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Studien: Menschen werfen Moral in Gruppen über Bord

Menschen tun in Gruppen oft Dinge, die sie normalerweise nicht für richtig halten. Wissenschaftler aus den USA vermuten nun, dass Menschen in Gruppen moralische Prinzipien verlieren würden. Dabei scheinen neuronale Prozesse eine wichtige Rolle zu spielen.

Die Forscher fanden heraus, dass die Gehirne von Menschen, die sich in Gruppen befanden, weniger stark auf moralische Aussagen reagierten.

Rebecca Saxe äußerte, dass sich Menschen in Gruppen anonymer fühlen würden. "Die Prioritäten ändern sich, wenn es ein "wir" und ein "ihr" gibt", so die Forscherin.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gruppe, Senkung, Moral
Quelle: aponet.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2014 10:19 Uhr von kingoftf
 
+13 | -2
 
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Solche Studien gab es doch schon vor Jahrzehnten, als man Studenten zum "Foltern" aufgefordert hat und man die Studie sogar abbrechen musste, weil die so enthusiastisch bei der Sache waren, Dinge, die außerhalb des Gruppenzwangs nie geschehen würden.
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17.06.2014 10:34 Uhr von Marc_Anton
 
+11 | -0
 
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Dazu kommt aber auch noch ein nicht zu unterschätzender Faktor: Gruppenzwang - je größer die Gruppe, umso weniger traut sich jemand in der Gruppe, etwas gegen die Gruppe zu sagen, um nicht ausgeschlossen oder bloßgestellt zu werden.
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17.06.2014 11:17 Uhr von limasierra
 
+6 | -11
 
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Nationalismus ist ein großes Thema der Gruppe: WM-Fußballfans..
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17.06.2014 11:59 Uhr von Fabrizio
 
+8 | -3
 
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nicht nur Nationalismus, auch Rassismus fuinktioniert auf diese Art.

http://dash.ponychan.net/...

[ nachträglich editiert von Fabrizio ]
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17.06.2014 13:28 Uhr von sv3nni
 
+6 | -1
 
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Kriege genauso.
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17.06.2014 13:41 Uhr von uhrknall
 
+2 | -4
 
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Das machen sich auch gewisse Religionen zunutze. Die Nächstenliebe gilt wieder Name schon sagt nur seinen Nächsten.
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17.06.2014 14:36 Uhr von Yoshi_87
 
+12 | -0
 
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Ein Mensch ist intelligent, aber ein Haufen Menschen sind dumme, hysterische, gefährliche Tiere.


Also nichts neues.
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17.06.2014 15:06 Uhr von perMagna
 
+5 | -6
 
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Kollektivistische/missionierende Religionen und Ideologien sind die Geißel der Menschheit.
Die einen müssen Bekehrt werden, die anderen sind Volksfeinde und müssen ausgemerzt werden.

Deswegen bin ich ein großer Fan von Autisten. Die würden nie auf die Idee kommen, sich zusammen zu tun, um jemanden einen brennenden Autoreifen um den Hals zu legen.
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17.06.2014 15:58 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -0
 
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herdentier mensch.
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17.06.2014 16:29 Uhr von KingPiKe
 
+2 | -0
 
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Erinnert sich noch jemand an den Plünderungsmob in den USA vor ein paar Jahren? Da haben sich einfach ein paar Menschen getroffen, sind in ein Laden und haben diesen lachend leergeräumt, als ob das ein großer Spaß wäre.
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17.06.2014 17:45 Uhr von CoffeMaker
 
+5 | -2
 
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"Menschen tun in Gruppen oft Dinge, die sie normalerweise nicht für richtig halten."

Das ist Blödsinn. Menschen tun in Gruppen Dinge die sie alleine vielleicht nicht tun würden aus welchen Gründen auch immer.
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17.06.2014 19:27 Uhr von mayan999
 
+2 | -1
 
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Es haengt zunächst von der moralischen aussage ab u. davon, was als moralisch empfunden wird.

