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NRW: SEK stürmt falsche Wohnung - Mieter sollte für dabei verletzte Beamtin zahlen

In Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) stürmte ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei am Morgen eine Wohnung und nahm einen verdutzten 39-Jährigen Mann fest.

Wie sich allerdings dann herausstellte, war es die falsche Wohnung, die das SEK stürmte und der 39-Jährige war ein unbescholtener Mann. Da sich eine Beamtin bei der vorübergehenden Festnahme verletzte, forderte das Land NRW von dem unschuldigen Mann dann auch noch 14.600 Euro.

Der Anwalt des Mannes sagte: "Dafür gibt es keine Grundlage. Mein Mandant war völlig geschockt, hielt die Beamten für Einbrecher.” Das Gericht wies die Klage ab.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Wohnung, NRW, Mieter, SEK, Stürmen
Quelle: bild.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2014 10:20 Uhr von Tuvok_
 
+118 | -1
 
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Das kann ja wohl echt nicht wahr sein...
Wo leben wir eigentlich das die sich überhaupt erdreisten da drüber nachzudenken... Da sagt ja schon viel über unsere Exekutive aus... wenigstens hat die Judikative dem wahnsinn ein P vorgesetzt... Das gibts ja wohl echt nicht...
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16.06.2014 10:22 Uhr von blade31
 
+50 | -2
 
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Wie hat sich die Beamtin denn verletzt oder hat der Wohnungsbesitzer die Frau verletzt?

Trotzdem ist die Klage eine Frechheit gut das sie abgewiesen wurde!

[ nachträglich editiert von blade31 ]
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16.06.2014 10:24 Uhr von Mankind3
 
+59 | -3
 
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@blade

hat sich sicher einen Fingernagel abgerissen ;)
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16.06.2014 10:26 Uhr von Bravehart10191
 
+90 | -1
 
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Ich würde jetzt mal schön ne Gegenklage einreichen, wegen Einbruchs bzw. Hausfriedensbruchs und ordentlich Schadenersatz (ist bestimmt was kaputt gegangen) & Schmerzensgeld fordern.

cu Brave
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16.06.2014 10:52 Uhr von vmaxxer
 
+39 | -0
 
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Und sowas (falsche Wohnung) soll nicht mal selten vorkommen....
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16.06.2014 10:55 Uhr von sooma
 
+70 | -0
 
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"Die verletzte Polizistin (51): „Beim Fesseln musste ich am Arm ziehen. Da spürte ich einen Schmerz im Rücken...”

Bitte was? oO
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16.06.2014 11:30 Uhr von Schillerlocke
 
+8 | -14
 
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In den USA hätten die angehörigen des erschossenen Opfers die Kugeln und die Traumatherapie für die gesammte Polizeidirektion zahlen müssen.
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16.06.2014 11:32 Uhr von rubberduck09
 
+24 | -2
 
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"Die Polizei dein Freund und Helfer"... Das ist ja wohl schon lange nicht mehr so. Klar gibt es einzelne, die das noch immer leben (sie versuchen es) aber was ich schon an Machtmissbrauch erlebt habe zeigt ein klares Bild: Da arbeiten offenbar vermehrt Leute die irgendwas anderes damit kompensieren wollen. Das ist aber nicht Sinn der Sache.

Dazu kommt: Wenn sich ein Beamter schon bei einer Standard-Tätigkeit verletzt wie kommt man dann noch auf das schräge Brett dann noch eine Schmerzensgeldklage hinterherzuschieben? Ich mein hätt der Typ der Beamtin eine gelangt selbst dann nicht. Wenn nämlich nicht-uniformierte in meiner Wohnung plötzlich auftauchen habe ich erstmal das Hausrecht und wenn die schon mit Waffen daherkommen sind manche Reaktionen mehr als nur menschlich.

