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ADAC und CSU-Spitze zweifeln an den Mautplänen Alexander Dobrindts (CSU)

In seiner Funktion als Bundesverkehrsminister plant Alexander Dobrindt (CSU) eine Pkw-Maut in Deutschland, die jedoch teilweise im Inland und Ausland umstritten ist (ShortNews berichtete).

Zuerst hatte der ADAC die Rentabilität der Maut bezweifelt, da nach seinen Berechnungen die jährlichen Ausgaben die Einnahmen überschreiten.

In der CSU-Spitze, die in Alexander Dobrindts Pläne etwas genauer und besser eingeweiht ist, wird nun hinterfragt ob die zunächst erwarteten Einnahmen von einer Milliarde Euro noch realistisch sind. Die Mautgesellschaft Ages hingegen rechnet sogar mit Einnahmen von 4,2 Milliarden Euro.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CSU, Spitze, ADAC
Quelle: spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2014 11:01 Uhr von sfmueller27
 
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Man weiss nicht wem man glauben soll:
Den CSU-Leuten, die sich selbst nicht ganz einig zu sein scheinen, dem ADAC (der ja für manche durch den Skandal seine Glaubwürdigkeit eingebüßt hat) oder gar der Mautgesellschaft, die ja durch die Mauteinführung (vermutlich?) mehr Mittel für Ausstattung und Personal bekommt. Allerdings kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass die CSU zurückrudert und die Maut aufgibt.
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16.06.2014 11:25 Uhr von das kleine krokodil
 
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@sfmueller27
Die CSU bräuchte nur eine Studie / Mahnenden Zeigefinder der EU die zeigt das die Geplanten Systeme nicht EU Kompatibel sind (also Rückerstattung der Mautgebühren über die KFZ Steuer) und schon stehen die Chancen auf eine Aufgabe nicht so schlecht.

Die Variante Maut für alle und Abschaffung der KFZ Steuer werden sie sich nicht trauen (was macht man mit leuten wie Pizza Diensten die keine Autobahn brauchen sich aber über die Abschaffung der KFZ Steuer freuen würden), das könnte zu verlusten führen.

Aber bis jetzt bin ich bei der Maut sehr Skeptisch es gibt noch kein Offizielles Konzept und die bisher durchgesickerten Pläne scheinen mit der EU nicht machbar zu sein. Es würde mich nicht wundern wenn die Maut am ende aufgegeben wird und man sich dazu entscheidet die Mineralölsteuer um 2 Cent pro Liter zu erhöhen.
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16.06.2014 13:04 Uhr von dragon08
 
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Wir brauchen Keine Maud , alles Geld was vom Autofahrer abgeschöpft wird in den Straßenbau !

-40,5 Milliarden über Tankstellen
-8 Milliarden KFZ-Steuer
-4,5 Milliarden LKW-Maud

=53 Milliarden Einnahmen
Abgabe von
-15 Milliarden für Investition in Infrastruktur/Straßenbau
----> 38 Milliarden was sich der Staat behält !
Also 38 Milliarden , die der Autofahrer dem Staate bringt , was aber NICHT für Straßen- und Brückenbau genutzt wird

[ nachträglich editiert von dragon08 ]
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23.06.2014 00:31 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Staatsgeheimnis LKW-Maut
http://www.3sat.de/

"STIMMT´S? Beansprucht ein Lkw die Straße 10000-mal so stark wie ein Pkw?

... fragt Gunhild Wilms aus Kirchheim-Teck

Welche Tortur würden Sie lieber ertragen: zehn Schläge ins Gesicht mit einer Kraft von je einem Kilo oder einen Schlag mit zehn Kilo?

Eben. Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an - eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch eiin Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse. Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15**4, also 15 * 15 * 15 * 15, das ist 50625. Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. (...) CHRISTOPH DRÖSSER"
DIE ZEIT vom 28. Juli 2011, S. 32

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