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Saudi-Arabien: Rettungssanitäter dürfen aus kulturellen Gründen oft nicht helfen

Der Rettungsassistent Stefan Bauer war ein Jahr in Saudi-Arabien tätig. Nun hat er auf Spiegel-Online über einige seiner belastendsten Erlebnisse gesprochen.

Wenn er beispielsweise zu einer Mädchenschule gerufen wurde, dann verweigerte der Sicherheitsdienst ihm aus kulturell-religiösen Gründen oft den Zugang zu den Notfallpatienten.

Ein Ehemann verbot ihm beispielsweise, dass der Sanitäter seine schwangere Frau anfasste, um das Kind zu retten, welches die Nabelschnur um den Hals gewickelt hatte. Da der Sanitäter nicht helfen durfte, starb das Kind. Auch einer Diabetikerin durfte er nicht helfen, auch sie verstarb.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Problem, Saudi-Arabien, Sanitäter
Quelle: spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2014 20:39 Uhr von nchcom
 
+20 | -4
 
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Das sind und bleiben Kulturbanausen
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11.06.2014 20:42 Uhr von justmy2cents
 
+26 | -8
 
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dann lasst die spinner doch einfach verrecken, wo ist dass problem? Andersrum würde ein Kameltreiber-Arzt wohl auch einem Christen nicht helfen....
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11.06.2014 20:51 Uhr von CrazyWolf1981
 
+21 | -2
 
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Blöderweise leiden dadurch die, die nichts dafür können, Kinder, Mädchen und Frauen. Bei den Männern würde ich dann die Hilfe verweigern.
Das ist eben das Problem mit dieser Kultur, und zwar weltweit. Ich schäme mich zutiefst in einer Gesellschaft zu leben, wo man solch ein Denken und Verhalten duldet, toleriert und sogar fördert.
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11.06.2014 20:52 Uhr von syndikatM
 
+4 | -23
 
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11.06.2014 20:58 Uhr von syndikatM
 
+5 | -12
 
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ach ja: und rettungssanitäter und rettungsassistenten (neu: notfallsanitäter) dürfen in der westlichen gesellschaft übrigens auch sehr oft nicht helfen, obwohl sie helfen könnten. da ihnen rechtlich ("kulturell") die hände gebunden sind und manche dinge nur notärzte dürfen.

http://www.swr.de/...
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11.06.2014 21:09 Uhr von fox.news
 
+4 | -4
 
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@justmy2cents
"dann lasst die spinner doch einfach verrecken, wo ist dass problem? Andersrum würde ein Kameltreiber-Arzt wohl auch einem Christen nicht helfen...."

das Problem ist, daß es nicht unwahrscheinlich ist, daß die besagte Diabetikerin - ein 14jähriges Mädchen - sich dafür entschieden hätte, daß ihr männliche Sanitäter helfen. so starb die Teenagerin aber einen Tod, der hätte vermieden werden können.


@syndikatM
das ist dennoch nicht dasselbe. es hat in den besagten Fälle ja jemand "Außenstehendes" (im Sinne von: der selbst gar nicht direkt in den Notfall involviert ist) über das Wohlergehen von jemand anderem entschieden.
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11.06.2014 21:17 Uhr von Floppy77
 
+17 | -1
 
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Wenn schon irgendwo einmarschiert wird, um eine Lanze für die Demokratie zu brechen, dann wäre das Saudi Arabien und nicht die Ukraine samt Krim.

Aber dank dem Öl blasen die Amis denen dort lieber Zucker in den A*****!

