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Syrien/Irak: Islamisten gewinnen schnell die Oberhand

Nachdem die Islamisten im Irak langsam die Oberhand gewinnen und einen Großteil des Nord-Iraks eingenommen haben, wollen diese nun auch Teile von Syrien einnehmen und einen Staat nach ihren Vorstellungen errichten.

Damit fassen die Kämpfer auch erstmals andere Gebiete ins Auge, zu denen auch der Libanon gehört. Die Kämpfer können dabei ungehindert vorgehen und planen eine Verbindung aller bisher eingenommenen Gebiete aus Syrien sowie dem Irak.

Gerade die syrischen Rebellen haben dabei mit den Folgen der fehlenden Unterstützung aus dem Ausland zu kämpfen und werden mittlerweile von den islamistischen Truppen eingekreist.


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WebReporter: BeforetheRun
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Irak, Syrien, Islamist, Vormarsch, Eroberung
Quelle: de.euronews.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2014 18:43 Uhr von ZzaiH
 
+9 | -3
 
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tja hätte man die rechtmäßig regierung syriens von anfang gegen die "rebellen" unterstützt, hätte man nun nicht das problem, dass auch schon auf andere staat übergegriffen hat...

aber hey der assad war ja der böse mit massenvernichtungswaffen und so...beweise gibts zwar keine aber der friedensnobelpreisträger hat ja seine rote linie gezogen...
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13.06.2014 19:09 Uhr von architeutes
 
+1 | -4
 
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Nur die Kurden sind in der Lage die Islamisten zu schlagen , ich hoffe sie tun das recht bald.
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13.06.2014 19:27 Uhr von azru-ino
 
+1 | -4
 
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@zzaih
nur weil sich einige aufständige Truppen und Gruppierungen daneben verhalten, bedeutet es noch lange nicht dass, dass Assad der rechtmäßige Präsident und der “Gute“ ist. Auch Assad hat Menschen massakrieren lassen, nicht nur die Rebellen, denn so einseitig ist der Krieg auch nicht. Fakt ist, dass die meisten Menschen in Syrien durch Luftangriffe gestorben sind, die von Assads Armee durchgeführt wurden sind. Hätte er von anfang an unabhängige Wahlen zugelassen, wäre es auch nicht soweit gekommen. Mittlerweile haben aber wirklich alle Dreck am Stecken, weswegen man lieber zwischen den Parteien vermitteln sollte statt mehr Öl ins Feuer zu gießen.
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13.06.2014 19:29 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -4
 
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Tja, und nun warten sie alle wieder darauf, dass die USA das Problem lösen. Maliki bettelt förmlich darum, und Europa, allen voran Deutschland, scheint wieder hoffnungslos überfordert. Eigentlich sollten sich die USA da nun komplett raushalten, und drauf warten was passiert. Immerhin liegt dieser neue Gottesstaat quasi vor der euopäischen Haustür.

Sollen sich die Europäer doch drum kümmern. Ach halt, da wird man es bestimmt wieder mit Diplomatie versuchen. Weil solche verbohrten Gotteskrieger ja auch für ihre Gesprächsbereitschaft bekannt sind.

Bis es irgendwann zu spät ist, und bis sich einer weh tut.
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13.06.2014 19:53 Uhr von fuxxa
 
+2 | -3
 
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Bevor der Iran dort zur Hilfe einmarschiert, muss Obama eigentlich einschreiten, sonst könnten die Amis jegliche Kontrolle über den Irak verlieren und ein Bündnis zwischen Irak und Iran wäre der nächste amerikanische Albtraum
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13.06.2014 20:03 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -5
 
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@fuxxa

Was bringt dich zu der Annahme, dass solch ein Fall nur der Albtraum der "Amis" wäre? Glaubst du solche Terroristen machen einen Bogen um Europa? Gerade wo sie über die Türkei und Nachbarländer quasi direkt in Europa wären? Was lässt Menschen nur glauben, dass das alles immer Aufgabe der USA sei, wo Europa doch im Zweifel viel näher liegt. So viel Kritik wie die USA in den letzten Jahren, manchmal sogar berechtigt, oft aber auch unberechtigt, eingesteckt haben, würde ich es verstehen, wenn sie ihre Grenzen einfach dicht machen, um zu schauen wie weit die Europäer und Deutschen mit ihrer Diplomatie kommen, wenn die ISIS demnächst bei uns anklopft.

Wir sollten auch nicht vergessen, dass die ISIS von Ländern wie Katar finanziert wird. Ein Land an das wir, Deutschland, ohne Ende Waffen liefern, weil es ja so unglaublich friedlich ist. Ein Land wo bald die Fußball-WM statt findet.

Die Europäer werden sich noch umschauen, denn die USA haben Al-Quaida und die ISIS nicht vor der Tür. Die klopfen zuerst bei uns an. Aber immer schön diplomatisch geben, und diejenigen, die handeln anstatt nur zu reden, am Ende im Stich lassen und sie als Buhmann hinstellen. Eine Medaille hat immer zwei Seiten, sollte man nie vergessen. So wie Deutschland und Europa sich aus jedem kleinen Konflikt raus hält, so wird es auf Dauer gewiss nicht funktionieren. Irgendwann wird man handeln müssen, wenn reden nichts mehr bringt.