Am Ende gibts noch Klagen von Beamten weil sich ein unberechtigt Erstürmter in die Hose gemacht hat und das dann auf die Schuhe von irgendeinem gelaufen ist?
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16.06.2014 11:47 Uhr von Airstream
 
+26 | -0
 
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Da sieht man mal, dass selbst bei einem offensichtlichen Fehler seitens der Beamten diese statt reumütig den Fehler einzugestehen und dem Opfer entsprechend Schadensersatz zu zahlen noch arogant heraus ihm ans Leder wollen. Kann ja nicht sein das dieser unschuldig ist. Auch wenn es die falsche Wohnung war und man ihn nicht ins Loch stecken kann muss er eben blechen... Trauriges Deutschland
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16.06.2014 12:29 Uhr von Sirigis
 
+4 | -7
 
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Ich glaube die Geschichte so nicht. Quelle: Bild.
Was sagt uns das? Sommerloch?
Es mag etwas Wahrheit in dem Artikel vorhanden sein, aber ob alles wahr ist, ist fraglich.
Es gab erst vor kurzem einen Fernsehbericht wieviel Lügen über Inet und öffentliche Medien, selbst jene, die seriös wirken, was Bild nicht schafft, verbreitet werden.
Sollte also das SEK tatsächlich die falsche Wohnung erwischt haben, die Beamten in Zivil angetanzt sein, und dann klagt noch eine Beamtin auf Schmerzensgeld? Kann es sein, dass an dieser Geschichte vielleicht ein nicht ganz kleiner Teil reine Dichtung ist?
Nö, ich will hier die Polizei nicht verteidigen, hatte mit den Herrschaften schon erhebliche Probleme (nein bin nicht kriminell, war was Anderes) aber der Bild blindwütig zu vertrauen? Fällt mir schwer, nur meine Meinung.
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16.06.2014 12:51 Uhr von Bombaltus
 
+8 | -0
 
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"In Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) stürmte ein Sondereinsatzkommando (SEK) der Polizei am Morgen eine Wohnung..."
"Das Gericht wies die Klage ab."
Na das nenn ich mal schnell, und da sag noch einer unsere Justiz sei langsam. ;)
(Beim nächsten mal vielleicht die News vor dem einreichen auch nochmal lesen, und drüber nachdenken. )
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16.06.2014 12:54 Uhr von ms1889
 
+7 | -4
 
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das zeigt die grundsätzliche unseriösität der polizei/behörden.
deutschland ist wieder eine bananenrepublick wie 1934..als hitler seinen "aufstieg" hatte.
leider haben die deutschen/us amerkanischen und englichen etc behörden langsam ein nevau erreicht, der willkühr und antidemokratischen terrorstaaten.
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16.06.2014 12:57 Uhr von sooma
 
+2 | -0
 
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@Sirigis:

Hier eine andere Quelle: http://www.mdr.de/...
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16.06.2014 13:40 Uhr von borussenflut
 
+8 | -2
 
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@Sirigis
Dieses Verhalten der Polizei ist völlig alltäglich ,
in einem meiner Mietshäuser hat die Polizei
letzten Monat fünf falsche Wohnungen aufgebrochen, bevor sie merkten, das sie im falschen Haus waren.
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16.06.2014 14:32 Uhr von fox.news
 
+1 | -7
 
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@Bravehart10191
"Ich würde jetzt mal schön ne Gegenklage einreichen, wegen Einbruchs bzw. Hausfriedensbruchs und ordentlich Schadenersatz (ist bestimmt was kaputt gegangen) & Schmerzensgeld fordern."

darauf hast du hierzulande kaum eine Chance.



@wiederwaslos
"Was wäre jetzt gewesen, wenn der Mann sich richtig gewehrt hätte und einen oder zwei Polizisten dabei zu Tode gekommen wären?"

dann hätte der Mann zu Recht ein Verfahren an den Hals bekommen. denn auch WENN es Einbrecher ist hat man selbstverständlich nicht einfach so die "Erlaubnis", diese tödlich zu verletzen.
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16.06.2014 14:49 Uhr von auru
 
