumme Ehepaar.
Erstens glaube ich nicht, dass die das nicht vorher schon wussten und zweitens hätte man das ruhig und mit Hirn lösen können, oder? "
Hier geht es um ein Ereigniss mit der Verknüpfung zum spanischen Faschismus und ich lese innerhalb deiner Argumentation gewissen geschichtlichen Revisionismus auf Basis des Artikel vom Daily Express:


,,Anlaß der Schlagzeile waren Boykottaufrufe Londoner Händler gegen deutsche Erzeugnisse. Wie man dem Zeitungsartikel entnehmen kann, waren die Boykottaufrufe eine Reaktion auf die "mittelalterliche Hetze gegen Juden" in Deutschland ("medieval Jew-baiting").

Etwa in der Mitte des Artikels erfährt man, dass der "Jewish Board of Deputies", die Vertretung aller britischen Juden, erst am folgenden Sonntag zu einer Sondersitzung zusammenkommen wollte, um über eventuell gegen Deutschland zu treffende Maßnahmen zu entscheiden. Am 27. März 1933 wurde die Entscheidung des "Board" in der Londoner Times veröffentlicht. Das Gremium hatte beschlossen, sich ausdrücklich von den Boykottaufrufen zu distanzieren:"
http://www.h-ref.de/...

,,Ein Artikel der britischen Boulevardzeitung Daily Express hatte am 24. März 1933 unter der irreführenden Überschrift Judea declares war on Germany („Judäa erklärt Deutschland den Krieg“) über einen erwogenen Boykottaufruf britischer Juden gegen deutsche Waren und Produkte berichtet,[9] den deren Vertreter jedoch am 27. März 1933 ausdrücklich ablehnten.[10]"
http://de.wikipedia.org/...

Also haben wir 1) Die Tatsache, dass es keine Kriegserklärung in dem Sinne gab und 2) Die Tatsache, dass ein geplanter Boykott von dem die Nachricht sprach so nicht stattfand.
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19.06.2014 14:47 Uhr von Patreo
 
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Das Problem besteht darin aus meiner Sicht, dass a) das als Schuldeingeständniss der heutigen Generation wahrgenommen wird. b) Solche Briefe inklusive Halbwissens nach wie vor für rechtsextreme Propaganda wie beim HONIGMANN benutzt wird.
Denn die Prämisse war ja, dass Juden bzw. starke jüdische Kräfte Deutschland VORHER den Krieg erklärt hätten.
Der Beweis das Dokument aus Daily Express.
Der Gegenbeweis ist aber nachweislich offensichtlich, wodurch die Prämisse durch simple Recherche revidiert und somit ad absurdum geführt wird.
Problem ist, dass dieser letzte Schritt gar nicht geführt wird.
Ähnlich als ob man bei den Chroniken von Narnia nach den ersten Kapitel aufhört um es somit aus dem Genre des phantastischen Romans ausschließen.
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20.06.2014 08:16 Uhr von Patreo
 
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Wiederwaslos dass es Verfolgungen in verschiedenen Ländern gegeben hat, ist weitreichend bekannt.
Das Bizarre bei diesem Diskurs ist, dass du den Schwenker zu Deutschland gemacht hast, obwohl es hier in den Nachrichten zunächst einmal um das faschistische Spanien geht, wie ich es verstehe. Dieser Gegenreflex in der Thematik eine ewige Anklage an das deutsche Volk von Heute zu sehen, ist für mich widersinnig und vorallem paradox, wenn sich wie in anderen Fällen schon so üblich sich dagegen gerade durch antisemitische Postulate sich gewehrt wird.

,,Was davon wahr ist? Ich weiß es nicht."
Selbstverständlich ist Geschichtsschreibung als Wissenschaft nicht so objektiv wie es Naturwissenschaften wären, ist aber dennoch eine empirische Wissenschaft mit Regeln.
Es gibt mannigfaltige Gründe warum Juden verfolgt worden sind, ebenso, warum Frauen geschunden und Menschen aus Afrika versklavt wurden.
Es auf etwas einfaches runter zu brechen ist schwierig

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