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Angelina Jolie macht großen Schritt gegen Straffreiheit bei Vergewaltigungen

Die Uno-Sondergesandte Angelina Jolie hat jetzt zusammen mit William Hague, dem Außenminister Großbritanniens, ein Papier vorgelegt, das vorsieht, dass Vergewaltiger in Krisengebieten strafrechtlich verfolgt werden. Denn sexuelle Gewalt bleibt in vielen Kriegsgebieten fast immer ungesühnt.

Mit diesem Papier soll die Straffreiheit für solche Täter "wirklich und wahrhaftig" beendet werden, so Jolie. Dafür legt das Dokument Richtlinien fest, wie Vergewaltigungen besser verfolgt und anerkannt werden können. Dazu müsse vor allem die Zusammenarbeit zwischen Polizisten und Rechtsanwälten stimmen.

In ihrem Film "In the Land of Blood and Honey" hatte Jolie bereits den Bosnien-Krieg dokumentiert, bei dem 50.000 Frauen von sexueller Gewalt betroffen waren, aber nur 60 Täter bestraft wurden. In Zukunft sollen Vergewaltiger wissen, dass es keine Straffreiheit mehr gibt.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krieg, Vergewaltigung, Angelina Jolie, UNO, Sexueller Missbrauch, Krisengebiet, Straffreiheit
Quelle: spiegel.de

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13.06.2014 09:38 Uhr von Jlaebbischer
 
+17 | -4
 
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Na, dann bin ich ja mal gespannt, wie de britische Regierung dies in Afghanistan, Syrien und Co durchsetzen will, wenn da nicht mal in der ehemaligen Kolonie Indien funktioniert...
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13.06.2014 10:53 Uhr von Werner36
 
+6 | -2
 
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idee ist gut aber sollte das nicht eigentlich eh standard sein?

so oder so klingt das nach einem papierdrachen
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13.06.2014 13:00 Uhr von Jlaebbischer
 
+2 | -0
 
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Dass die Idee gut und der richtige Weg ist, hab ich ja nicht verneint. Aber ich denke, die, die für die Vergewaltigungen in Kriegsgebieten verantwortlich sind, werden über dieses Treffen nur lachen können.

Wenn sie etzwas verändern will, muss das in den Köpfen derer beginnen, die diese Horden befehligen. Erst wenn diese dafür sorgen, dass die Täter in den eigenen Reihen gefasst werden, kann sich auch etwas verändern.
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27.06.2014 18:34 Uhr von EmperorsArm
 
+0 | -0
 
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Wo ist das jetzt ein großer Schritt? Das ist ungefähr genauso wichtig, wie der berühmte Sack Reis. Wie kann man denn ernsthaft glauben, dass das einen der vergewaltigenden Soldaten interessiert, was für ein Papier Frau Jolie geschrieben hat (oder die Regime, die dies dulden?).
Gut der britische Außenminister ist auch dabei, aber das Völkerrecht schreibt ohnehin längst vor, dass Vergewaltigung strafbar ist. Wenn also nicht die Mehrheit der Vergewaltiger Briten unter dem Befehl von Mr. Hague sind, die jetzt plötzlich durch ihn an Vergewaltigungen gehindert werden, verstehe ich nicht, was sich nun ändern soll. Eher lachhaft das ganze oder naiv. In keinem Fall nützlich.
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29.06.2014 22:47 Uhr von VincentGdG
 
+1 | -0
 
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Bei solchen Themen schießt mir wieder durch den Kopf, wie es sich wohl in "kultivierten" Ländern verhalten würde, wenn Straftaten plötzlich nicht mehr verfolgt würden. Wieviele "ehrbare" Menschen würden zu Dieben, Vergewaltigern oder Mördern? Ich glaube, es sind mehr, als wir alle wahrhaben wollen.
Das kann man an der Nazizeit sehen. Ehemals unbescholtene Bürger wurden zu Massenmördern, nachdem ihnen klargemacht wurde, dass ihre Taten nicht bestraft, sondern noch gelobt werden.

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