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Fußball-WM: Protest eines Indianerjungen bei Eröffnung im TV herausgeschnitten

Während der Eröffnung der Fußballweltmeisterschaft ließen drei Kinder drei Friedenstauben in die Luft steigen.

Ein Junge indigener Abstammung entrollte dabei ein Protestband, um auf die schwierige Situation der Indianer im Land aufmerksam zu machen. Diese Geste hat jedoch niemand der Fernsehzuschauer zu sehen bekommen, denn sie wurde einfach herausgeschnitten.

Der 13-Jährige zeigt sich über die Zensur wenig überrascht: "So etwas wollen die nicht zeigen. Die wollen Frieden zwischen den Völkern zeigen, dass alles schön und toll ist. Aber die Situation hier ist eine andere."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Fußball, TV, WM, Protest, Eröffnung, Fußball-WM
Quelle: spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2014 17:55 Uhr von polyphem
 
+4 | -10
 
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Die deutsche Nationalmannschaft lässt auch die Dörfer in der Umgebung ihres Trainingscamps ordentlich von hunderten Militärpolizisten schikanieren...
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14.06.2014 17:58 Uhr von jschling
 
+5 | -1
 
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kann man so und so betrachten, ist in Deutschland im Allgemeinen ja auch so: Protest wird idR nicht gezeigt, denn wenn sich die Pappnasen nachher noch im TV sehen motiviert das noch mehr zum Wiederholen.
Auf der anderen Seite ist es eindeutig Zensur und keine objektive Berichterstattung. Wenn es nicht im Bild ist gut, dann ergibt sich die Frage nicht, aber wenn Szenen aktiv entfernt werden ist das schon Manipulation. Und wir reden hier nicht von einem Randereignis, sondern von einem offiziellen Bestandteil der Feierlichkeiten. So gesehen wurde dort versagt, der Junge hätte besser gefilzt werden müssen *g*

Solche Vorgänge sollten dazu führen, dass diktatorische Länder nie wieder so ein Ereignis ausführen dürfen, stattdessen wird das Verhalten noch verteidigt.
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14.06.2014 18:01 Uhr von azru-ino
 
+1 | -4
 
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die Fifa ist auch bekannt dafür, sich nicht als politisches Instrument missbrauchen zu lassen, auch wenn die Absicht edel ist, aber sie wollen night zwischen den Fronten geraten und das ist ihr gutes Recht, denn sie ist keine politische Organisation.
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14.06.2014 18:06 Uhr von SpankyHam
 
+1 | -6
 
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wayne hauptsache fußball
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14.06.2014 18:55 Uhr von syndikatM
 
+2 | -2
 
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das ist wie in deutschland und z.b. die situation der deutschen in frankfurt, dortmund, berlin, duisburg, usw.

"So etwas wollen die nicht zeigen. Die wollen Frieden zwischen den Völkern zeigen, dass alles schön und toll ist. Aber die Situation hier ist eine andere."

und der spiegel zeigt das schon mal gar nicht. der kann das nur in anderen ländern - das große dilemma der "deutschen linken".
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14.06.2014 19:24 Uhr von mort76
 
+0 | -4
 
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syndikatM,
möchtest du darauf hinaus, daß die Rechten oder Konservativen da jetzt mit Wahrheitsliebe und Offenheit reagieren würden?
Soviel Kritikfähigkeit fällt mir bei denen irgendwie niemals auf, also- was hat dieses Problem mit den "deutschen Linken" zu tun?

Du brauchst nur an Snowden zu denken.
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14.06.2014 21:22 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -2
 
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Wird unter den Teppich gekehrt, besonders bei den "Saubermännern"!
"Gebt dem Volk Brot und Spiele"
Um abzulenken, zu zerstreuen und Spass zu bereiten?
Oder wofür?
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15.06.2014 00:37 Uhr von Floppy77
 
+0 | -0
 
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Schön und toll...oh ja! Wenn ich an Brasilien denke, dann fallen mir zuerst Favelas ein.
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15.06.2014 10:50 Uhr von turmfalke
 
+0 | -0
 
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Es kann doch nicht sein was nicht sein kann, oder?
Ich bin entsetzt das in den Staatsmedien nicht ein Demonstrant gezeigt wird es wird nur heile Welt vorgeheuchelt und im Hintergrund sieht man tausende Blaulichter. Man sollte sich diesen FIFA-Milliardenbetrug nicht ansehen das ist auch so ein Lügenpack, Kapitalisten eben!

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