12.06.14 11:48 Uhr
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Bayern: Test mit Radarfallen ohne Blitz erfolgreich verlaufen

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat sich zu den Erprobungen der neuen Radargeräte mit Infrarotlichtblitz sehr zufrieden geäußert. Es werden scharfe und gestochene Bilder aufgenommen, die Messung sei sehr genau.

Schon seit 2008 wurden im Aubinger Tunnel und an Autobahnbrücken mittels Pilotprojekten Tests durchgeführt. Der mit einer Digitalkamera ausgelöste Blitz ist für den Autofahrer kaum wahrnehmbar, heißt es. Dadurch könne es bei Verkehrssündern zu Wiederholungstaten kommen.

Das ebenfalls eingesetzte Geschwindigkeitsmesssystem "Traffistar S330" leistet nebenher hervorragende Dienste, vor allem für Schilderbrücken. Auf die Notwendigkeit wird wegen der Hauptunfallursache "zu schnelles Fahren" hingewiesen. 200 Tote gab es deshalb auf Bayerns Straßen in 2013.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Bayern, Test, Blitz, Blitzer
Quelle: augsburger-allgemeine.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2014 12:02 Uhr von Darkman149
 
+16 | -2
 
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Ich bin mir auch nicht wirklich sicher was ich von dem Ding halten soll. Da kommt die Einsicht und eventuelle Verhaltensänderung dann erst Wochen später, wenn den Bescheid im Briefkasten liegt.

Meine Erfahrung zeigt, dass schon einfache blöde Schilder mit der Aufschrift "Radarkontrollen" vollkommen ausreichen. Selbst, wenn nie kontrolliert wird halten sich fast alle Verkehrsteilnehmer aufgrund des Schildes an die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit. Somit hat man mit einem vergleichsweise günstigen Schild wesentlich mehr für die Verkehrssicherheit getan als man es mit jedwedem Blitzer tut.
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12.06.2014 12:08 Uhr von ted1405
 
+14 | -2
 
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@BastB:
Ich stimme Dir voll und ganz zu.

Und wenn so ein Ding zufällig noch auf dem Weg zur Arbeit installiert werden würde - natürlich an der letzten Planke der Tempo 30 Baustelle, welche bereits seit 6 Monaten verweist ist - dann kann man im schlimmsten Fall innerhalb einer Woche seinen Führerschein verlieren, ohne es überhaupt mitbekommen zu haben ...

Bei Blitzern, welche an gefährlichen Stellen aufgestellt sind, wäre es völlig kontraproduktiv, den Fahrer nicht direkt auf sein Fehlvehalten hinzuweisen ... denn wenn er von nichts weiß, fährt er auch morgen wieder am Kindergarten mit 70 Sachen vorbei ... (im schlimmsten Fall also eine Unterschied zwischen "mehr Geld" und "Leben eines Kindes")

"Unsichtbare" Blitzer dienen letztlich wohl wirklich nur einem Zweck: möglichst unbemerkt möglichst viel Geld einzunehmen. Anders kann man das leider wohl kaum sehen.
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12.06.2014 12:10 Uhr von atrocity
 
+8 | -17
 
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Ne, sehe ich anders. Viele Autofahrer verreisen das Steuer oder drücken plötzlich stark auf die Bremse wenn sie geblitzt werden.

Ich denke der unsichtbare Blitz wird das Unfallrisiko minimieren. Dafür!
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12.06.2014 12:17 Uhr von Jolly.Roger
 
+7 | -3
 
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"Viele Autofahrer verreisen das Steuer oder drücken plötzlich stark auf die Bremse wenn sie geblitzt werden."

Oh mein Gott, was machen die, wenn die Sonne mal irgendwo reflektiert und sie geblendet werden, oder nachts von einem entgegenkommenden Fahrzeug?

Und der Blitz ist nicht annähernd so stark....

Bremsen sollen und dürfen sie ja. Sie sollen ja ihre Geschwindigkeit anpassen...


Der "erfolgreiche" Geschwindigkeitskontrolle muss für den Fahrer sofort ersichtlich sein, die verkehrserzieherische Maßnahme steht immer noch im Vordergrund und nicht die mehrfachen Einnahmen.
Ein Bußgeld, dass Wochen später zugestellt wird, hat einen deutlich geringeren erzieherischen Effekt als das direkte erwischt werden.
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12.06.2014 12:22 Uhr von atrocity
 
+2 | -2
 
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Dir ist noch nicht aufgefallen das der Großteil der Autofahrer einfach komplett unfähig ist, oder?

Klar sollen sie bremsen. Aber meist läuft das so: es ist 100, der vor Dir fährt 130, wird geblitzt, bremst dann auf 80 runter und tuckert so ne Weile schamvoll weiter bis er rafft das da ja 100 war und er durchaus etwas schneller darf.
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12.06.2014 12:31 Uhr von ted1405