+1 | -1
 
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Ein allgemeines Problem unserer Zeit. Schulen vermitteln Wissen und Erfahrungen fremder Personen.
Wer das irgendwie, z. B. mit Nachhilfe, oder durch die Fähigkeit, auswendig gelerntes Wissen wiederzugeben bei den Prüfungen wiedergeben kann, bekommt gute Zensuren, auch ohne es zu verstehen. Mit steigender Ausbildung wächst Einbildung und Stolz. Schon ein altes Sprichwort sagt: „Dummheit und Stolz wächst auf einem Holz”.
Wenn die angeborene bzw. in früher Kindheit erworbene Fähigkeit fehlt, selbst kreativ zu denken, dann versagen diese Leute, wenn Situationen und Probleme auftreten, die sie nicht gelernt haben.
Unter den „Papierarbeitern” ist das Problem weit verbreitet. Zu loyale Untergebene verlernen in kurzer Zeit selbstständiges Denken. Damit sind sie bequeme und zuverlässige Mitarbeiter und werden entsprechend befördert.
Die Folgen zeigt dieser Fall, der neue Berliner Flughafen oder die Einspeisungsvergütung bei Solaranlagen. Auch mit „unmöglichen Fällen” wie einem 0-Cent-Strompreis muss gerechnet werden. Ein Ereignis, das eintreten will, weiß nichts von der Wahrscheinlichkeitsberechnung.
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16.06.2014 15:16 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -0
 
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@fox.news

"dann hätte der Mann zu Recht ein Verfahren an den Hals bekommen. denn auch WENN es Einbrecher ist hat man selbstverständlich nicht einfach so die "Erlaubnis", diese tödlich zu verletzen."

Natürlich hat man die.

http://www.welt.de/...

http://www.morgenpost.de/...

Wobei der zweite Fall gerade wieder aufgerollt wird. Die Familie des getöteten ist der Meinung, das ihr Kind ein Engel ist und das alles ganz dolle unfair ist.



b2t
Vielleicht sollte man weniger Fitnesstests durchführen und mehr Intelligenztests. Das scheinen ja nicht die Leuchten vor dem Herren zu sein. Ich glaube jeder Pizzafahrer ist intelligenter als die. Die finden die richtigen Türen.
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16.06.2014 15:25 Uhr von Kalex
 
+4 | -3
 
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Sowas passiert halt in einem Schurkenstaat.
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16.06.2014 15:36 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -1
 
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kschhhh kschhhh

Troll dich
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16.06.2014 19:11 Uhr von borussenflut
 
+4 | -1
 
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@Anonimaj

Die hatten ein Durchsuchungsbefehl für eine
Wohnung in einem anderen Haus mit anderer
Hausnummer, das 60m entfernt war.
Aber auch dort haben sie zuerst die falsche
Wohnung gestürmt.
Namensschilder haben die gar nicht interessiert.
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16.06.2014 21:24 Uhr von Frank_E_Meyer
 
+1 | -3
 
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Ein Glück das der Mann Deutscher war, sonst hätt die Schlagzeile wahrscheinlich wieder gelautet:

"SEK Beamtin bei Einsatz gegen vermutlich kriminellen Ausländer schwer verletzt. Deutsche Gerichte verweigern der Frau das Geld für ihre Genesung"
und hier im Forum würden die braunen Buben wieder die Todesstrafe für den ausländischen Frauenschänder fordern. ;D
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16.06.2014 21:25 Uhr von news-checker
 
+3 | -0
 
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Interessant.
Bei diesem Urteil hier, wo ein Hells Angel einen Polizisten bei einer Wohnungsstürmung erschoss, galt auch Notwehr. (http://www.spiegel.de/...)
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16.06.2014 23:32 Uhr von Didi1985
 
+2 | -0
 
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Quelle:
„Beim Fesseln musste ich am Arm ziehen. Da spürte ich einen Schmerz im Rücken...”

