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Fragen über Analsex und Co.: Bayern macht bei Kindermissbrauchsstudie nicht mit

Das vom Bundesfamilienministerium geförderte Forschungsprojekt "Mikado" will herausfinden, wie oft es in Deutschland zu sexuellem Missbrauch an Kindern kommt. Der Fragenkatalog, der sich an die Kinder richtet, ist dabei umstritten.

Es werden explizite Dinge gefragt wie "Hat dich jemals jemand dazu gedrängt, seinen Penis oder den einer anderen Person in den Mund zu nehmen?" und "Hat eine andere Person gegen deinen Willen versucht, ihre Finger oder ein Objekt in deine Scheide oder deinen Anus (Po) einzuführen?".

Das Bundesland Bayern hat sich deshalb entschieden, seine Schüler nicht daran teilhaben zu lassen, und die Studie verboten.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, Studie, Verbot, Kindesmissbrauch, Bundesland
Quelle: huffingtonpost.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2014 14:15 Uhr von polyphem
 
+49 | -9
 
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Die Fragen können für sich genommen schon eine Art von Missbraucht darstellen. Wer will denn seinem Kind sowas aussetzen?
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12.06.2014 14:17 Uhr von PakToh
 
+16 | -22
 
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Hat man Angst vor dem Ergebnis?

Sicher könnte man die Fragen anders formulieren, aber das wollte man ja anscheinend nicht, bzw. hat nicht (genug) dafür getan dass dies getan wird...
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12.06.2014 14:20 Uhr von PakToh
 
+17 | -17
 
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@polyphem Du meinst den Kindern die auf dem Schulhof Hordcore-Pornos mit ihren Smartphones tauschen?

sicherlich nciht überall und in jeder Altersstufe, aber man sollte mal die Augen auf machen und realisieren, dass Jugendliche weiter sind, als es die meisten Erwachsenen gerne hätten.

n einer Zeit wo 12 Jährige schon Eltern werden kann man sie auch nachfragen, ob Sie Übergriffen ausgesetzt sind.

Wie bereits von mir geschrieben, kann man dies sicherlich auch anders formulieren, vor allem wenn es um Kinder geht und nciht mehr um Jugendliche, was aber hier leider nicht wirklich genannt wird (die Alterszielgruppe).

PS: Laut Quele geht es um 13-16 Jährige und die sollten hinreichend aufgeklärt sein, um damit umgehen zu können, ansonsten versagt unsere Aufklärungsstrategie!

[ nachträglich editiert von PakToh ]
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12.06.2014 14:27 Uhr von syndikatM
 
+15 | -10
 
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sind denn nur noch perverse in den ministerien?
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12.06.2014 14:28 Uhr von Darkness2013
 
+24 | -3
 
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Hat eine andere Person gegen deinen Willen versucht, ihre Finger oder ein Objekt in deine Scheide oder deinen Anus (Po) einzuführen?".

Sone bekloppten fragen , danach wären alle Eltern dran wegen Kindesmissbrauchs denn Kleinkindern gibt man z.B. Fieberzäpfchen oder mißt die Temperatur mit dem Thermometer im anus
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12.06.2014 14:54 Uhr von syndikatM
 
+19 | -8
 
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wie wäre es mal mit einer deutschlandweiten umfrage an schulen über die gewalttätigkeit türkischer und arabischer mitschüler?

achso, es geht den initiatoren gar nicht um das wohl der kinder. bendit, edathy,.. wer hat denn alles mitgewirkt an dem fragenkatalog?
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12.06.2014 16:02 Uhr von sv3nni
 
+7 | -1
 
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koennte man vereinfachen : wurdest du schon sexuell mishandelt : ja / nein
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12.06.2014 20:56 Uhr von Fred_Flintstone
 
+6 | -2
 
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Es geht nicht um Kinder, sondern um 13 bis 16 jährige. Für die Altersgruppe sind die Fragen zu dämlich formuliert. Das hat unsere Bayerische Regierung wohl gestört. Klar, in Bundesländern wo Einrichtungen wie die Rütli-Schule die Elite ausbilden muss so gefragt werden.
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12.06.2014 21:12 Uhr von bigpapa
 
+5 | -1
 
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Als ich noch in die Schule ging, musste meine Mutter unterschreiben, das man mir erzählt was eine Scheide ist, und wie die Technik funktioniert. (Ich war 14 zu der Zeit).

