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Banken investieren Geld der EZB in Aktien statt in den Mittelstand

Die Europäische Zentralbank will erreichen, dass in der Eurozone wieder mehr Kredite vergeben werden. Aufgrund der immer größer werdenden Deflationsgefahr hat die EZB den Markt mit Geld überschwemmt. Allerdings sollen wohl eher die Bilanzen der Banken verschönert werden.

Die Politik der EZB führt am Ende wohl in eine finanzielle Repression und es könnte zu einer Inflation oder sogar eine Hyperinflation kommen. Dabei existiert das Deflationsgespenst aus Sicht der EZB gar nicht und es soll eine Kreditklemme bekämpft werden.

Die Banken investieren das Geld aber zunehmend in Aktien oder Staatsanleihen. Die Privatwirtschaft wurde deswegen nicht gestärkt oder in Schwung gebracht.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Aktie, EZB, Investition, Mittelstand
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2014 10:08 Uhr von Sirigis
 
+16 | -0
 
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Das merke ich als Unternehmerin schon seit Jahren, Kredite, selbst wenn Sicherheiten wie z.B. Liegenschaften vorhanden sind, sind kaum noch zu bekommen. Und dass die Banken von ihrem Gezocke Abstand nehmen und sich mehr im Mittelstand engagieren, wer hat denn den Unfug auch geglaubt? Neues Geld ist kaum noch zu haben, und wird sich dieser Umstand langfristig negativ auf die Wirtschaft ausüben. Um ein neues Unternehmen zu gründen, oder aber ein Bestehendes zu modernisieren, muss man nunmal Geld in die Hand nehmen, wenn die Banken abschlägig reagieren (wegen angeblicher Risiken, wie sie im Aktiengeschäft deutlich höher liegen) kann die Wirtschaft auch nicht ausreichend weiterwachsen.
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14.06.2014 10:15 Uhr von Schmollschwund
 
+10 | -3
 
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Also, wenn man als Hartz IV Bezieher Klickerlesbeträge vom Staat erhalten will, dann hat man gefälligst eine Gegenleistung zu bringen und alle Regeln einzuhalten.

Aber wenn man Millionen abgreifen will, dann nicht?

Das Schlimme daran ist, dass die das ja schon die ganze Zeit machen: Nicht die Wirtschaft mit Geld zu versorgen. Konsequenzen: 0.
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14.06.2014 11:02 Uhr von FlatFlow
 
+1 | -0
 
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Es wird zu keine "Inflation oder sogar eine Hyperinflation" kommen, wir werden in eine schwere Deflation geraten und die ist längst im Gange, sehe Japan als Vorbild.
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14.06.2014 11:09 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -9
 
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DWN-Schwachsinn, wie er nicht höher geht.
*Wenn* es wirklich eine ernsthafte Inflation gäbe, würde der Leitzins eben wieder nach oben korrigiert.
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14.06.2014 11:38 Uhr von turmfalke
 
+4 | -0
 
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Haben die EU-Finanzidioten nicht ausdrücklich die Vergabe von Krediten an Firmen damit fördern wollen und alle Abschweifungen unter Strafe gestellt? Dann los ihr Nichtskönner waltet eurer Macht!
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14.06.2014 11:39 Uhr von Atheistos
 
+5 | -0
 
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Der Leitzins wurde gesenkt, damit wir eine höhere Inflation bekommen. Tatsache ist nur, dass die Zielländer unserer Produkte auf Pump kaufen (siehe Target2 Salden). Selbst die Amerikaner stehen uns gegenüber mit ca. 200 Mrd in der Kreide. Ewig wird das nicht weitergehen und die Nachfrage wird entsprechend zurückgehen.

Man muss davon ausgehen, dass unsere Wirtschaft aktuell ihren Zenit erreicht hat und es längerfristig eher abwärts geht.
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14.06.2014 11:42 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -0
 
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Ist ja logisch, dass sich die Banken lieber an der Bildung eine (Aktien)Blase beteiligen, anstatt dem Mittelstand entgegenzukommen.

Wenn diese Blase dann platzt, werden die mit dem staatlichen EZB-Geld gemachten Verluste ja wieder von staatlicher Seite aufgefangen.

Doppelter Gewinn quasi.

Die EZB oder zumindest die Staatsregierungen sollten den Banken eine deutliche Auflage mitgeben, dass die Kreditvergabe auch real ansteigen muss.

Aber die Sache mit der Hyperinflation ist Käse, wir haben diese Niedrigzinsphase nun schon Jahre, der Sparzins liegt trotzdem noch höher und die Inflationsrate ist auch jetzt noch auf einem guten Niveau, auch wenn die Differenz zum Leitzins gerade so an der Grenze liegt.
Sollte es urplötzlich zu einer höheren Inflation kommen, muss und wird der Leitzins auch fix wieder angehoben.
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14.06.2014 14:09 Uhr von ms1889
 
+2 | -0
 
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war doch klar das banken sich bereichern wollen und nicht die menschen unterstüzen wollen.

man muß leider sagen: man muß wieder alle banken und energieversorger verstaatlichen, da sie den zielen der menschen entgegenwirken.

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