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Iran/Irak: Iran sichert dem Irak Unterstützung gegen die ISIS-Terroristen zu

Der Iran hat aufgrund des Konfliktes im Irak zwischen Armee und ISIS-Terroristen der irakischen Regierung seine Unterstützung zugesagt. Die ISIS-Extremisten hatten im Norden Iraks blitzartig mehrere Städte unter ihre Kontrolle gebracht.

"Der Iran wird Gewalt, Extremismus und Terrorismus in der Region und weltweit bekämpfen", so Präsident Hassan Rohani am vergangenen Donnerstag. Wie genau die Unterstützung für die irakische Regierung aussehen soll, wurde jedoch nicht klar.

Die Grenztruppen des Iran wurden derweil in Alarmbereitschaft versetzt. Auch wurden Flüge nach Bagdad gestrichen und nach Nadschaf umgeleitet. Aufgrund der Erfolge der sunnitischen ISIS fürchtet der mehrheitlich schiitische Iran um die eigene Sicherheit.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Irak, Iran, Terrorist, Unterstützung, Bekämpfung
Quelle: dw.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2014 10:59 Uhr von usambara
 
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Interessant ist, das trotz Globalüberwachung die US-Geheimdienste offenbar nicht in der Lage waren, die Lage im Irak bzw Ukraine/Krim vorherzusehen.
Im Zuge der ISIS-Invasion des Nord-Irak haben die Kurden nun de facto ihren eigenen Staat mit der Hauptstadt Kirkuk und kontrollieren 1/3 des irakischen Öls.
Die Schiiten haben nun den Abzug ihrer Milizen aus Syrien begonnen, um Bagdad zu verteidigen.
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14.06.2014 12:03 Uhr von quade34
 
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Der versuchte Export der westlichen Demokratie ist überall gescheitert. Die Diktaturen hatten lange Zeit die Region unter Kontrolle. Der Islam, wird bei seiner Vielfalt der Glaubensrichtungen, nie zu einer Befriedung dort die Kraft haben. Dass der Iran sich gegen die ISIS stellt ist da nicht verwunderlich. Aber sich mit dem Erzfeind USA dazu zu verbünden ist schon irre.
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14.06.2014 12:05 Uhr von quade34
 
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usambara - Diese Einschätzung bestätigt meine Vermutung, das Snowden nur ein Wichtigtuer ist.
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14.06.2014 15:11 Uhr von Schillerlocke
 
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"Der versuchte Export der westlichen Demokratie ist überall gescheitert."


Die Araber wollen aber keine "westliche" demokratie, denn diese demokratien unterstützten jahrzehntelang die diktaturen in ihren Ländern, so wie man es heute auch noch tut bei den Saudis oder den Emiraten oder in Ägypten.

Die Araber wollten eine echte Demokratie so wie in Ägypten und das wollten dann wiederum die Amis und Israelis nicht, deshalb unterstützten sie den Putsch in Ägypten gegen eine regulär demokratisch gewählte Regierung.
In der Ukraine macht es der "westen" genauso, kaum wird jemand gewählt der den "westlichen" demokratien nicht passt, unterstützt man putschisten die die Regierung stürzen und mit Gewalt jegliche opposition unterdrücken und eine US-konforme "demokratur" einführen.

Im Irak sieht es so aus das Maliki Iranfreundlich ist und das war das letzte was die Amis wollten für ihre Besatzungszone also versucht man dasselbe wie bei Assad und lässt die islamisten Söldner gut ausgestattet gegen die ungeliebten demokratisch gewählte Regierungen marschieren.


Man braucht sich doch nur mal anzuschauen mit welchen miesen mitteln die EU selbst die Schweiz versuchte zu erpressen nachdem sie einen Volksentscheid machten den die Herren in der EU nicht so gut fandenl.
Was glaubt ihr was die mit Ländern anstellen die nicht so gefestigte strukturen haben aufgrund von jahrzehntelangen konflikten die meist von aussen hineingetragen werden?
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14.06.2014 20:49 Uhr von NilsGH
 
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@Schillerlocke:

Bis auf einige Widersprüche geben ich dir Recht. Denn dass die USA die ISIL unterstützen, halte ich für eine sehr gewagte These.

Aber dass sie sich mit Maliki ein Eigentor geschossen haben, haben sie nun auch endgültig gelernt. Aber es ist ihnen ja eh völlig egal, was aus dem Irak wird.

Das geniale an der Sache ist, dass nun unter Umständen eine völlig neue Macht aus dieser Krise hervorgehen kann: Die ISIL ist ja nicht wirklich eine starke Militärmacht. Wenn der Iran nun den Irakern hilft und diese beiden sich danach noch offiziell mit Assad zusammen tun, haben wir ein neues Mächstebündnis, aus dem in ein paar Jahren ein gestärker Irak, ein befriedetes Syrien unter der Führung Assads und ein international gut dastehender Iran hervorgehen könnten. Ich wäre gespannt zu sehen, wie das auf die anderen arabsichen Staaten wirkt. Vielleicht ergänge sich ein vierter, arabischer Global Player, wenn all die arabischen Staaten sich dann zu einer Union zusammen tun würden. Einziges Problem wäre wieder, all die Glaubensrichtungen des Islam unter eine Haube zu kriegen. Geht ja anscheinend aktuell nur mit Unterdrückung.
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14.06.2014 21:18 Uhr von Schillerlocke
 
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"Bis auf einige Widersprüche geben ich dir Recht. Denn dass die USA die ISIL unterstützen, halte ich für eine sehr gewagte These."

Du weißt scheinbar nicht das diese ISIL dieselben Leute sind die in Syrien gegen Assad kämpfen und für die die USA und Europäische Staaten versucht haben für Militärische Hilfe zu plädieren.

Im Irak halten sie sich zurück weil sie ja ein interesse daran haben Maliki zu entmachten.
Damit möchte ich nicht sagen das der Maliki ein guter Irakischer Präsident ist, sondern nur das der Maliki nicht auf der Linie der USA ist und sich eher dem Iran anbiedert.

Bevor es in der Region eine anti US Demokratie gibt unterstützt die USA und der Westen eher eine diktatur von Marionettenregimen, so taten sie es immer und so tun sie es noch heute.
Israelische interessen in Ägypten stehen über der demokratie, das war schon in Gaza so und wie sonst lässt sich erklären das der Westen den Militärputsch in Ägypten als positiv sehen und die Putschisten genau wie in der Ukraine als Regierung anerkennen?

Die meisten wollen einfach nicht wahr haben das "westliche Demokratie" selbst für uns nichts anderes ist als korrupte Herrschaft durch Wirtschaftinteressen, nur bei uns werden noch lange nicht soviele "humanitär" abgeschlachtet wie im Orient.

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