16.06.14 09:13 Uhr
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Ist die GEMA der Grund, warum billigere Smartphones geringe interne Speicher haben?

Die GEMA erhebt von den Smartphone-Herstellern für Telefone mit einem Speicher von acht Gigabyte oder mehr eine Abgabe in Höhe von 36 Euro. Fällt der Speicher kleiner aus werden zwölf Euro fällig.

So ist der interne Speicher bei Geräten wie dem Motorola Moto E oder dem Lg G2 Mini nicht nur bei vier Gigabyte, weil er unbezahlbar ist.

Wenn günstige Handys doch einmal mit mehr Speicher ausgerüstet werden, kommen diese nicht nach Deutschland, weil bei einem Preis von 100 bis 130 Euro nicht viel Gewinn für den Hersteller übrig bleibt.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Grund, Speicher, GEMA, Smartphones
Quelle: chip.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2014 09:30 Uhr von R4V3R
 
+63 | -2
 
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Was für ein Recht hat die GEMA denn bitte, dass sie auf LEERE!! Speicher eine Gebühr erheben darf?!?!
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16.06.2014 09:46 Uhr von oldtime
 
+28 | -1
 
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Und wenn man sich Musik irgendwo runterlädt und sich erwischen lässt darf man Strafe zahlen. Und das obwohl man ja schon für den Speicher Gema gezahlt hat.

Wofür also diese Abgabe? Dann müsste man doch Musik draufpacken können wie man möchte.
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16.06.2014 09:51 Uhr von Darkman149
 
+18 | -1
 
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@R4V3R: das gleiche "Recht", das sie auch anwenden um auf CD Rohlinge und Co. abgaben zu verlangen. Auch auf DVD Brennern, Druckern und dergleichen liegt meines Wissens eine Abgabe. Es wird halt einfach unterstellt, dass du, wenn du im Besitz solcher Geräte bist, auch Kopien von durch die GEMA geschützen Werken anfertigst. Über den Sinn oder Unsinn solcher Abgaben kann man jetzt diskutieren.

Ich persönlich bin der Meinung eine steinzeitliche Organisation wie die GEMA sollte sich langsam mal überlegen wie man sich sinnvoll an "neue" Techniken wie das Internet und Co. anpassen kann. Aber solange solche Vereine von geldgeilen Fossilien geführt werden wird das niemals passieren. Die achten eher auf ihren eigenen Geldbeutel als die Rechte ihrer Künstler und das Wohl der potentiellen Kunden.
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16.06.2014 09:59 Uhr von PakToh
 
+3 | -11
 
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@R4v3r @Rest Die Abgabe bezahlt ihr auf alle Speichermedien, auf welche Musik gepsiechert werden kann.

Das ist die durchaus logische und sinnvolle Umlage, als Kompensation für die Privatkopie.

Also die Idee: Der Kunde hat das Recht auf Privatkopie und die Urheber bekommen dafür von verkauften Kopie-Medien eine Abgabe von ein paar Cent.
Also 5 Cent pro 1 Euro Teurem Rohling (Zahlen sind nur Beispiele und müßten Recherchiert werden).
Das tut niemandem weh und die Urheber haben die ihnen zustehende vergütung und wir haben das Recht auf Privatkopie, mit dem wir ja auch von einer legalen Kopie wieder 7 Privatkopien machen können (Ja das ist ein endloses Schneeballsystem, wenn man es runter bricht)
PS: Auf Kopiergeräte, wie Kopierer (Kopien von Notenblättern und Texten, dann aber an die VG Wort und nicht die Gema) oder Brenner wird auch eine solche Gebühr erhoben.

Das Problem ist eher, dass wir keine ausreichende Gegenleistung mehr für diese Abgabe erhalten, da jeder Piss-Publisher mittlwerweile Kopierschutz verwendet bzw. kaum noch Standardkonforme Medien mehr existieren.
Und im Zeitalter der Downloads macht es auch noch Sinn auf Medien abgaben zu verlangen, da man dort seine Backups der Musik macht bzw. diese fürs Auto oder den CD-Spieler verwendet. - Ja das wird abnehmen, aber deswegen ja auch Abgaben auf Festplatten und Flash-Speicher, da diesein Playern vor kommen.

Mein Problem ist hier noch die Höhe: Die Preise wurden wahrscheinlich ausgehandelt, als eine 8 MB Karte krass groß war, aber mittlerweile krieg ich da nicht mal ein Bild mehr drauf... Dass Gema und Co kein Interesse haben sich da anzupassen ist klar...
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16.06.2014 10:12 Uhr von LucasXXL
 
+6 | -2
 
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Das schlimme ist doch ich nutze den Speicher nicht mal für Musik, nur für Bilder und eigene Videos :-(
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16.06.2014 10:12 Uhr von Jolly.Roger
 
+10 | -1
 
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Und da wundert man sich noch, warum die Leute beim "raubkopieren" keine Gewissensbisse haben, weil sie für jedes Gerät schon x Euro an die GEMA abgetreten haben?
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16.06.2014 10:29 Uhr von derSchmu2.0
 