So ändert sich die Zeit :)


In viele Dingen dieser Art ist es Aufgabe eine Spezialisten bei Verdacht des Missbrauchs das Kind VORSICHTIG zu befragen.

Und nun dieser Kreuzchenkatalog,

Sorry ich halte die Idee für Schwachsinn.

Wenn Kinder das verstehen was sie da befragt werden, dann wissen die in der Regel auch was mit ihnen passiert. Die beantworten so Fragen eh nicht wahrheitsgemäß.

Verstehen sie es nicht, kommen Studien zufolge eh nur die Antworten raus, die das Kind denkt das man sie von ihm erwartet.

Profis wissen das und gegen bei solchen Fällen mit angepassten Fangfragen vor, um die Wahrheit herauszufinden.

Und bei der heutigen Jugend sollte man ab den Alter von 13 eher Fragen stellen wie "Nimmst du wenigstens die Pille" Laut mehrere Studien wäre das wenigstens ne sinnvolle Frage.

@ Darkness2013
Es gibt auch Geräte die im Ohr messen. Sind weniger unangenehm. ;)

Gruß

BIGPAPA

edit : Nachtrag : http://www.eltern.de/... <- Liest mal den Link.

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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12.06.2014 22:12 Uhr von ms1889
 
+3 | -4
 
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ich weiss nicht...ein zutiefst katholisches bundesland verbietet so eine studie.... hat man angst das mann merkt das der ehemalige papst auch kleine jungs mochte? oder ebend auch lehrer, pfarrer, oder womöglich leute vom jugendamt?

klar sind die fragen etwas plump...aber daran kann man arbeiten...
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12.06.2014 22:37 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -2
 
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Ich wusste mit 8-10 Jahren schon, wie das funktioniert - da hab ich die Pornosammlung meines Vaters gefunden. Und?
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12.06.2014 23:12 Uhr von Trallala2
 
+6 | -0
 
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Nur als Info, für alle die es vielleicht nicht wissen - aus irgendeinem mir bisher nicht ersichtlichem Grund sind aktuell über 90% der offiziellen Berater des Bundesfamilienministeriums Lesben und die meisten davon erklärte Feministen.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen (selbst die, die der Meinung sind, dass Schwule und Lesben auch Kinder adoptieren dürfen), dass zwar über 99,99% aller Familien in Deutschland aus Hetero-Beziehungen bestehen, das Familienministerium aber zu über 90% von Lesben und Feministinnen beraten wird.

Ist man sich dessen bewusst, erklären sich einige Entscheidungen das Bundesfamilienministeriums.
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13.06.2014 06:52 Uhr von xyr0x
 
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Bayern? Was ist da los?
Angst das nach der Studie die Kirchen und Politikplätze leer sind?
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13.06.2014 08:34 Uhr von Maedy
 
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Super Studie zwischen 13 und 16 genau in der Zeit in der die Pupertät heftig zuschlägt und ein Jugendlicher nichts ernst nimmt,oder dicht macht,wenn ihm was nicht passt.

Mich würde interessieren,welche Bundesländer daran teilnehmen werden und wenn die Schulen das selbst entscheiden-ob und wann es darüber eine Info an die Eltern gibt.
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13.06.2014 08:56 Uhr von fox.news
 
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@Fred_Flintstone
"Es geht nicht um Kinder, sondern um 13 bis 16 jährige. Für die Altersgruppe sind die Fragen zu dämlich formuliert. Das hat unsere Bayerische Regierung wohl gestört."


Nein, in den Quellen wird ziemlich eindeutig gesagt, daß es um die "Angst der Eltern, deren Kinder mit Fragen nach Anal- und Oralverkehr konfrontiert worden wären" geht.

Kurz gesagt: die Ablehnung hatte also eigentlich überhaupt nichts mit den Jugendlichen (das sollte man vielleicht nochmal betonen, spätestens ab 14 ist man kein "Kind" mehr sondern "Jugendlicher") sondern mit den Ängsten der Eltern.

