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Russland: Deutscher Historiker Sebastian Stopper als Extremist eingestuft

Der deutsche Historiker Sebastian Stopper hatte in seinen Werken Unwahrheiten von sowjetischen Partisanen entlarvt und seine Untersuchungen brachten ihm den Doktortitel an der Berliner Humboldt-Universität ein.

In Russland gilt der Forscher hingegen nun als Extremist, seine Werke landeten auf dem Index, gleich hinter den Schriften von Benito Mussolini.

Die Extremisten-Einstufung erfolgte durch ein russisches Gericht.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Deutscher, Historiker, Extremist, Einstufung, Sebastian Stopper
Quelle: spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2014 13:45 Uhr von Bildungsminister
 
+6 | -8
 
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Wenn man sich mal die Historie ansieht, dann hat sich im Grunde auch an der Führung seit stalinistischen Zeiten wenig geändert, auch wenn man sich teils einen anderen Anstrich macht.

Der KGB ging seinerzeit mitunter aus dem NKWD hervor, woraus wiederum der FSB hervor ging. Mit Putin wird die Regierung noch heute von einem Freund und Verfechter des KGB geführt, und auch das nähere als auch erweiterte Umfeld Putins besteht aus vielen ehemaligen KGBlern und FSBLern, wobei das ja auch nur eine Behörde der Russen ist.

Dadurch, dass heute teils noch die gleichen Leute wie zu Zeiten Stalins und seiner Nachfolger das Sagen haben, wird sich da so schnell auch nichts ändern. Verfolgt man die innere Entwicklung Russlands, mit der Einschränkung der Meinungsfreiheit und der Drangsalierung jedweden Kritikers, als auch die Verschärfung von Gesetzen, welche primär Putin und seiner Machtbagage helfen, dann befindet sich das Land eher zurück zu alten Sowjetzeiten, als auf dem Weg nach vorn.

Eine solche Entwicklung, wie diese hier, kommt daher nicht wirklich überraschend daher, sondern passt wie die Faust aufs Auge.
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16.06.2014 13:50 Uhr von architeutes
 
+8 | -8
 
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Es ist seit diesen Jahr per Gesetzt verboten "Kriegslügen" in Russland zu verbreiten.
Also sollten Historiker schleunigst ihre Koffer packen ,das kann ganz schnell in die Hose gehen.
Eine Kriegslüge ist nicht richtig definiert ,der Einmarsch russischer Truppen in Polen und die Hinrichtung polnischer Offiziere ist vermutlich so eine "Lüge".
Also Koffer packen und weg.
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16.06.2014 14:39 Uhr von tikktokk
 
+5 | -5
 
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stalin und lenin reloaded
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16.06.2014 15:00 Uhr von Dracultepes
 
+6 | -5
 
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@architeutes

Du magst zwar recht haben, aber Katyn haben die Russen bereits zugegeben.


b2t

"Angriffe auf gut gesicherte Bahnen aber waren Himmelfahrtskommandos. Manche Kämpfer zündeten ihre Minen deshalb in sicherem Abstand der Gleise, meldeten dann aber Erfolge an die Kommandeure."

Man macht ja gerne Witze über die Franzosen und ihre Kriegsflagge, den weißen Adler auf weißem Grund. Aber wenigstens waren ihre Widerstandskämpfer keine Maulhelden. Und ihre Armee keine Monster.
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16.06.2014 16:59 Uhr von KobaltKobold
 
+3 | -11
 
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>50 mio. opfer

ja genau. zu keinem Zeitpunkt haben in der Sowjetunion mehr als 200 Millionen gelebt. also hat Stalin eben 25% seiner Bevölkerung gekillt? So ein Quatsch! Widerliche Hetzpropaganda von Nazis und Faschisten, die versuchen, die Opferzahl des Kapitalismus zu kaschieren.
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16.06.2014 17:13 Uhr von Perisecor
 
+6 | -5
 
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@ KobaltKobold

Die meisten hat Stalin nicht "gekillt", sondern durch Umsiedlungen und schlechte Nahrungsmittelverteilung verhungern/an Krankheiten sterben lassen.
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16.06.2014 21:14 Uhr von golf66
 
+1 | -8
 
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Stalin war ein Judt , das sagt doch schon alles.
Mit der Sache heute in Russland nicht zu vergleichen

[ nachträglich editiert von golf66 ]
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17.06.2014 12:36 Uhr von Patreo
 
+1 | -0
 
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Zunächst einmal war Stalin nicht Jude weder von Religion noch ethnisch und hat überdies nachweislich Juden gehasst.
Golf66 versucht sich hier offensichtlich lediglich mit historischem Revisionismus, um antisemitische Postulate von sich zu geben.
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16.01.2015 16:20 Uhr von denksport
 
+0 | -0
 
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Ich bezweifel, dass Stalin ein Sohn Zions war.

http://de.wikipedia.org/...

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