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Jugendarbeitslosigkeit: Eurostat - Zehn Regionen - Zehn Rekordwerte

Eurostat, die europäische Statistikbehörde, hat Zahlen zur Jugendarbeitslosigkeit in Europa veröffentlicht. Demnach habe diese im Jahr 2013 den Rekordstand von 18,8 Prozent erreicht. In vielen Ländern sind sogar mehr als 50 Prozent der unter 25-Jährigen von Arbeitslosigkeit betroffen.

Besonders schlimm trifft die Jugendarbeitslosigkeit die Menschen in Griechenlands Norden Epirus und Westmakedonien. Dort sind 67 beziehungsweise 70,6 Prozent der Jugendlichen arbeitslos. Grund dürfte die ohnehin dünne Besiedelung und die strukturschwache Wirtschaft sein.

Das spanische Andalusien liegt bei den Negativrekorden mit 66,1 Prozent Jugendarbeitslosigkeit auf Platz zwei. Olivenbäume und Getreide schaffen dort nur wenige Arbeitsplätze. Insgesamt haben die Wirtschaftsnachrichten zehn Regionen aufgezählt, in denen die Jugendarbeitslosigkeit sehr hoch ist.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Europa, Eurostat, Jugendarbeitslosigkeit
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2014 09:10 Uhr von Borgir
 
+5 | -1
 
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Unfassbar, 70 Prozent Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen. Da wundert man sich über eine Landflucht nicht mehr.
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12.06.2014 10:41 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -1
 
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Rechtsruck in Europa?

EU-Kritiker machen alles schlecht?

Woran das wohl liegen mag.....

Ironie:
Na, aber wenn Hartz exportiert wird, dann wird bestimmt alles viel besser. Dann bekommen die Jugendlichen wenigstens eine Sanktion dafür, dass zu wenig Jobs da sind. Die stehen dann ganz schnell als die Schuldigen in der Ecke. Problem gelöst.
Ironie Ende.

Ausmalen, was die Zukunft bringt, möchte ich mir nicht.

PS: Nur "gut", dass man das und die neuen Kredite für Griechenland erst nach den Wahlen erfährt.

[ nachträglich editiert von Schmollschwund ]
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12.06.2014 11:54 Uhr von Trallala2
 
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Bleiben wir bei Griechenland. Für einen kurzen Augenblick, für paar Wochen, oder gar paar Monate, waren die Griechen auf dem richtigen Weg. Sie wussten warum es Griechenland so schlecht geht. Dann baten sie um Hilfe, die wurde ihnen unter Auflagen gewehrt, und plötzlich konzentrierten die Griechen ihre Wut nur noch gegen die EU und speziell gegen Deutschland, weil es Änderungen bedeutete.

Mit der Hilfe hat die EU den Griechen einerseits geholfen, andererseits keinen Gefallen getan. Geholfen, weil sie dadurch nicht pleite wurden, keinen Gefallen getan, weil sie plötzlich ganz schnell vergessen haben was der Grund für die Misere war und sich plötzlich auf den konzentrierten, der ihnen Änderungen auferlegt hat. Das Problem, die Änderungen hätten sie sich selbst auferlegen müssen, aber da es dazu nie gekommen ist, können sie auf den konzentrieren der es von außen angeordnet hat.

Was war das Problem? Zuerst die Politik, eine Kaste die sich von der Bevölkerung abgekapselt hat und nur noch für sich regierte. Steuern zahlen war anscheinend eine freiwillige Angelegenheit. So richtig kontrolliert wurde es nicht, so dass es ganze Branchen gab die keine Steuern zahlten. Man ging wann in Rente? Mit etwa 60. Und was, in einer Region mit hoher Arbeitslosigkeit konnten die Rentner einen Zweitjob annehmen, zu für den Arbeitgeber günstigen Konditionen?

In Italien bekommt man inzwischen ein Kassenbon wenn man sich ein Brötchen kauft. Und man sollte den die nächsten paar Minuten auch behalten, nicht so wie in Deutschland, gleich wegwerfen. Denn man könnte auf der Straße angesprochen werden, und wenn man keinen Bon hat, könnte man wegen Schwarzhandels eine Straffe aufgebrummt bekommen. Das alles hat einen Hintergrund, denn Steuern zahlen war in den Regionen keine Selbstverständlichkeit. Keiner zahlt gerne Steuern, aber alle fragen sich wieso solche Länder wie Italien kein Geld haben.

Es ist die Mentalität der Bürger, die für die Probleme der Länder verantwortlich ist.
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12.06.2014 12:04 Uhr von Trallala2
 
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@Schmollschwund

"EU-Kritiker machen alles schlecht?"

Du verwechselst etwas ganz gewaltig, genau wie viele anderen "Kritiker" hier:

Kritik zu üben bedeutet nicht auch eine Lösung zu haben!

Kritik zu übern ist kein Problem. Täglich laufe ich an tausenden Problemen vorbei und könnte sie kritisieren. EU-Kritiker bilden sich nur ein eine Lösung zu haben, weil sie die Kritik bereits für eine Lösung halten.
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12.06.2014 12:11 Uhr von saber_
 
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in den laendern wo die "familie" am groessten geschrieben wird, dort ist die jugendarbeitslosigkeit natuerlich auch am hoechsten...


in den suedlichen laendern versuchen die eltern ihren kindern saemtliche lasten von den schultern zu nehmen... aber keiner sieht das sie ihnen nur lasten auf die schultern laden!



in deutschland ist es quasi normal das die kinder nach ihrer schule/ausbildung dann auf ihren eigenen beinen stehen und ihren weg gehen....



im sueden ist man eine grosse familie und haelt zusammen.... deswegen leben die kinder sehr lange mit ihren eltern und geniessen ihr leben...


ich kenne sehr viele faelle aus meinem persoenlichen umfeld:
eltern haben ein business und die ganze familie arbeitet dort... natuerlich keiner angemeldet und alles schwarz.
und spaeter beschwert man sich dann das sie keine rente kriegen und keine arbeit haben...




selbst schuld

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