14.06.14 16:44 Uhr
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Irak: Kurdische Peschmerga-Kämpfer erobern Erdölmetropole Kirkuk

Kurdische Peschmerga-Truppen haben im Norden des Irak die Stadt Kirkuk unter ihre Gewalt gebracht. Kirkuk zählt als Zentrum der Erdöl-Industrie im Land.

"Ganz Kirkuk ist uns in die Hände gefallen. Die irakische Armee gibt es hier nicht mehr", so ein Sprecher der Peschmerga.

In den letzten Tagen hatte die Terror-Organisation Islamischer Staat im Irak und Syrien irakische Städte, darunter Mossul, unter ihre Kontrolle gebracht. Kirkuk wurde bislang nicht von den ISIS-Terroristen angegriffen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Irak, Kämpfer, Eroberung
Quelle: spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2014 16:45 Uhr von Borgir
 
+6 | -2
 
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Der Irak bricht auseinander. Wunder, dass es so lange gedauert hat, nachdem die USA das Land im Stich gelassen haben.
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14.06.2014 17:13 Uhr von JustMe27
 
+3 | -0
 
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Ich glaube mal, dass die Leute in Kirkuk den Barzani-Clan, denn dem gehören die meisten Pej Merga an, mit dem Arsch lieber sehen als die ISIS-Fanatiker mit dem Gesicht.
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14.06.2014 17:43 Uhr von ConalFowkes
 
+4 | -5
 
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@ Borgir
Die USA haben den Irak nicht im Stich gelassen sondern Malik hat sie rausgeschmissen.
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14.06.2014 17:50 Uhr von Borgir
 
+7 | -2
 
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@ConalFowkes

klar. Die USA lassen sich einfach so aus dem Land werfen.....
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14.06.2014 18:19 Uhr von ElChefo
 
+3 | -3
 
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Borgir

...die USA sind abgezogen, nachdem die Verhandlungen um ein Stationierungsabkommen gescheitert sind. Insofern hat ConalFowkes zwar spitz formuliert, aber recht. In der aktuellen Lage würde Maliki den Amis dieses Abkommen sogar blank unterschreiben. Jetzt merkt er nämlich erst, das es um seinen Kopf geht und die "Friedenstauben" im Westen mit ihrem "Ami go home"-Gekreische eine vorschnelle, unverantwortliche Abzugspraktik gefördert haben.
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14.06.2014 18:38 Uhr von architeutes
 
+2 | -3
 
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@Borgir
Über was beschwerst du dich denn ?? Müsste für dich doch eine Freude sein das sie weg sind.
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14.06.2014 21:02 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -1
 
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"..die USA sind abgezogen, nachdem die Verhandlungen um ein Stationierungsabkommen gescheitert sind."

Wer weiß was da drin stand, vielleicht war der Vertrag mehr ein Besatzungs als Stationierungsabkommen und der irakische Präsi war damit nicht einverstanden.

" In der aktuellen Lage würde Maliki den Amis dieses Abkommen sogar blank unterschreiben. "

Und das findet natürlich keiner eigenartig? Ein Vertrag wird nicht unterschrieben und irgendwann später sind wieder hilfreiche Islamisten da, wahrscheinlich gesponsert von SA oder Katar, die wie wir wissen außenpolitisch genau das machen was die USA möchte. Ein Zufall? Oder nur ein weiterer cleverer Schachzug? Aber ich glaube schon lange nicht mehr an Zufälle.
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14.06.2014 21:02 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -0
 
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doppelpost

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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15.06.2014 02:23 Uhr von ElChefo
 
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Coffeemaker

"Wer weiß was da drin stand, vielleicht war der Vertrag mehr ein Besatzungs als Stationierungsabkommen und der irakische Präsi war damit nicht einverstanden."

Mit der "wer weiss"-Argumentation kann man so gut wie alles "widerlegen". Es wurde genügend darüber berichtet, was in jenen Verträgen hätte stehen sollen. Genauso über die Motive, dies abzulehnen.

"Und das findet natürlich keiner eigenartig?"

Nö, wieso?
Wenn man einen Deal abschliessen möchte und man keinen Kompromiss findet, kommt halt dieser Deal nicht zu stande. Geschieht millionenfach tagtäglich auf der Welt.

"Ein Vertrag wird nicht unterschrieben und irgendwann später sind wieder hilfreiche Islamisten da,"

Wüsste jetzt nicht, was über 3 Jahre nach dem Scheitern und dem Komplettabzug (den nebenbei alle westlichen Friedensbewegten schon wesentlich länger gefordert haben und nun die Folgen dieser Forderung sehen) groß förderlich am Austritt der ISIL/ISIS aus Al Qaida sein soll. SOGAR der AQ (und jeder ihrer Filialen) waren diese Leute zu extrem. Möchte man den Amerikanern Ressourcen-Drang vorwerfen, so ist das, was gerade passiert, genau das Gegenteil von dem, was sie erreichen wollen würden. Sie würden stabile, hörige Despoten bzw. Regierungen haben wollen. Gibts aber nicht.

"die wie wir wissen außenpolitisch genau das machen was die USA möchte."

Siehe oben. Eigentlich gar nicht. Was will denn Amerika mit einem destabilisierten Syrien, Irak, Iran (kommt noch...), einem überforderten Libanon, Jordanien und bald auch überranten Jemen und Golf-Staaten, die bald tatsächlich nur noch innerhalb der Palastmauern regiert werden, weil ausserhalb andere die Macht haben? Und was ist mit der Vision des Großkurdistan, das sich gerade nördlich des ISIL-Streifens bildet? Das soll die aussenpolitische Agenda Washingtons sein? Nee, sorry, das ist Unsinn.

Wenn das ein Schachzug sein soll, dann höchstens bei einem Spiel, dessen Ziel ist, sich selbst zu besiegen.
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15.06.2014 02:34 Uhr von Isengrin
 
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@ Kritikglobalisierer: Du meinst die gleichen Kurden, über die ihr euch als Türken beschwert, weil sie so in Deutschland leben wie sie auch in Kurdistan leben würden?!

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