Aber das sehen leider die wenigsten. Da ist die Welt schwarz weiß - Europa gut, USA böse. Deutschland gut, alle anderen böse. Irgendwann wird man schmerzhaft feststellen, dass die ISIS längst in unserem Wohnzimmer wohnt. Wenn es dann mal nicht zu spät ist. Und dann werden sie wieder alle nach den USA rufen. Weil die wenigstens handeln, dabei leider hin und wieder das Reden vergessen. Manchmal ist das aber besser als nur zu reden.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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13.06.2014 21:14 Uhr von fuxxa
 
+4 | -2
 
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@Bildungsminister

Der Iran ist der Erzfeind der USA. Wenn der Iran im Irak politischen Einfluss gewinnen sollte und ggf im Irak ähnliche Struckturen wie im Iran aufgebaut werden, wäre es sehr wohl nen amerikanischer Alptraum.
Die Situation, so wie sie jetzt ist, haben Bush, Blair und die Koalition der Willigen zu verantworten. Deutschland hat hier überhaupt keine Verantwortung zu tragen.
Die ISIS Kämpfer sind übrigens militärisch überhaupt keine Gefahr für Europa und auch nicht für die Türkei. Die Türken haben eher ein Problem mit dem Erstarken der Kurden und der Gründung eines Kurdenstaates.
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13.06.2014 21:31 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -4
 
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"Die Situation, so wie sie jetzt ist, haben Bush, Blair und die Koalition der Willigen zu verantworten."

Das ist aber wieder mal sehr, sehr weit hergeholt, und beruht wahrscheinlich maximal auf modischem Antiamerikanismus. Du willst wahrscheinlich darauf hinaus, dass die Lage heute eine andere wäre, wenn man Saddam Hussein nicht gestürzt hätte. Das halte ich indes für sehr gewagt und auch für nicht bewiesen. Vergessen wir nicht, dass Hussein, ob er nun Vernichtungswaffen hatte oder nicht, so manchen Krieg geführt hat und seinerseits die Lage im nahen Osten destabilisiert hat. Auch zur Zeit des Einmarsches der USA in den Irak gab es genug Konflikte die vom Irak selbst ausgegangen sind.

"Deutschland hat hier überhaupt keine Verantwortung zu tragen."

Natürlich hat Deutschland auch hier eine Verantwortung. Deutschland versucht sich bei jeder Gelegenheit als ständiges Mitglied des Weltsicherheitsrates anzubiedern und will auch sonst bei allem mitreden. Dazu gehört aber auch das man Verantwortung übernimmt, vor allem dann wenn es quasi vor der eigenen Haustür geschieht. Verantwortung bedeutet in diesem Fall auch bereit zu sein Entscheidungen zu treffen, und sich nicht immer um alles herum zu lamentieren, bis jemand anderes die Initiative ergreift. Es geht nicht um die Deutsche Verantwortlichkeit für die Situation des Iraks durch vorangegangene Konflikte, sondern es geht um den Status Quo.

"Die ISIS Kämpfer sind übrigens militärisch überhaupt keine Gefahr für Europa und auch nicht für die Türkei."

Bitte zeige mir, wo ich so etwas behauptet habe! Bitte bei dem bleiben was ich auch wirklich sage. Die ISIS ist eine Terrororganisation, die sich nur in einem von Al-Kaida unterschiedet - Sie ist weitaus gefährlicher und skrupelloser. Um in Europa Schaden anzurichten müssen sie hier nicht militärisch agieren, sondern sie müssen das tun, was Terrororganisationen tun, z.B. Anschläge verüben. Die Türkei stellt dabei ein Transitland dar, da das aktuell umkämpfte Gebiet der ISIS direkt an die Türkei grenzt.

Auch wäre ich vorsichtig bezüglich der militärischen Stärke. Zum einen haben sie bei ihrem ungehinderten Vorgehen im Nordirak und in Syrien so manches Waffenarsenal assimiliert. Zum anderen haben sie sehr großes Kapital im Rücken, mit der Unterstützung durch Katar und Saudi-Arabien. Natürlich werden sie nicht morgen die Türkei überrennen, was indes auch einen NATO-Bündnisfall auslösen würde, aber trotzdem sind sie militärisch nicht zu unterschätzen. Vor allem auch weil mittlerweile viele irakische Soldaten desertiert und übergelaufen sind.

Das alles betrachtend, zusammen mit der autonomen Kurdenregion im Norden, und darauf will ich hinaus, ergibt eine extrem gefährliche Gemengelage, in welcher sich verschiedene, bis an die Zähne bewaffnete und finanziell starke, Religionsgruppen gegenüber stehen. Das zu ignorieren, auch als Deutschland, wäre im Zweifel fatal. Da hilft es auch nichts der "Koalition der Willigen" die Schuld zu geben, und dabei zu glauben, dass ohne diese heute alles besser wäre. Das bleibt wohl maximal ein frommer Wunsch.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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13.06.2014 23:42 Uhr von yeah87
 
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Sadam Hussein hat so manchen Krieb geführt das rechtfertigte keinen Krieg damals die Usa bomben seit Jahren alles nieder aber das ist wohl akzeptabel oder?

Hussein wollte sein Öl so wie Lybien nicht in Petro-Dollar verkaufen sie reagierten nicht auf die Us Mahnung also kamen Bomben.

Die Us gestellte Regierung steht nun in der Gefahr zu fallen und das Öl Geschäft würde einbrechen.

Der Grund der Stärke der Terroreinheit ist die Antwort des Krieges der Millionen unschuldige das Leben kostete.
Dadurch wendeten sich viele in diese Richtung.
Und dort wieder Bomben zu werfen wäre wie zuvor nur was für Kriegsgeile.

Es wird vor allem nur für eins Sorgen der Terror wird weiter stärken.

Ich weiß keine Lösung aber Bomben sind es nicht.




[ nachträglich editiert von yeah87 ]

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