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Studie: Deutschland von einer Immobilienblase bedroht

Experten sehen in ein paar Regionen Deutschlands eine wachsende Immobilienblase, die zu platzen droht. Eine Studie zeigte, dass unter anderem Schleswig-Holstein von der Blase bedroht sein könnte.

So wurden die steigenden Immobilienpreise auf der Nordseeinsel Sylt zwischen 2007 und 2010 untersucht. Die Kaufpreise stiegen dabei schneller als die Mieten. Das spricht laut der Studie für eine Überhitzung.

Auf der Nordseeinsel hat der Quadratmeter einen Kaufpreis von nahezu 6.000 Euro im Durchschnitt. Das sind 1.000 Euro mehr als in München. Eine Immobilienblase sei laut Experten nicht auszuschließen, gerade wenn die Niedrigzinsphase länger anhält.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Studie, Preis, Miete, Immobilienblase
Quelle: shz.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2014 16:36 Uhr von Trallala2
 
+13 | -5
 
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Eine Imobilienblase an sich ist noch keine Katastrophe. Deutschland ist nicht USA. Es hängt immer davon ab wie die Finanzierung aussieht. In den USA wurden die Kredite geradezu verschenkt. Es war billiger sich einen Kredit zu nehmen und ein Haus zu kaufen als zu Miete. In Deutschland sieht das etwas anders aus. Da die Häuser per se teurer sind, wird die Finanzierung anders angegangen.

Ob also paar Miets-Häuser irgendwo über den Wert verkauft werden, ist nicht so wild. Das betrift dann nicht die breite Bevölkerung.
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15.06.2014 18:31 Uhr von oncel_doc
 
+11 | -0
 
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@Trallala2: würd ich so nicht ganz unterschreiben.

Viele Banken geben auch hier Kredite an Kunden, die sich das eigentlich nicht leisten können (Momentane Minizinsen als Stichwort).

Und genau damit arbeiten die Banken auch. Sie gelnagen so "günstig" an eine Immobilie. Mehr oder minder ist das auch noch eine der wenigen Möglichkeiten, als Bank Geld zu verdienen.

Mein Finanzierer war erstaunt, dass wir, als wir vergangenes Jahr zur Bank gekommen sind, und so viele Gedanken gemacht hatten. Auch darum, was passiert, wenn sich das Zinsniveau zum Zeitpunkt des Zinsbindungsendes stark verändert hat (z.B. auf 7% Zins gestiegen). Viele Leute machen das nicht. Und genau dann tappen sie in die Falle.

Grüße nano
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15.06.2014 19:00 Uhr von Baststar
 
+1 | -19
 
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15.06.2014 19:14 Uhr von HackeSpeck
 
+15 | -3
 
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@ EpikurDeluxe

Steck dir die Nazikeule in den Arsch
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15.06.2014 20:06 Uhr von Gorli
 
+1 | -1
 
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@ blaupunkt123:

Dann sinkt der Preis wieder. Angebot und Nachfrage.
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15.06.2014 20:27 Uhr von UICC
 
+2 | -1
 
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Na ja aktuell lassen sich wegen der Zinsen viele drauf ein ein Haus zu kaufen. Das böse erwachen kommt wenn die Zinsgarantie ausgelaufen ist. Bei einer Steigerung um 2 Prozent können da aus 1000€ raten schnell 1400€ werden.

Mich hat man quasi auch schon versucht zu nen Hauskauf zu überreden. Aber als ich mal nachgesehen habe was da an Kapital an die Bank geht konnte ich nur mit dem Kopf schüttel. Also lieber 5 oder 6 Jahre sparen und dann mit 50% Eigenkapital reingehen.
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15.06.2014 21:15 Uhr von shadow#
 
+3 | -0
 
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Seit wann ist Sylt repräsentativ für irgendwas?
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15.06.2014 21:39 Uhr von Humpelstilzchen
 
+2 | -0
 
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Dieses ganze Wirtschafts- und Geldsystem ist wie eine Lotterie!
Jeder zahlt einen Einsatz, nur wenige gewinnen etwas und der Betreiber kassiert richtig ab!
Das System kann keiner beeinflussen und steuern, aber alle wissen genau bescheid, nur keiner weis nix genaues!
So voll der alltägliche Schwachsinn in dieser Klappsmühle!
Funktioniert die Natur und der Kosmos auch so, oder sind nur wir so dermaßen fehlgesteuert!?
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16.06.2014 12:29 Uhr von anmen
 
+1 | -0
 
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Von mir aus kann die Pavianinsel im Meer versinken die Klientel da wird erst recht keiner vermissen.

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