Bei aller Toleranz die man aufbringen kann, solchen Leuten kann man keinen Respekt entgegenbringen. Wer lieber seine Frau oder Kinder sterben lässt, als dass ein Sanitäter sie berührt ist schlimmer als ein Tier.
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11.06.2014 21:20 Uhr von Phyra
 
+10 | -5
 
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@syndikatM

du hast ziemlich seltsame ansichten, seit wann ist es barbarei wenn ein volk nicht mehr so viele kinder bekommt?
ganz im gegenteil, das ist ziemlich gut fuer den planeten und den rest des volkes, wenn es nicht anderswo voelker geben wuerden die nur sich selbst die naechsten sind.
Das fuer dich "Wenig Nachwuchs = Barbarei" gilt laesst auf ziemliche luecken im deutschen wortschatz schließen <_<
sieht man auch daran, dass du rechtlich und kulturell nicht auseinanderhalten kannst, traurig :D
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11.06.2014 21:43 Uhr von kingoftf
 
+10 | -2
 
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Natürliche Auslese, so hart es klingt, wer so neben der Spur läuft, braucht sich nicht zu vermehren.
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11.06.2014 22:12 Uhr von syndikatM
 
+2 | -8
 
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@phyra

seit wann? seit dem barbarei einen negativen kontext zugeschrieben wird. wie "spasti", "behindert" oder "schwul" im jugendslang.

stimmt aber, in wirklichkeit ist barbarei nämlich ein viel fortschrittlicher zustand, als die (und deine) ideologie: "aussterben ist was super tolles, wir sind ja sooo liiiieb und total jiippii". am besten du heuchelst nicht so scheindumm und machst dem "überfüllten" planeten als erstes platz. das ist nämlich "ziemlich gut fuer den planeten und den rest des volkes" - deine worte !

und selbstverständlich fusst das recht auf dem kulturellen fundament, auch wenn du, mangels was auch immer, null zusammenhang erkennen kannst.
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11.06.2014 22:38 Uhr von Pils28
 
+2 | -12
 
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12.06.2014 03:13 Uhr von Katü
 
+1 | -0
 
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Bei der Diabetikerin wäre es interessant gewesen was deren Meinung gewesen wäre...oder ob da die Männer bestimmt haben das es besser ist sie sterben zu lassen als sie von einen Üngläubigen retten zu lassen.
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12.06.2014 05:36 Uhr von Phyra
 
+3 | -1
 
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@syndikatM

oha, keine argumente und direkt beleidigend werden? da sieht man ja deinen kulturellen hintergrund, oder liegt es nur an der fehlenden bildung? ;)
Niemand redet von aussterben, die menschheit wuerde viel besser leben, wenn es nur 1/100 der heutigen bevölkerung gaebe.
Schlag mal wirklich das Wort Barbarei nach, eventuell geht dir dann ein licht auf, und während bei vielen zivilisationen das recht aus der Kultur hervorgeht, gibt es grundlegende Rechte, die mit der Kultur nichts zu tun haben aber trotzdem bei weitem nicht bei allen ländern eingehalten werden.

Im endeffekt hast du mit deiner antwort einfach nur gezeigt, dass du geistig nicht in der lage bist an das wohl des ganzen zu denken und immernoch in der steinzeitlichen "ich bin das wichtigste, der rest ist dreck unter meinen füßen" denkweise gefangen bist, traurig in der heutigen zeit!
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12.06.2014 06:35 Uhr von sooma
 
+0 | -0
 
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Solche Situationen gab es für Sanitäter hierzulande leider auch schon - ein Glück ging es dabei nicht um Leben oder Tod, sondern eher um vergleichsweise harmlose Unpässlichkeiten.
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12.06.2014 08:23 Uhr von brycer
 
+1 | -1
 
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Wenn es zu deren Kultur gehört die Menschen lieber verrecken zu lassen anstatt ihnen zu helfen, dann leben dort die Kulturbanausen wahrscheinlich länger. ;-P
ass Religion und Kultur nicht zwingend miteinander etwas zu tun haben müssen, das zeigt sich hier doch deutlich.
Kultiviert sind Menschen die es verstehen MITeinander zu leben und sich nicht durch irgendwelche Religionen und deren (teils menschenverachtende) Regeln blenden lassen.

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