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Schweiz: Homosexuelle seien "fehlgeleitet" - SVP-Politiker Toni Bortoluzzi unter Kritik

Der Schweizer Nationalrat Toni Bortoluzzi (SVP) machte mit schwulenfeindlichen Bemerkungen auf sich aufmerksam. Er hält homosexuelle Menschen für "fehlgeleitet" und bescheinigt ihnen ein "unnatürliches Verhalten".

Wie zu erwarten war, hat dieses entsprechende Gegenreaktionen und Empörungen provoziert. Schwulenorganisationen wie Pink Cross wollen ihn verklagen.

Juso-Chef Fabian Molina ist mit seiner politischen Empfehlung ebenfalls nicht zimperlich: Er hat Toni Bortoluzzi als "Arschloch" beleidigt und empfiehlt, diesen abzuwählen.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Kritik, Äußerung, Schwulenfeindlichkeit, Toni Bortoluzzi
Quelle: blick.ch

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2014 15:25 Uhr von wikking
 
+17 | -21
 
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Er hält homosexuelle Menschen für "fehlgeleitet" und bescheinigt ihnen ein "unnatürliches Verhalten".

Was soll man dazu sagen, außer das er vollkommen recht hat.

[ nachträglich editiert von wikking ]
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12.06.2014 15:36 Uhr von Samsara
 
+16 | -21
 
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Passt auf, was ihr da schreibt denn sonst kommt gleich ein geistig gestörter User daher und verweist auf irgendwelche absurden Beschlüsse von Ärzten, die besagen, dass Homosexualität keine Krankheit ist, bloß um seine geliebten Homos zu verteidigen. :D
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12.06.2014 17:23 Uhr von El_Caron
 
+10 | -6
 
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@schattentaucher
1. Was soll denn bitte natürlich sein, wenn nicht etwas, was auch in menschenunberührter Natur vorkommt?
2. Wen interessiert, was natürlich ist? Humes Gesetz ist jetzt nicht gerade erst gestern aufgestellt worden.

Meine Güte, so viele Leute, die ihre eigene sexuelle Unsicherheit kompensieren müssen, indem sie Leute terrorisieren, die niemandem etwas tun ... Pack ...
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12.06.2014 17:32 Uhr von Lucianus
 
+12 | -1
 
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Ich würde niemals mit einem Mann etwas anfangen. Ich finde die Vorstellung widerlich und ziemlich abstossend.

ABER

Ich muss es ja auch nicht tun. Mich zwingt niemand dazu und genau das ist es was ich gut finde.
Also wieso sollte ich die Leute die das wollen, "zwingen" es nicht zu tun? Es ist ein freiwilliger Akt zwischen den beiden, niemand anderes wird verletzt oder zu etwas gezwungen.

Anderen Menschen seinen Willen aufzwingen ist immer der falsche Weg. Und ganz besonders, wenn es durch eine Unsinnige, durch Religion gesetzte, (Wahn)vorstellung herrührt.
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12.06.2014 20:23 Uhr von sannifar
 
+6 | -6
 
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<Passt auf, was ihr da schreibt denn sonst kommt gleich ein geistig gestörter User daher ...>

Coool, wie du deine Dreckspostings ankündigst! Wird das jetzt Standard bei dir widerlichem Vergewaltiger-und Naziversteher?
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12.06.2014 20:54 Uhr von wikking
 
+6 | -10
 
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Schon recht merkwürdig wie die selbsternannten Gutmenschen und Allesversteher hier gleich mal wieder die in die unterste Schublade greifen und die Nazi-Keule schwingen wo sie doch ach so tolerant und aufgeschlossen sind.
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13.06.2014 00:14 Uhr von el_vizz
 
+3 | -1
 
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Hier trifft sich ja wieder die Schlechtmenschen-pipinews-fachristische Elite. Gratuliere.

Und immer die ewig gleichen, längst widerlegten Phrasen.

Als würde man sich mit Alzheimerpatienten unterhalten.
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13.06.2014 00:48 Uhr von Hugh
 
+2 | -4
 
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@ el_vizz:

Das wundert mich schon alles lange nicht mehr. Nicht auf SN.
Die vollkommen ewig gestrige Fraktion ist ja hier seit Jahren stark vertreten.
Wesentliche Merkmale:

- Hasst eine liberale Weltanschauung
- Hasst Ausländer
- Hasst Amerika
- Hasst Israel
- Hasst selbstbestimmte Frauen
- Hasst Homosexuelle
- Hasst die Demokratie (und liebt Populisten)

Kurzum: Ist hasszerfressen vom Scheitel bis zur Sohle und kompensiert damit die eigene Unfähigkeit, sich mit einer komplizierten Welt zu arrangieren.
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13.06.2014 08:02 Uhr von El_Caron
 
