16.06.14 14:16 Uhr
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Erwartetes BGH-Urteil könnte zu Helmpflicht bei Fahrrad-Fahrern führen

Heute wird der Bundesgerichtshof (BGH) ein wichtiges Urteil für Fahrradfahrer fällen, denn darin geht es um eine eventuell kommende Helmpflicht.

In dem Fall geht es um eine Frau, die einen unverschuldeten Unfall mit dem Fahrrad hatte, aber keinen Helm trug: Die Versicherung will jedoch nicht alle Kosten tragen.

Nun wird es spannend, wie die Richter den Fall einschätzen und der Frau eine Teilschuld anlasten.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Fahrrad, BGH, Helmpflicht
Quelle: t-online.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2014 14:33 Uhr von Johnny Cache
 
+23 | -3
 
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Und als nächstes sind dann die Fußgänger dran... ;)
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16.06.2014 14:41 Uhr von PakToh
 
+13 | -28
 
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16.06.2014 14:41 Uhr von nemesis128
 
+13 | -4
 
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Ich bin beruhigt, denn unser Staat macht alles sicherer und noch sicherer und noch sicherer und noch sicherer und noch sicherer und noch sicherer und noch sicherer und noch sicherer...
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16.06.2014 15:00 Uhr von LeoloDeluca
 
+1 | -1
 
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Wenn überhaupt dann wird es frühstens in 2 Jahren zur Pflicht, solange brauchen die Hersteller um den Bedarf decken zu können.
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16.06.2014 15:11 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -7
 
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Warum nicht gleich Helmpflicht für alle? Als Fußgänger kann ich genauso fallen oder vom Auto angefahren werden.....
Ich laufe eher zu Fuß als das ich mur so´n Schwuchtelhelm aufsetze zumal ich meist nur bisschen schneller als Schritttempo auf Fahrradweg oder Bürgersteig unterwegs bin.
Die sollen mal machen das es geht....

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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16.06.2014 15:13 Uhr von Oberhenne1980
 
+2 | -3
 
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Fahrradfahrer, das Wort heisst Fahrradfahrer!
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16.06.2014 15:17 Uhr von auru
 
+7 | -3
 
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Sinnvollerweise kann man dann gleich den Haltern teurer Autos bei einem unverschuldeten Unfall nur einen Teil des Schadens bezahlen, denn auch sie erhöhen das Fremdschadensrisiko für die übrigen Verkehrsteilnehmer.
Auch eine Lederkluft vermindert das Verletzungsrisiko bei Radfahrern. Auch für Fußgänger sinkt das Verletzungsrisiko, wenn sie Helm tragen.
Sinn einer Helmpflicht ist es, die Unfallverletzungsfolgen zu minimieren, nicht die Kasse der Versicherung des Schädigens zu schonen. Der nächste Schritt wäre dann, die Behandlungskosten bei verletzten Radfahrern allgemein um einen Prozentsatz zu kürzen, wenn sie keinen Helm tragen, selbst wenn der fehlende Helm gar nicht Ursache für die Verletzung war.
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16.06.2014 15:20 Uhr von Babykeks
 
+7 | -2
 
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@ PakToh:
"Und ob verursacht oder nicht - Als Radfahre muss man damit Rechnenauch mal einen Unfall haben zu können."

Muss man als Fußgänger nicht auch mit einem Unfall rechnen? Würde da ein Helm nicht auch das Risiko mindern?

Sofern Du für Dich selbst und alle in Deinem Umfeld sämtliche (wirklich alle!) Maßnahmen ergreifst, die ein Risiko im Schadensfall (welcher Art auch immer) mindern können - oder aber ansonsten eine Leistungskürzung widerspruchslos akzeptierst, dann ist das Deine Meinung und absolut verständlich...

Falls Du aber nur bei der einen Sache, die Du selbst zufällig befolgst, als Nicht-Betroffener stänkerst - und ansonsten jedoch ganz vorne mit rumheulen würdest, wenn man Deinen Schaden nicht begleicht...tja, dann hab ich schlechte Nachrichten für Dich und Deine Einstellung Mitmenschen gegenüber.


