12.06.14 10:45 Uhr
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Eltern müssen zum Erziehungsprogramm

Wer seine Kinder vernachlässigt, muss bald einen Kinderführerschein machen. Zumindest, wenn es nach Christina Schwarzer, CDU-Bundestagsabgeordnete und Obfrau im Familienausschuss, geht.

Eltern, die nachweislich ihre Kinder vernachlässigen, müssen für die Erlangung des "Kinderführerscheins" ein Programm absolvieren, in dem sie Sprach- und Kochkurse absolvieren.

Eine Schuleingangsuntersuchung soll nachweisen, inwiefern Kinder von ihren Eltern vernachlässigt werden.


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WebReporter: Polenum
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Eltern, Vernachlässigung
Quelle: polenum.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2014 10:45 Uhr von Polenum
 
+6 | -4
 
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Bei der letzten Bundestagswahl war es gerade die CDU, die den Grünen-Vorschlag für die Einführung eines Veggie-Days scharf kritisierten. Und als Bevormundung abtaten. Jetzt möchte die CDU selber Eltern bevormunden.
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12.06.2014 11:06 Uhr von Darkman149
 
+1 | -2
 
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Dazu habe ich eigentlich nur die Frage wieso erst mitder Schuleingangsuntersuchung? Da sind die Kinder schon 5 oder 6. Was ist denn mit den Jahren davor? Ist es da egal wenn die Kinder vernachlässigt werden? Grundsätzlich finde ich den Vorschlag nicht schlecht, aber damit sollte schon eher begonnen werden. Es gibt doch auch vorher schon genug U Untersuchungen beim Arzt.
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12.06.2014 11:18 Uhr von HateDept
 
+1 | -0
 
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ist ja gut und schön, dass sie vorschlägt Geld auszugeben um festzustellen, ob Kinder vernachlässigt werden ...

Hier in Berlin haben die meissten Schulen nicht mal ausreichend Mittel um Lehrer einzustellen! Vielleicht hat sie da auch mal ein Auge drauf!
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12.06.2014 11:26 Uhr von Schmollschwund
 
+2 | -1
 
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Erstmal ein Minus für die Überschrift. Tut so, als wäre es schon längst so weit.

Dann kommen solche Vorschläge von Menschen, die ihre Kinder, sprich eigene Verantwortung, gegen entsprechendes Entgelt abgeben können.

Bei einer immer weiter auseinanderklaffenden Einkommensscheere können sich die einen Zeit und Verantwortungslosigkeit kaufen, die anderen nicht. Wer will da beurteilen können, ob die Probleme des Kindes/Familie nicht die Probleme der Politik sind?

Erzieh ich mein Kind schlechter, weil ich wesentlich mehr, für weniger Geld arbeiten muss und deswegen weniger Zeit, Energie habe mich so um´s Kind zu kümmern, wie ich es gerne würde? Erzieh ich mein Kind besser, weil ich in gesicherten Verhältnissen lebe, mein Kind einen Privat-Nachhilfelehrer hat und deswegen bessere Ergebnisse erzielt? Oder bin ich vielleicht nicht doch viel besser als die Gutmenschen, gerade weil ich es schaffe, trotz der widrigen Umstände meinem Kind die besten Chancen zu geben? Was ist der Maßstab für gute Erziehung?

Erziehung eines Kindes funktioniert nunmal erst dann, wenn auch die Eltern in gesicherten (zumindest menschlich, charakterlich) Verhältnissen leben. Wenn selbst bestens gebildete Menschen mit irgendwelchen Jobs abgespeist werden bzw. Praktikas etc machen, wie kann man sich dann anständig um sein Kind kümmern?

Bei wem hilft die Verwandtschaft mit, bei wem geht das nicht? Es ist meist nicht die Frage des Wollens, es ist die Frage des Könnens. Wer nur Geld hat, um die laufenden Kosten zu bezahlen, wer kann dann noch was für sein Kind tun? Bildungspaket beantragen? Pah.

Das was die da fordert, ist nur ein weiterer Versuch Geld einzusparen und die Verantwortung abzuschieben. Schafft anständige Jobs, dann wird das auch was mit dem Kindern.

Wenn so was durchgeht, dann stellt der Staat seine ganzen Programme ein, lehnt sich zurück und sagt dir: "DU bist Schuld"

Das ist zu einfach, mal wieder.
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12.06.2014 12:34 Uhr von Phyra
 
+0 | -0
 
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"Erzieh ich mein Kind schlechter, weil ich wesentlich mehr, für weniger Geld arbeiten muss und deswegen weniger Zeit, Energie habe mich so um´s Kind zu kümmern, wie ich es gerne würde? Erzieh ich mein Kind besser, weil ich in gesicherten Verhältnissen lebe, mein Kind einen Privat-Nachhilfelehrer hat und deswegen bessere Ergebnisse erzielt? Oder bin ich vielleicht nicht doch viel besser als die Gutmenschen, gerade weil ich es schaffe, trotz der widrigen Umstände meinem Kind die besten Chancen zu geben? Was ist der Maßstab für gute Erziehung?"

Ich weiß nicht, was du damit willst, das hat mit dem Vorschlag nur am Rand etwas zu tun. Wenn man ein gutes Elternteil ist ist doch alles fein, nichts passiert, wenn man seine kinder absolut nicht erzogen hat ist es volkommen richtig, dass man keine kinder haben darf, es gibt mehr als genug Kinder deren zukunft durch verantwortungslose kinder komlett versaut wurden.
Zum führen eines hundes braucht man einen hundefuehrerschein, zum erziehen eines kindes, was weit aufwendiger und mit groeßeren konsequenzen verbunden ist nicht, das ist laecherlich.

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