+12 | -1
 
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Am besten finde ich das als DJ.
Ich kaufe ein Speichermedium, zahle GEMA.
Ich lade mir legal lieder runter, zahle GEMA.
Spiele ich öffentlich gemapflichtige Lieder von meinem Speichermedium, auf das ich diese kopiert habe, zahle ich GEMA.
Ich zahle also 3 mal.
Seit diesem Zeitpunkt sage ich jede öffentliche Veranstaltung ab, wo der Veranstalter nicht bereit ist, die weiteren Kosten zu übernehmen...
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16.06.2014 10:56 Uhr von teppichknuepfer
 
+2 | -2
 
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Früher habe ich mir meine Musik immer gleich neu gekauft (bzw. Papa und Mama), heute kaufe ich mir ganze Sammlungen nur noch gebraucht, mache lossless Backups und verticke das ganze wieder weiter.

Es ist vollkommen legal die Sicherheitskopien auch nach der Weiterveräußerung zu behalten!! (wenn sie nicht von vornherein mit der Absicht gekauft wurden sie direkt weiter zu verticken)

Es ist eine sehr gute Kompensation für die Gebühr.

[ nachträglich editiert von teppichknuepfer ]
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16.06.2014 11:48 Uhr von Nebelfrost
 
+11 | -2
 
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die gema, genauso wie die gez, gehören zusammen mit der yakuza, den mexikanischen drogenkartellen und der cosa nostra zu den größten verbrecherorganisationen unserer zeit.
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16.06.2014 13:26 Uhr von ms1889
 
+3 | -5
 
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aha, muß die gema mir also theoretisch ...wenn ich meine eigenen werke abspeichere auch was zahlen...den sie unterstellt ja jedem kriminelles handeln.

die gema ist sowas von asozial...die dort organisierten "künstler" müßen unter gemeinüzigkeit gestellt werden (zB udo lindenberg, peter maffei usw)... sie sind einfach geldgeile etwas...aber ebend keine menschen, da sie mehrfach für ihre "werke" abzocken....
ich persönlich meide deutsche musik, filme usw...da die deutschen gesetze unredlich sind dem endverbraucher gegenüber...das urheberecht ist wegelagerei, abzocke und alle die sich drauf berufen, sind keine künstler, sondern azockende geldgeile asis!

die gema ansich verbraucht selbst die meisten abgaben...sie gibt nur sehr geringe beträge den realen urhebern...die gema ist nix weiter als eine terror/diktatorische organisation, deren mitarbeiter nur ihren eigenen vorteil im sin haben...sie leben als schmarotzer von einem asozialem system.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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16.06.2014 14:41 Uhr von Brain.exe
 
+4 | -1
 
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ms1889 die Gema bezahlt dich wenn du deine Werke dort anmeldest, das kostet etwa +-2000€ Pro Musikstück. Im gegenzug bekommst du dann ein paar Cent zurück wenn deine Musik irgendwo läuft, vorausgesetzt der Veranstalter zahlt die Gemagebühren und gibt an das deine Musik gespielt wird.

Die abgaben auf Rohlinge, Brenner und andere Speichermedien sind die grössten Verbrechen überhaupt. Die Privatkopie die man ja machen "könnte" ist in dem Sinne in Deutschland garnicht mehr erlaubt. Die Abgaben sind damit also hinfällig.
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16.06.2014 16:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -2
 
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Da wir Schallplatten (Tonbänder, Kassetten usw.) gewerblich digitalisieren, sind wir wahrscheinlich einer der sehr wenigen Personen, die die GEMA-Abgabe auf Rohlinge, Brenner und Festplatten sowie Scanner und Drucker zurecht zahlen.

Im Übrigen ist die GEMA-Abgabe wie eine Pauschale für falsches Parken, bei dem man nicht erwischt wird. Wird man erwischt gibt´s den richtigen Strafzettel.
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16.06.2014 18:45 Uhr von Hawkeye1976
 
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1. Für die Abgaben auf Leermedien - zu denen auch die Speicher/Geräte gehören - ist nicht die GEMA, sondern die ZPÜ zuständig, in der alle deutschen VGs zusammenarbeiten.

2. Gäbe es diese Abgabe nicht, gäbe es auch kein Recht mehr auf Privatkopien, denn das Gesetz sieht nun einmal vor, dass Privatkopien nur dann vom Gesetzgeber gestattet werden dürfen, wenn - wie z.B. durch die Leermedienabgabe - ein Ausgleich für die Urheber stattfindet.
Sprich: Gäbe es eine solche Abgabe nicht, wären Privatkopien urheberrechtlich geschützter Werke illegal bzw. müssten individuell vergütet werden.
Das ist übrigens sogar eine europäische Richtlinie, die nicht nur in Deutschland gilt. Allerdings gehört Deutschland zu den Vorreitern und die Lösung räumt den Nutzern weitaus mehr Rechte ein, als z.B. "Fair use" in den USA.

3. Der Grund, warum die ZPÜ in Deutschland von der GEMA administrativ abgewickelt wird, ist der, dass sie eben über die bessere Infrastruktur gegenüber z.B. der VG Wort verfügt und so der Verwaltungsaufwand geringer gehalten wird. In Österreich ist das übrigens ähnlich, weil auch dort die Musik-VG infrastrukturell besser aufgestellt ist, als ihr Pendant für die schreibende Zunft.

