17.06.14 19:24 Uhr
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Berlin: Erinnerung an Niederschlagung des Aufstandes in der DDR

Die SPD Berlin-Mitte legte anlässlich des 61. Jahrestages des niedergeschlagenen Aufstandes in der DDR hunderte rote Rosen auf dem "Platz des Volksaufstandes 1953" nieder, an dem sich im Juni 1953 tausende Demonstranten versammelt hatten.

Bei der zentralen Gedenkveranstaltung auf dem Friedhof Seestraße wollten Sigmar Gabriel und Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit Kränze niederlegen. Wowereit würdigte den Mut der DDR-Bürger, ohne die der Mauerfall vor 25 Jahren nicht möglich gewesen wäre.

In 700 DDR-Orten waren am 17. Juni 1953 mehr als eine Million Menschen auf die Straße gegangen. Der Aufstand wurde jedoch von sowjetischen Panzern niedergewalzt. Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn sagte unter anderem: "Das Volk hat rebelliert und für seine Freiheit gekämpft."


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WebReporter: thugballer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, DDR, Aufstand, Erinnerung, Gedenken
Quelle: berliner-kurier.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2014 19:24 Uhr von thugballer
 
+11 | -7
 
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Genau 61 Jahre später rebelliert nun wieder ein Volk und kämpft für seine Freiheit. Wieder wird der Mut der Bürger mit Panzern niedergewalzt. Doch diesmal ist es etwas gutes und unsere Politik unterstützt das.

Entweder unsere Politiker sind strohtendumm oder einfach ohne Rückgrat.
Mit irgendwelchen intellektualisierten Äußerungen wird die exakte Parallele zu solchen Ereignissen wie vor 61 Jahren in der DDR ausradiert, alles im Namen des "geopolitischen Interesse unserer strategischen Partner"
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17.06.2014 21:58 Uhr von thugballer
 
+3 | -3
 
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Naja geht ne, momentan sind es die Volksparteien, die eine solche Niederschlagung unterstützen, während "Extremisten" beider Lager ein sofortiges Ende der sogenannten "Anti-Terror-Operation" fordern
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17.06.2014 22:05 Uhr von quade34
 
+7 | -2
 
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Wer an diesem Tag die Willkür und die Bedrohungen nicht selbst erlebt hat, der sollte einfach schweigen. Ich selbst habe in den Lauf einer Panzerkanone geblickt und die sterblichen Überreste eines Demonstranten, der von einem Panzer überrollt wurde, vor dem Berliner Zeughaus gesehen. Die Pistolenschüsse der "Volkspolizisten " aus den Fenstern des Polizeipräsidiums klingen mir noch immer in den Ohren. Mein Freund Seppl Polster, der damals Streikführer war, ist verschollen. Meine berufliche Perspektive ging danach gegen Null. Wir konnten nicht weg, die Familie war zu groß.
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17.06.2014 22:14 Uhr von syndikatM
 
+3 | -3
 
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ohne religion ist kein volksaufstand mehr möglich, weil es keine einzige gemeinsamkeit mehr gibt. deswegen kämpft die umstrittene partei "die grünen" auch so hartnäckig gegen das christentum.
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17.06.2014 22:26 Uhr von LeoloDeluca
 
+1 | -9
 
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"Wowereit würdigte den Mut der DDR-Bürger, ohne die der Mauerfall vor 25 Jahren nicht möglich gewesen wäre."

Blödsinn! die Ostzone wäre so oder so untergegangen.
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18.06.2014 02:26 Uhr von Jake_Sully
 
+3 | -6
 
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Wäre der Aufstand erfolgreich gewesen, hätte ich heute sicher bessere Karten, weil ich dann zum egoistischen Arschloch erzogen worden wäre. Mein Nachteil ist, das ich der sozial-gerechten DDR nachtrauere. Hätte ich nix besseres gekannt, vielleicht wäre ich heute zufrieden.
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18.06.2014 08:14 Uhr von E-B-A-Y-DEALER
 
+1 | -0
 
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Einfach mal Emotionslos lesen und vielleicht recherchieren was zu dieser Zeit andere Länder wie z.B.
Frankreich in Indochina und Algerien,
USA in Korea,
Großbritannien in Rhodesien, Kenia und Nordirland, die
Belgier im Kongo, Portugal in Angola und Mocambique
getan haben ...

http://www.deutschlandradiokultur.de/...

http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von E-B-A-Y-DEALER ]
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18.06.2014 15:52 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -2
 
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"Sozial gerechte DDR, *lol* der Witz des Tages! "

Wieso ist das der Witz des Tages? Die Schere der Einkommen ging nicht soweit auseinander wie im Kapitalismus. Es gab keine Superreichen und es gab keine Superarmen.
Zu quade34 seine Zeit war es vielleicht ungerechter weil die Russen das Land ausgequetscht haben, die Bevölkerung musste arbeiten und hat nicht viel abbekommen. Zu meiner Zeit als ich aufwuchs war es doch schon viel besser (was daran lag das die Russen aufgehört hatten die DDR auszuquetschen). Auch Kritik wenn man sie sachlich vorbrachte wurde geduldet und bedeutete nicht gleich das man ins Gefängnis ging.

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