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Skurriles EU-Urteil: Auch Tote haben ein Recht auf Urlaub

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat ein skurriles Urteil gefällt, in dem entschieden wurde, dass auch ein Toter noch sein Recht auf bezahlten Urlaub hat.

Geklagt hatte eine Witwe, die nun einen finanziellen Ausgleich bekommen muss, da der Verstorbene seinen Urlaub nicht mehr antreten konnte.

Nationale Gesetze, wonach der Urlaubsanspruch "untergeht, wenn das Arbeitsverhältnis durch den Tod des Arbeitnehmers endet", sind mit EU-Recht nicht vereinbar, so die Richter.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Recht, Urlaub, Toter, Europäischer Gerichtshof
Quelle: huffingtonpost.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2014 14:08 Uhr von Sir.Locke
 
+13 | -0
 
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so "skurril" ist das urteil gar nicht. denn zb bei einer kündigung muss der (nicht) genomme urlaub gegengerechnet werden.
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12.06.2014 15:13 Uhr von ted1405
 
+3 | -0
 
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@Sir.Locke:

Voll und ganz.
Man "erarbeitet" sich den Urlaub ja auch - entsprechend ist es völlig in Ordnung, dass selbiger auch abgegolten werden muss, selbst wenn das Arbeitsverhältnis unerwartet einseitig widerrufen wird.

Allerdings ... mit dem Zeitpunkt des Todes hat der Tote natürlich keinen Anspruch mehr auf Urlaub (weshalb die Überschrift gewohnt scheiße ist), aber eben auf Abgeltung des bis dahin angearbeiteten Urlaubsanspruchs.
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12.06.2014 15:23 Uhr von ZzaiH
 
+5 | -1
 
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erfreulich mal ein urteil ZUGUNSTEN der bevölkerung aus brüssel.

wie meine vorredner kann ich daran auch nichts skurriles sehen...man stelle sich vor, dass der jahresurlaub noch offen ist + überstunden, dass können je nachdem schon mal 1-3 monatsgehälter sein...
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12.06.2014 18:06 Uhr von PakToh
 
+1 | -0
 
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Urlaubsansprüche sind Geldwerte Ansprüche die hier an die hinterbliebenen über gehen, von daher nicht ansatzweise skuril, sondern eher Geschmacklos vom Arbeitgeber diese nicht auszahlen zu wollen!

@ZzaiH Es gibt durchaus noch mehr Dinge aus Brüssel die gut für uns waren, so ist es nicht, nach altem deutschen Recht gabs z.b. keine vorgeschriebene Gewährleistung, erst durch die EU haben wir 2 Jahre Gewährleistung mit 6 monatiger Beweislastumkehr.

Auch wenn der Gurkentrupp einiges ad absurdum führt, finden auch diese blinden Hühner mal ein Korn...

[ nachträglich editiert von PakToh ]
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17.06.2014 18:00 Uhr von PakToh
 
+0 | -1
 
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@wok! Und was glaubst DU eigentlich wer den Firmen überhaupt die Gewinner ermöglicht, die diese Eifnahren, soll der Chef doch mal selber den Arsch bewegen und die Klos putzen, wenn es ihm nicht pasßt ne Putzfrau einstellen zu müssen, die dann auch noch den Betriebsrat mit wählen darf oder soll er alle Projekte umsetzen, für die er diese asozialen Schmarotzer durchfüttert, die gemeinhin "Angestellte" geschimpft werden. /ironie

Bei so Leuten wie dir kommt mir das Kotzen!
Ein vernünftiger Chef weiß, dass er ohne seine Angestellten nichts wäre und es nur ein gemeinsames Miteinander gibt. Sind seine Mitarbeiter zufieden wird es ihm auch gut gehen und werden Mitarbeiter auch die schwierigen Zeiten der Firma mit (er)tragen.

Aber Idioten, welche nur die schnelle Mark machen wollen sollten lieber ins Kasino gehen, als Firmen zu leiten!

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