4. Die Höhe der Vergütungen richtet sich danach, wie viel Material so ein Medium fassen kann und wie oft es wieder bespielbar ist. Darum war es ja auch bei Tonkassetten und VHS-Tapes so günstig. Die fassten eben nur 60-240 Minuten und konnten eben nicht ohne Qualitätsverlust beliebig oft bespielt werden.
Digitale Speichermedien bieten 1zu1-Kopien ohne Qulaitätsverluste und lassen sich nahezu beliebig oft neu bespielen - um im Jargon zu bleiben. Demnach ist eben auch die Vergütung auf eine normale CD-R geringer, als auf eine CD-RW, die beliebig oft gelöscht und neu bespielt werden kann.

Leider blenden auch viele Schreiberlinge - wie hier bei der Chip aus - dass diesen Preis nicht nur die böse GEMA festsetzt, sondern auch die VG-Wort/Bild, von der sie ihre Tantiemen beziehen. Zudem könnten Hersteller, wenn sie meinten, die Abgaben wären zu hoch, die Aufsichtsbehörde der VGs, das Deutsche Patent und Markenamt, einschalten, die dann darüber befinden, ob der Tarif angemessen ist.

Zudem hat die Leermedienabgabe auch die Aufgabe, die einheimische Wirtschaft zu schützen.

Ist alles leider wesentlich komplexer, als einige hier und der Schreiberling von der Chip das gerne hätten ...
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18.06.2014 10:32 Uhr von Maverick Zero
 
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Es wird unterstellt, dass jemand mit dem Kopieren von urheberrechtlich geschütztem Material versucht, Geld zu verdienen.
Somit ist für so ziemlich jeden elektrotechnischen Gegenstand eine Abgabe fällig.
CD-/DVD-Rohling, Computer, Brenner, Drucker, Kopierer, Scanner, Speicherkarte, etc....

Im Prinzip wäre das ja auch alles ok, wenn diese Abgaben nur einmal anfallen würden. Oder wenn dadurch der Benutzer
irgendeine Art Gegenleistung erhält. Die erhält er nur theoretisch in Form der erlaubten Privatkopie, welche wiederum
aber nur dann angefertigt werden kann, wenn der Originaldatenträger ohne Kopierschutz daherkommt. So einen zu umgehen
ist nämlich wieder mit einer Strafe belegt.

Unterm Strich schaut das dann so aus, dass man zahlen darf und zahlen darf für nichts und wieder nichts.

Smartphone mit Speicher > 8 GB.... mal ehrlich, 8 GB sind heute ein Witz. In den Augen der GEMA ist das aber ein riesiger
Massenspeicher, der dafür verwendet werden wird, urheberrechtlich geschütztes Material zu kopieren und zu verteilen.
Mit dem Handy filmt man keine Kinoleinwände ab, man nimmt damit keine Musik auf und scannt keine Gemälde. Und selbst wenn...
man dürfte es eh nicht...
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21.06.2014 10:54 Uhr von matze319
 
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eigentlich müßte man jetzt downloaden ohne ende....aber was?!?
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29.06.2014 08:54 Uhr von Joeiiii
 
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Daß die GEMA eine Gebühr auf LEERE Speicher erhebt, ist wirklich eine Frechheit. Aber so viel scheint es den Leuten nicht auszumachen, denn diese Tatsache ist seit einer halben Ewigkeit bekannt, doch unternehmen tut man dagegen nichts. Und das ist das wunderliche daran, denn so akzeptiert im Grunde jeder, daß er für einen Verbrecher gehalten wird und zahlt auch schon die Strafe für sein "Verbrechen". Was auf dem Speicher dann gespeichert wird, ist egal. Ob es die Urlaubsfotos sind, Datensicherungen, selbst gedrehte Filme... das interessiert die GEMA nicht. Hauptsache sie verdienen an der Pauschalverurteilung.

Würde man das auf die Polizei ummünzen: Sie könnte jedem Autofahrer eine Strafe ausstellen, weil er zwar in einer angemessenen und erlaubten Geschwindigkeit gefahren IST, er mit seinem Auto aber auch zur Überschreitung der erlaubten Geschwindigkeit fähig gewesen WÄRE. Es wäre jeder halbwegs gesunde Mensch auch fähig einen Ladendiebstahl zu begehen. Ist deswegen jeder, der zwei gesunde Arme und Beine hat, ein potentieller Dieb?

Und der Klassiker: Kann jeder Mann Kindergeld beantragen, auch wenn er keine Kinder hat? Das "Gerät" zur Zeugung ist schließlich vorhanden. Die GEMA-Gebühr muß man ja sogar dann zahlen, wenn man keine Empfangsgeräte hat.

Das "Witzige" daran am Schluß: Obwohl auf jeden Dreck eine Zwangsgebühr erhoben wird, weil man ja was kopieren könnte, ist eine Kopie nicht zwangsläufig erlaubt.

[ nachträglich editiert von Joeiiii ]

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