Das ist ja nichts Neues, viele Eltern finden es fürchterlich, wenn "ihre Kleine" oder "ihr Kleiner" plötzlich was mit dem ach-so-bösen Thema Sex zu tun hat. Das merkt man z.b. auch immer wieder an der Diskrepanz zwischen dem Alter, daß sich Eltern als geeignet für Sexualerziehung vorstellen und dem Alter, in dem Jugendliche TATSÄCHLICH anfangen erste sexuelle Erfahrungen zu sammeln (typischerweise halten die Eltern das nämlich irgendwie immer für "zu früh")
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13.06.2014 10:02 Uhr von el_vizz
 
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@Trallala: "Nur als Info, für alle die es vielleicht nicht wissen - aus irgendeinem mir bisher nicht ersichtlichem Grund sind aktuell über 90% der offiziellen Berater des Bundesfamilienministeriums Lesben und die meisten davon erklärte Feministen."

Da hätte ich gerne einen Link zu.
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13.06.2014 12:10 Uhr von aiio
 
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Mich hat letztes ein 17jähriger (!) gefragt, was so toll daran sein soll, wenn ein Mädchen seinen Penis in den Mund nimmt. Wäre manch ein 12jähriger dabei gewesen, wäre wohl Spott und Hohn die Ernte gewesen.

=> Es gibt halt solche und solche - für gesund halte ich aber weder das eine, noch das andere Extrem.
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13.06.2014 12:31 Uhr von Trallala2
 
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Es gab in Amerika vor einigen Jahren, kann inzwischen auch an die 20 Jahre her sein, einen Vorfall in einer Kindertagesstätte. Demnach sollen die Angestellten die Kinder sexuelle missbraucht haben. Ich kann mich jetzt auch nicht mehr erinnern wie es überhaupt dazu kam, dass man glaubte, dass in dem Kindergarten Kinder missbraucht wurden, denn da wurde keiner auf frischer Tat ertappt und auch gab es keine Fotos oder sonstigen Beweise, auch gab es keine medizinischen Untersuchungen die das belegten. Am Anfang hat es evtl. einer nur geäußert, Beweise gab es keine.

Daraufhin schlug eine Kinderschutzorganisation vor einfach alle Kinder aus dem Kindergarten von Psychologien zu befragen. Nur machten da nicht alle Eltern mit, so dass in etwa nur die Hälfte der Kinder befragt wurden. Von allen Kindern die in der Kindertagesstätte waren, wurden also die eine Hälfte befragt, die andere Hälfte nicht.

Und nun kommt es. Der Vorfall zog ein großes mediales Echo auf sich, so dass lange darüber berichtet wurde. Man stellte nach der langen Zeit und nachdem viele Kinder befragt und vor Gericht ausgesagt haben, dass sonderbarerweise, nach den Befragungen von den Psychologien und den Jahren die dem Prozess folgten, nur die befragten Kinder überzeugt waren missbraucht worden zu sein, während kein einziges von den anderen Kinder, also die nicht befragt wurden, je meinte missbraucht worden zu sein.

Noch ein mal: alle Kinder die befrag worden sind, waren nach Jahren überzeugt missbraucht worden zu sein, dagegen konnte sich keiner der andere Kinder, die nicht an der Befragung teilnahm, je errinnen missbraucht worden zu sein.
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13.06.2014 13:07 Uhr von jo-28
 
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Bayern hätte nach der Studie wohl schlagartig einen massiven Pfarrerdefizit, weil dann viele Strafversetzt werden müssen in 3. Welt Länder. =)
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18.06.2014 00:44 Uhr von mopedrocker
 
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absoluter dreck was die da machen. die Kids werden doch erst dazu verleitet sich Gedanken über erwachsenenthemen zu machen. der christlich-demokratische ist nicht grad mit weiheit gesegnet wie man immer wieder merkt.die aktuelle Studie des BKA zeigt das sich kindesmissbräuche erschreckend erhöht haben. jah, eure mutti weiß es doch besser...
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26.06.2014 14:37 Uhr von sooma
 
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"Das Bundesland Bayern hat sich deshalb entschieden, seine Schüler nicht daran teilhaben zu lassen, und die Studie verboten."

Korrekt. Eine solche Befragung ist in meinen Augen schon Mißbrauch.

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