Zum Thema:
Das ganze sieht für mich einfach nach einem pseudolegalen Betrugsversuch der Versicherung aus, die ihr zukünftiges Wachstum (und die fetten Managerboni) mithilfe von unerwarteten Leistungskürzungen finanzieren will.
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16.06.2014 15:22 Uhr von Rekommandeur
 
+6 | -6
 
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Wenn man auf einem Mofa, welches maximal 25 km/h fahren darf, einen Motorradhelm tragen muss, wieso dann nicht auch eine Helmpflicht für Fahrradfahrer?
Es gibt Helme, die sehen schick aus, und machen was her.
Spätestens dann, wenn man gestürzt ist, und sein Leben einem Helm verdankt, wird man über diesen kleinen Schönheitsfehler hinweg sehen.
Wieso kann man eigentlich so unvernünftig sein und keinen Helm beim Fahrrad-fahren tragen? Das Risko eines Unfalles mit dem Fahrrad im Vergleich zum Motorrad/Mofa ist um ein Vielfaches höher. Vor allem, wenn der/die Radler sich nicht ans Rotlicht,die Fahrtrichtung von Einbahnstraßen und angemessene Beleuchtung in der Nacht halten.

[ nachträglich editiert von Rekommandeur ]
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16.06.2014 15:35 Uhr von Dracultepes
 
+7 | -3
 
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@PakToh

1) Die Wirkung ist strittig: http://pdeleuw.de/... http://www.rad-spannerei.de/...

2) Es ist ein scheiß Gefühl einen Helm zu tragen

3) Hoffe ich auf volle Konsequenzen wenn die Frau verliert, das heißt volle Schutzmontur, Handgelenkschutz, Knie und Ellenbogenschutz etc.

Und zum Glück fahre ich kein Rad mehr, ich würde aber auch keinen Helm tragen.
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16.06.2014 15:53 Uhr von falkz20
 
+7 | -8
 
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wenn man ließt was manche für einen scheiß hier von dich geben, fragt man sich wie oft sie schon mit dem kopf auf den boden geschlagen sind.

wer sich nen anständigen helm kauft, der schwitzt darunter nicht, und er sieht auch gut aus.
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16.06.2014 16:53 Uhr von MBGucky
 
+6 | -2
 
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Da Richter keine Gesetzesgeber sind und ein Helm nunmal nicht Pflicht ist, sollte hier die Frau auch keine Teilschuld bekommen.

Natürlich ist ein Helm sinnvoll. Aber das hat bitte der Gesetzgeber zu entscheiden und nicht der Richter.
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16.06.2014 17:09 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -7
 
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Mir kann keiner weismachen, dass dieses kleine Stück Schaumstoff und Billig-Plastik einen Sturz von einem Fahrrad soweit abdämpfen kann, dass es zu keinen oder auch weniger schlimmen Schäden kommt.

Und was ist mit den anderen Körperteilen?
Wäre gut, wenn die Helmbefürworter da auch mal weiterdenken würden.


Lächerlicher Versuch der Versicherung sich aus der aktuellen Gesetzeslage zu stehlen.

Der Helm ist KEINE Pflicht, also kann der Frau auch KEINE Teilschuld zugesprochen werden.

Jedes andere Urteil wäre eine Farce für das Justizsystem.
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16.06.2014 17:16 Uhr von Sblendid
 
+1 | -4
 
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Also wenn ich des richtig verstanden habe geht es hier nicht um die Helmpflicht, sondern um eine Teilschuld wenn man keinen trägt. Das wäre ja dann so wie wenn man schneller als 130 km/h auf der Autobahn fährt und des fände ich gut weil man sich in beiden Fällen des Risikos bewusst ist.
Wenn es eine Anerkennung der Teilschuld gäbe, wäre das aber keine Helmpflicht und jeder hier kann es sich noch selber aussuchen ob er sich einen Helm aufsetzt.
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16.06.2014 17:44 Uhr von AOC
 
+2 | -6
 
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Wie Idiotisch ich Fahre schon seid 15 Jahren Bike (Trail, Freeride) wenn ich in der Stadt bin setze ich kein Helm auf.
Udn bisher hatte ich noch nie ein Unfall oder Sturtz. Noch nicht mal im Wald.
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16.06.2014 17:48 Uhr von MBGucky
 
+4 | -2
 
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@AOC

So erstaunlich das klingen mag, aber ein Helm schützt einen nicht davor, einen Unfall zu bauen.
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16.06.2014 17:51 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -0
 
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@newsleser54:

"Soll jeder selbst entscheiden, aber wenn was passiert auch die Verantwortung dafür übernehmen und nicht rumheulen. "

Lässt sich denn nicht jeder Unfall theoretisch irgendwie verhindern?

Wäre es dann nicht sinnvoller, wenn wir alle Radfahrer und Fußgänger in Ganzkörper-Airbags stecken? Nicht, dass die auch noch hinterher "rumheulen"....
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16.06.2014 17:52 Uhr von shadow#
 
+2 | -1
 
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@ AOC
Idiotisch ist, wenn man ohne Helm quer durch den Wald brettert.
Mal so ganz unabhängig von der News.
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16.06.2014 17:54 Uhr von kingoftf
 
+5 | -2
 
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So ein Helm wiegt keine 170 Gramm und man merkt ihn absolut nicht, hier in Spanien seit langer Zeit Pflicht.


