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Hugo Boss soll in der Türkei und Kroatien Hungerlöhne für seine Kleidung zahlen

Der Modekonzern Hugo Boss verkauft seine Kleidung zu hohen Preisen, doch die Herstellungskosten werden angeblich sehr gering gehalten.

In der Türkei und Kroatien soll für Hungerlöhne für Boss geschuftet werden.

Die gezahlten Löhne liegen laut Informationen des Spiegel mit 308 bis 440 Euro monatlich weit unter dem Existenzminimum.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Türkei, Boss, Kleidung, Kroatien, Hugo Boss
Quelle: spiegel.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2014 18:43 Uhr von Darkness2013
 
+15 | -0
 
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Das ist eh nix neues das die Großen Labels unter genau den selben bedingungen wie KIK und Konsorten produzieren.
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15.06.2014 18:44 Uhr von matoro
 
+12 | -0
 
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das machen alle so, selbst jeans kosten in der herstellung max. 4 €
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15.06.2014 19:42 Uhr von Joeiiii
 
+7 | -0
 
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Wo ist die News? Alle wettern gegen KiK und andere Billigläden, die z.B. Jeans für 10 Euro verkaufen. Daß auch andere Firmen ihre Waren billigst herstellen lassen, ist bekannt, aber da kräht selten ein Hahn danach. Eigentlich ist es egal, ob man ein Kleidungsstück für 5, 25, 50 oder 100 Euro kauft. Ob die Menschen, die es herstellen, fair bezahlt werden, kann man nicht sagen. Vermuten kann man es aber und die Vermutung lautet NEIN.
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15.06.2014 20:06 Uhr von Xanoskar
 
+4 | -0
 
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@Matoro: Sie sind günstiger :-) Ich arbeite in der Branche. Wer nun aber glaubt Fairtrade oder die guten teuren Nike holen machts besser... die zahlen noch weniger und lassen ebenso in China (was ein relativ gesehen teurer Produzent mitlerweile ist) herstellen
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15.06.2014 20:53 Uhr von Gizmo1982
 
+7 | -0
 
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@zrrk: Träum weiter! :D
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15.06.2014 21:09 Uhr von Brotmitkaese
 
+4 | -2
 
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Billig Produzieren und Teuer verkaufen ist nun mal Üblich in der Industrie.

Die Gewinner sind immer die Konzerne, Arbeiter und Konsumenten die dummen ;P
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15.06.2014 21:24 Uhr von steckdose
 
+4 | -1
 
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Bringt auch nix, wenn das Parfüm Boss heißt, Du aber trotzdem nur nach Hugo riechst.
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15.06.2014 23:20 Uhr von Biertrinker
 
+2 | -1
 
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Echt? Dachte die haben da auch 25€ Stundenlohn. Wie in Indien und Thailand usw.
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16.06.2014 00:17 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+2 | -0
 
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Hier sind noch zu viele vom Volk die gegen ein Mindestlohn von 8,50€ ist weil es ja die Endpreise verteuern würde, aber berücksichtigen nicht das es nicht so kommen muss, da viele Firmen ernorme Gewinnspannen einrechnen.

Diese News führt ein Extrembeispiel an, welches es verdeutlicht.
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16.06.2014 08:19 Uhr von psycoman
 
+0 | -1
 
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Willkommen im Kapitalismus und der Betriebswirtschaft. Günstig produzieren und teuer verkaufen, das ist das Prinzip.

die Leute in den Länden können wohl davon leben, sonst hätten sie diese Berufe nicht, oder aber sie üben mehrere Berufe aus.
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16.06.2014 09:09 Uhr von Sirigis
 
+1 | -2
 
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Die Kunden von derart teurer Kleidung werden durch die Gier und den Geiz der Firmen geprellt. Denn nicht nur die Arbeiter bekommen einen Hungerlohn, auch das erworbene Kleidungsstück ist oft von minderer Qualität. Wenn sich mein Herzbube einen Anzug kauft nimmt er mich immer mit. Bei einem Anzug, der bis zu 1.000,00 Teuronen kostet, erwarte ich mir, dass ich nicht schon im Zuge der Anprobe problemlos einen schlecht angenähten Knopf abnehmen kann. Wenn nach dem dritten Tragen der Hosensaum runterhängt, werde ich ebenfalls fuchtig. Wenn dann noch ein Ärmel am Schulteransatz ausfranst, und ich nachdem ich das Futter entfernt habe, feststellen muss, dass nicht nur bei der Nahtzugabe gespart wurde, sondern auch noch auf das Verendeln des Nahteinschlags verzichtet wurde, raste ich fast aus. Ich muss mir doch bei einem relativ teuren Anzug sicher sein können, dass mein Herzbube nach einer Geschäftsreise nicht völlig zerfleddert nach Hause kommt, oder ist die Forderung in der heutigen Zeit unangemessen?

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