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DVAG-Gründer Reinfried Pohl (86) an Herzversagen gestorben

Gründer der "Deutschen Vermögensberatung AG" (DVAG), Reinfried Pohl, verstarb am gestrigen Donnerstag im Alter von 86 Jahren an Herzversagen. Pohl baute nach einem Jurastudium ein Strukturvertriebsunternehmen für Finanzdienstleistungen und Versicherungen auf.

Zu seinen engsten Freunden gehörte eine Männerriege aus der CDU. Besonders mit Altkanzler Dr. Helmut Kohl verband er eine enge Freundschaft, aber auch zu Kanzleramtsminister Friedrich Bohl, den er zum DVAG-Aufsichtsrat machte und Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigel.

In seinem Unternehmen wollte er das Sagen behalten. Eine besondere Motivation galt dem Streben nach Anerkennung. Sein hinterlassenes Vermögen wird auf 2,85 Milliarden Euro geschätzt.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Gründer, Vermögen, Beratung, Herzversagen
Quelle: spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2014 20:15 Uhr von no_trespassing
 
+7 | -2
 
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Auf der anderen Seite stehen aber leider auch viele Leute, die ihr Geld an ihn verloren haben. Die Freundschaft zu den CDU-Granden geriet ihm dabei ebenfalls zum Vorteil. Komischerweise stehen alle Finanzstrukturvertriebler hinterher zwar finanziell gut da, haben aber die halbe Bevölkerung gegen sich aufgebracht.
Sein Handwerk lernte Pohl bei Bernie Cornfeld, dem bekanntesten "Hund" seiner Zunft. Ein Maschmeyer kopierte ihn ebenfalls. Das sind alles eher Gauner statt Unternehmer.
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14.06.2014 12:37 Uhr von gruen
 
+2 | -1
 
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mein lieber Vorgänger,

Wenn du ein derartig großes Unternehmen gründest (mehr als 6 Millionen Kunden), kannst du nicht erwarten, dass alles und jeder im Unternehmen sauber arbeitet, das geht einfach nicht. nicht bei BMW, nicht bei Siemens, nicht bei der DVAG.
Kannst du deine Hand ins Feuer legen, für alle, die in deinem
Unternehmen arbeiten?

Viele haben ihr Geld an ihn verloren? 1000 Leute können irren, vielleicht auch 10000 aber nicht 6 Millionen, ich bitte dich.

Außerdem Maschmeyer und Pohl in eine Schublade zu stecken? Das zeigt, dass du wirklich oberflächlich recherchierst, wenn überhaupt.

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