12.06.14 10:38 Uhr
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Hat die HU Berlin männliche Bewerber auf eine Professorenstelle diskriminiert?

Die Humboldt-Universität zu Berlin hatte eine Stelle für Mathematik ausgeschrieben, die "aus einem Programm zur besonderen Förderung des weiblichen Nachwuchses" finanziert werden sollte.

Es bewarben sich Männer und Frauen auf die Stelle, Top-Mathematiker Matthias Aschenbrenner war am Ende auf Platz 1 der Auswahlliste. Dann teilte die Universität jedoch allen männlichen Bewerbern mit, dass die Stelle in den ersten drei Jahren durch eine Frau besetzt werden wird.

Dies hätte jeder männliche Bewerber auch im Vorfeld erkennen müssen, da die Stelle eben aus dem oben genannten Förderungsbudget für Frauen finanziert werde, argumentierte die Universität weiter. Das Berufungsverfahren wurde nun ergebnislos beendet.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Diskriminierung, Bewerber
Quelle: spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2014 10:38 Uhr von sfmueller27
 
+6 | -0
 
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Die Geschichte ist noch ein bisschen komplizierter, als es sich hier darstellen lässt, denn mit der Regelung, nur eine Frau zu berufen, waren an der Uni nicht alle einverstanden. Momentan wurde die Stelle auch noch nicht besetzt, vermutlich um einer Diskriminierungsklage zu entgehen.
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12.06.2014 10:56 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+4 | -0
 
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Das sind also die schlauen Leute der Zukunft, sie gucken wie sie gefördert werden anstatt das beste Produkt/Dienstleistung anzubieten.
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12.06.2014 10:58 Uhr von Sirigis
 
+7 | -0
 
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Langsam aber sicher sollten wir Programme auflegen, die der Förderung des männlichen Nachwuchses dienen. Als Frau bin ich manchmal nur noch peinlich berührt, wenn ich über Frauenquoten, usw., lese. Mir wurde im Leben mit Sicherheit auch nix geschenkt, aber entweder man geht unter, oder man kämpft. Wenn mir allerdings stetig der Weg geebnet worden wäre, wäre ich heute nicht da, wo ich bin.

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