Ihr solltet aufhören, die neuen Helme mit den Bundeswehr-Stahlhelmen zu vergleichen.

Lieber ein kaputter Helm als ein kaputter Kopf
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16.06.2014 17:55 Uhr von fraro
 
+4 | -1
 
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Bitte bedenken: ein Helm kann nicht nur bei einem Unfall schützen, sondern auch wenn man aus Versehen in eine Familienauseinandersetzung mit Baseballschlägern und Äxten kommt ;-)
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16.06.2014 18:19 Uhr von little_skunk
 
+1 | -1
 
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@Sblendid
Schlechter Vergleich. Als Autofahrer kann ich auf der Autobahn auch 130 fahren und bekommt damit keine Teilschuld. Als Radfahrer kann ich ohne Helm fahren aber bekommt zwangsläufig Teilschuld egal was ich mache. Damit ist es praktisch eine Helmpflicht nur ohne direktes Bußgeld.

Ansonsten wurde eigentlich schon alles gesagt. In Ländern mit Helmpflicht hat sich an den Unfall Statistiken nichts verändert. Das liegt vor allem daran, dass ein Helm keinen Unfall verhindert sondern nur die Folgen veringert. Allerdings auch nur auf einem bestimmten Gebiet. Das heißt man landet so oder so im Krankenhaus wegen den restlichen Verletzungen.
Es gibt dagegen Möglichkeiten nicht nur die Folgen zu minimieren sondern den kompletten Unfall zu verhindern. Zum Beispiel ordentliche Seitenspiegel für LKW oder Radwege auf der Straße anstelle der sogenannten Todesstreifen. Das wirkt sich deutlich stärker auf die Unfall Statistiken aus weil dadurch der komplette Unfall verhindert wird. Mit einem Eimer weißer Farbe kann man zum Beispiel eine Kreuzung so umgestalten, dass der Fahrradstreifen links von der Rechtsabbiegerspur verläuft. Es ist erstaunlich was das für Auswirkungen hat. Der Eimer Farbe ist billger als die Unfall Folgen selbst mit Helm Pflicht. So gesehen müsste besser der Staat an schlechten Kreuzungen grundsätzlich eine Teilschuld bekommen. Das würde wirklich helfen.
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16.06.2014 19:02 Uhr von Rekommandeur
 
+4 | -1
 
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Fakt ist einfach, das Kopfverletzungen das Schlimmste sind, was einem bei einem Unfall passieren kann.
Viele hatten Glück und sitzen heute im Rollstuhl, aber Leben...zu viele sind durch Kopfverletzungen eider schon gestorben.
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16.06.2014 19:14 Uhr von borussenflut
 
+1 | -1
 
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Die Versicherung mit Nummernschild wird
ebenfalls noch kommen.
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16.06.2014 20:23 Uhr von Boron2011
 
+3 | -4
 
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Was passiert, wenn ich so einen tollen Helm aufhabe und mir ein Autofahrer alle restlichen Knochen im Leib bricht? Was kommt dann? Stoßstangen für Bauch und Rücken? Ein Ganzkörperanzug mit integrierten Airbags? Anschnallpflicht für Fahrradfahrer? ^^

Der Helm schützt wenn überhaupt nur vor Hirnschäden, und wenn der Unfall ungünstig verläuft, kann auch der tolle Styroporhelm keinen wirklichen Schutz bieten.

Ist zumindest meine Meinung zu dem Thema.
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16.06.2014 20:49 Uhr von Rekommandeur
 
+4 | -4
 
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Tolle Ansicht...
Beim Autofahrer ist der Gurt Lebensretter Nummer eins.
Beim Fahrrad ist es der Helm...so einfach ist das.
Wenn im Auto ein Unfall ungünstig abläuft, hilft auch der Sicherheitsgurt nichts. Aber man hat wenigstens eine Chance das ganze zu überleben...ohne ist die Chance gleich null.
Die selbe Diskussion hatten wir in den 70ern auch schon mit dem Anschnallgurt für Autofahrer...heute jammert da auch kein Schwein mehr darüber, das man diesen anlegen muss.
Manchmal muss man dem Menschen eben sagen, was gut und sinnvoll ist...nur deshalb gibt es die Anschnallpflicht...Hoffentlich auch bald die Helmpflicht für Fahrradfahrer...

[ nachträglich editiert von Rekommandeur ]

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