Geht es denn noch? Wenn die Tussi ihren Job nicht hinbekommt, soll sie doch in den Innendienst wechseln....
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17.06.2014 00:48 Uhr von WasZumGeier
 
+3 | -1
 
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Für was zum Teufel halten die sich?! Für Amerikaner?!
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17.06.2014 06:46 Uhr von Katatonia
 
+6 | -0
 
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"Es muss eine Szene gewesen sein, wie aus einem Albtraum: Der Wuppertaler Stefan K. (Name von der Redaktion geändert) hatte sich nach der Nachtschicht hingelegt und befand sich noch im Tiefschlaf, als er am frühen Morgen des 3. April 2012 Geräusche in seiner kleinen Wohnung in Barmen hörte. Schlaftrunken soll er zur Tür gegangen sein und plötzlich einem fremden Mann gegenüber gestanden haben, der eine Waffe auf ihn richtete. Paralysiert habe K. nach einem Stuhl gegriffen und diesen auf den Angreifer geworfen, als plötzlich drei weitere Männer und eine Frau ins Zimmer gekommen seien, ihn zu Boden brachten und fixierten.
Was Stefan K. nicht wusste: Es handelte sich dabei um Wuppertaler Drogenfahnder in Zivil. Was die Drogenfahnder wiederum zu diesem Zeitpunkt nicht wussten: Sie befanden sich in der falschen Wohnung. Der Mann, den die Ermittler eigentlich im Visier hatten, lebte nebenan.
Der Wuppertaler Rechtsanwalt Carsten Rebber, der Stefan K. vertritt, berichtet im Gespräch mit der Rundschau, sein Mandant habe Todesängste ausgestanden. „In der Nacht darauf haben ihn Alpträume geplagt, er hatte Angst und Panikattacken.“ Folglich ging er zum Psychiater, der eine Belastungsstörung bei Stefan K. festgestellt habe. Mit dieser Diagnose wandte sich der Techniker an Rebber, da er über eine Schmerzensgeld-Forderung nachdachte.
Der Brief vom Land NRW, den Carsten Rebber einige Monate später erhielt, überraschte den erfahrenen Anwalt. Denn er enthielt eine Klage gegen seinen Mandanten und eine Forderung über 14.616 Euro. Hintergrund dazu: Die Beamtin, die bei dem umstrittenen Einsatz dabei war, soll wegen massiver Rückenschmerzen zehn Tage nach dem Vorfall zum Arzt gegangen sein und wurde mehrere Monate krank geschrieben. Da man Stefan K. für diese Verletzung verantwortlich macht, fordert das Land als Dienstherr der Polizistin den an sie gezahlten Lohn sowie Behandlungskosten von Stefan K. zurück.
Angeblich habe K. beim Versuch der Beamtin, ihm Handschellen anzulegen, diese im Abwehrversuch mit einem Tritt am Knie getroffen. In der Klageschrift der Anwälte des Landes NRW heißt es, Stefan K. habe sich aus der Bauchlage in den Liegestütz gebracht. Das soll ihm gelungen sein, obwohl er bereits auf dem Bauch auf dem Fußboden lag und ein 110 Kilo schwerer Polizeibeamter auf seinem Rücken saß. Die Beamtin habe sich dann selbst durch eine ungeschickte Drehung verletzt. Carsten Rebber staunt: „Ich frage mich, wie er das geschafft haben will...“
Am Freitag (13. Juni 2014) wurde der ungewöhnliche Fall vor dem Wuppertaler Zivilgericht verhandelt. Rebber blickte vor dem Prozess gespannt auf die Beweisaufnahme. Denn für ihn gibt es Ungereimtheiten: „Bis jetzt befindet sich in der Akte kein offizieller Durchsuchungsbeschluss“, sagt er. Auch soll sich die Drogenfahnderin die gleiche Verletzung 2001 bei einem Einsatz zugezogen haben. Einen fast identischen Vorfall gab es im Jahr 2011 in Solingen. Auch da seien Wuppertaler Drogenfahnder in die falsche Wohnung gestürmt und hatten unschuldige Bürger im Schlaf bedroht...
Das Gericht wies die Klage des Landes ab, weil es kein Verschulden von Stefan K. feststellen konnte.

Wuppertaler Rundschau, 14. Juni 2014"

http://www.wuppertaler-rundschau.de/...~nwsa-212418--Mit_Pistole_geweckt

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