+2 | -1
 
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@day-night
1. hat es absolut nichts mit der in der Tat ziemlich kranken Genderdebatte zu tun, Menschen ohne Nachteile (das sind auch Rechte, die andere zu ihren Lasten haben, wie Steuergeschenke an kinderlose Ehen) ihr Leben leben zu lassen, die niemandem Schaden.
Es ist zwar ziemlich niederträchtiger Kunstgriff, statt gegen das eigentlich Thema A gegen das allseits abgelehnte Thema B zu diskutieren und dann zu behaupten, man hätte sich substanziell gegen A geäußert, aber wer Schopenhauer gelesen hat,lässt sich davon auhc nicht hinter dem Ofen vorlocken.
2. Es ist viel gefährlicher als alles andere, Individuen über etwas anderes zu definieren als ihre Persönlichkeit, und der Träger der dieser Persönlichkeit ist das Nervensystem, größtenteils das Gehirn. Würde man das Gehirn an den Körper anpassen, könnte man das auch gleich für das Auto machen. Würde viel Geld sparen, den Fiat Panda plötzlich einem Ferrari vorzuziehen.
Die Person ändern ist immer das letzte Mittel, wenn es nicht anders geht.
Ich verstehe Transgender auch nicht. Ich glaube nicht, dass mich ein Transfer in einen weiblichen Körper deutlich mehr irritieren würde als in einen anderen, deutlich anders proportionierte
n männlichen - ich wäre sogar lieber eine attraktive (dann natürlich lesbische) Frau als ein fetter anderer Mann. Aber es ist mir scheißegal, wie jemand anders das für sich sieht und löst.
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13.06.2014 08:45 Uhr von Maedy
 
+2 | -0
 
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Die Natur ist vielfältig und das zieht sich durch alle Kreaturen der Erde-so gibt es in der Tierwelt durchaus gleichgeschlechtliche Partner und ist dennoch nicht unnatürlich.
Beim Menschen ist das natürlich anders-er hat sich der Masse zu unterwerfen und gefälligst mainstream und hetero durchs Leben zu gehen und das nur,weil er sich Vorurteilen ausgesetzt sieht.

Es gibt sicher genügend Fans diverser homosexueller Stars und ich bin mir ganz sicher,dass es da auch Gegner der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft gibt...somit bei allen Äußerungen in dieser Richtung ist da sicher ein Pfund Heuchelei im Hintergrund.
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13.06.2014 09:09 Uhr von CrowsClaw
 
+5 | -0
 
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@ Samsara

"Passt auf, was ihr da schreibt denn sonst kommt gleich ein geistig gestörter User daher"

Glashaus, Steine....

"und verweist auf irgendwelche absurden Beschlüsse von Ärzten, die besagen, dass Homosexualität keine Krankheit ist, bloß um seine geliebten Homos zu verteidigen. :D"

Ärzte mit Fachwissen, welches Sie nicht besitzen, mit Kontakt zu Institutionen und Kollegen, welchen Sie nicht herstellen können und einer Berufserfahrung die Sie nicht vorweisen können.
Oder anders ausgedrückt:
Die haben Ahnung, Sie nicht!

Ihr Argumentationsstil erinnert mich an den von Kreationisten, die sind bekanntlich auch nicht die Hellsten. Dennoch muss ich zugeben, dass es immer Spaß macht mit solchen Leute zu "diskutieren", ist Comedy pur.

@ schattentaucher

"Als "natürlich" kann man Homosexualität wirklich nicht bezeichnen."

Kommt aber in der Natur vor, damit ist es natürlich.
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13.06.2014 10:43 Uhr von GroundHound
 
+3 | -1
 
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Dass Menschen ohne jegliche naturwissenschaftliche Kompetenz meinen zu wissen, was natürlich ist, und was nicht, ist immer wieder erstaunlich.
Meist stammt ihre Ansicht was "natürlich" angeht allerdings aus irgend einer religiösen Ideologie.
Aber die Wirklichkeit ist nun mal so, dass es viele Dinge in der Natur gibt, die wir uns (noch) nicht erklären können. Homosexualität gehört dazu.

Wer behauptet, Homosexualität sei unnatürlich, hat keine Ahnung von Natur und dilettiert nur herum. Denn ob es natürlich ist, oder nicht, wissen nicht mal unsere besten Wissenschaftler.
Allerdings sind die Hinweise darauf, dass es natürlich ist, schon sehr stark.
Zum einen wird jeder Homosexuelle bestätigen können, dass er es sich nicht ausgesucht hat. Zum anderen gibt es auch handfeste Hinweise:

http://www.sueddeutsche.de/...
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13.06.2014 13:07 Uhr von Hugh
 
+2 | -1
 
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@ GroundHound

Das wäre nur der eine Aspekt.
Den anderen halte ich für viel wesentlicher: Warum sollte es denn eine Rolle spielen, ob Homosexualität natürlich ist oder nicht (nebenbei: Es gälte erst mal zu definieren, was "natürlich" denn bedeutet)?

Dahinter steckt die Idee, dass die Natur eine moralische Instanz ist.
Eine alte, romantische Vorstellung, welche den Begriff "Natur" oder auch "natürlich" mit "gut/richtig" übersetzt.
Man nennt diesen Gedankengang auch den naturalistischen Fehlschluss (http://www.zellux.net/...), denn die Natur ist keine moralische Instanz.
Vorstellungen, die Natur habe ein Ziel, würde "Dinge einrichten" oder gar über richtig oder falsch entscheiden, sind aus der Perspektive eines modernen Wissenschaftsverständnisses unsinnig. Die Natur will nichts, und noch weniger hat sie moralische/ethische Fragen zu klären.
Allein schon daher ist es herzlich irrelevant, ob Homosexualität nun natürlich ist oder nicht. Es ist auch nicht natürlich, dass wir uns vor rechteckigen Kisten versammeln, um hier in diesem Forum zu schreiben. Nur wenige kämen da auf die Idee, dies anzuprangern.
Letztlich entspringen diese Pseudo-Argumentationen gegen die Homosexualität damit lediglich der eigenen Intoleranz und dem eigenen Unwillen, die individuelle Freiheit von Menschen zu respektieren und als wichtiges Gut zu schützen.

Gruß,
Hugh - ein Heterosexueller

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