Darüberhinaus ist moral ein vom menschen geschaffener faktor, dem je nach dem zu welcher gruppe man sich zugehörig fühlt, mal mehr u. mal weniger bedeutung beigemessen werden kann. Moral ist relativ. Genauso wie begriffe wie "gut & böse". Was für person a moralisch ist, kann für person b unmoralisch sein. Der banker sagt er verrichte gottes werk und handelt aus der sich eines geistlichen nicht moralisch. Der geistliche verbietet im namen gottes kondome und handelt aus der sicht des bankers unmoralisch ^^
und wer hat nun recht ? Keiner. Denn moral gründet sich auf der subjektiven wahrnehmung dessen, was gerade wahrgenommen wird, nicht aber auf dem was ganz objektiv wahrgenommen werden KANN, weil wir nicht wissen was wir nicht wahrnehmen können.
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17.06.2014 20:09 Uhr von Humpelstilzchen
 
+2 | -0
 
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So sieht es aus!
Mit den richtigen "Informationen" in der Hohlbirne ziehen die jeden an der nächsten Laterne hoch und sind überzeugt davon, dass Richtige getan zu haben!
Bis das Erwachen kommt, einhergehend mit der Frage: "Wie ist sowas nur möglich?"
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17.06.2014 20:30 Uhr von Garstl
 
+4 | -0
 
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Es gibt sogar einen Film den man sich dazu angucken kann , "Die Welle".
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17.06.2014 20:34 Uhr von Edgar 85
 
+2 | -0
 
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@CoffeMaker

Auf gewisse Menschen trieft es bestimmt zu, einige brauchen einfach nur einen Grund aber es gilt nicht für alle. Die Gruppendynamik verändert die Wahrnehmung. Es kann tatsächlich vorkommen, dass man eine Situation völlig anders bewertet. Dabei spielen Gefühle eine große Rolle und diese können unser Handeln, sehr stark beeinflussen.
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18.06.2014 00:31 Uhr von mopedrocker
 
+1 | -0
 
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der mensch ist ein rudeltier. im nachinein kann man es dann auf die gemeinschaft schieben, denn man war ja nicht der einzige. mitgehangen - mitgefangen.
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18.06.2014 02:15 Uhr von fox.news
 
+3 | -0
 
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viel interessanter wäre doch die Frage was im Gehirn der Menschen passiert, die nicht oder kaum Dinge bejahen, denen sie nicht auch allein zustimmen würden.

auch dafür gibt es schließlich genug Beispiele, hierzulande dürfte die prominenteste Beispiele diejenige sein, die trotz Gefahr für Leib und Leben Widerstand gegen die beiden deutschen Diktaturen der letzten Hundert Jahre geleistet haben.
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18.06.2014 16:24 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -1
 
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@Edgar 85 ich bin da nicht ganz deiner Meinung.
Es ist wie mit dem Alkohol. Viele entschuldigen sich "ach der Alkohol wäre schuld" und tun so als würde der Alkohol aus dem Menschen einen "Dämonen" machen. Das ist aber falsch, der "Dämon" steckt schon vorher in dem jeweiligen Menschen, er wird nur unter Alkohol freigelassen.
Und genauso ist es mit der Gruppensache. In der Gruppe ändert sich nicht meine Meinung sondern entweder habe ich vorher wo ich alleine war gelogen oder ich bleibe bei dieser Meinung. Ein Typ der in einer Gruppe andere Leute verprügelt würde dies auch machen wenn er alleine ist, tut er es nicht dann liegt es daran das er sich nicht stark genug fühlt oder Schiss hatt aufs Maul zu bekommen. Ein Schläger bleibt immer ein Schläger. Du verstehst?
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20.06.2014 18:03 Uhr von news_24
 
+0 | -0
 
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Der Gruppenzwang trifft aber nicht auf jeden zu. Hier lässt sich sehr schön erkennen, wer BÖSE ist und wer nicht. Du kannst jedesmal die richtigen umbringen.
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22.06.2014 09:58 Uhr von mayan999
 
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@news24
Warum noch vom bösen sprechen, wenn die aufklärung derlei termini ad absurdum geführt hat ? vorallem auch religiöse konzepte! Warum nicht das "böse" als krankheit u. teil der menschlichen evolution betrachten, ohne es zu mystifizieren ? Alle "bösen" menschen sind nicht böse auf die welt gekommen. Auch das schuldkonzept ist laengst überholt... moral dient doch fast nur noch der spaltung, da das unverständnis von den ursachen menschlicher verfehlungen missbraucht wird, um stimmungen zu erzeugen die den zielen der demagogen entgegenkommen.

Und menschen die andere gefährden, muessen weg weil, sie eine gefahr darstellen. Dazu brsucht man sie aber nicht als böse bezeichnen ;-)

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