11.06.14 16:04 Uhr
 299
 

Alarmierende Studie: Nur die wenig Selbstbewussten werden Lehrer

Zwar gehört der Beruf des Lehrers zu den Top Fünf der angesehensten Berufe in Deutschland, jedoch können sich nur 17 Prozent der befragten Schüler mit sehr gutem oder gutem Notendurchschnitt auch tatsächlich vorstellen, Lehrer zu werden.

Heikel scheinen außerdem die Aussagen von Abiturienten in einer repräsentativen Umfrage. So schätzen lediglich 16 Prozent der Interessierten Selbstvertrauen als persönliche Stärke. Noch weniger, nämlich 13 Prozent, halten sich für durchsetzungsfähig.

So gibt ein Großteil der Abiturienten auch an, dass ihnen Aufstiegschancen im Job wichtig seien. So verwundert es nicht, dass sich wenige für das Lehramtsstudium entscheiden, da nur 28 Prozent überhaupt Aufstiegschancen in dem Beruf sehen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Chrome_Hydraulics
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Lehrer, Lehramt
Quelle: welt.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Seltenes Wetter: Hawaii ist schneebedeckt
Großbritannien: Schule verbietet das Aufzeigen bei Fragen der Lehrer
Großbritannien: Neues Gesetz könnte Pornos für Frauen und Queers zerstören

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
11.06.2014 16:04 Uhr von Chrome_Hydraulics
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Ich habe Lehramt studiert und kann nur bestätigen, dass ein Großteil meiner Kommilitonen gnadenlos untergangen ist in den Praktika an den Schulen...

[ nachträglich editiert von Chrome_Hydraulics ]
Kommentar ansehen
12.06.2014 07:41 Uhr von NilsGH
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Stimmt, viele sind nicht für den Beruf des Lehrers geeignet. Vielen fehlt die Grundeinstellung: Jeder Schüler muss einem am Herzen liegen, gerade auch die "Schwierigen".

Zur Studie selbst: Völliger Unsinn. Schon die Grundannahme, dass nur "die besten" Abiturienten Lehrer werden sollten ist Quatsch. Man kann ein durchschnittliches Abitur haben, sogar ein unterdurchschnittliches. Denn man spezialisiert sich ja auch idR. zwei bis drei Fächer. Wenn man dort gut oder sehr gut ist oder eine besondere Begabung hat (Bildende Kunst, Musik, ...), sind die restlichen Noten größtenteils Wurst.

Wozu muss ich ein Mathegenie sein, um Französisch oder Englisch zu lehren? Für die Vertretungsstunden? :-) Ja klar.

Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten, selbstbewusstes Auftreten und Mitgefühl sind wichtige Kompetenzen.

Aber welcher junge Mensch bringt diese denn "von Natur aus" mit? Unsere Gesellschaft verzögert duch künstlich die Reifung und das Erlernen von Selbstständigkeit. Wie soll das ein Mensch mit Anfang zwanzig denn haben? Das kommt mir der Zeit.

Klar, es gibt viele, die schon völlig panisch und eingeschüchtert von 30 tobenden Kindern sind. Diesen Leuten sollte man vom Lehramt abraten.

Außerdem müssen die Rahmenbedingungen für Lehrer verbessert werden: Bürokratie, doppelte Buchführung, Sitzungen, unsinnige Fortbildungen, etc. sind zusätzliche Belastungen, die noch zu den großen Klassen und dem ständigen Druck hinzu kommen. Da knicken nach einiger Zeit selbst die motiviertesten und besten Lehrer nach einiger Zeit ein. Völlig verständlich.

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kein Forum für Vollverschleierung, Kritik an "Anne Will"-Sendung
Besucher empört über muslimischen Infostand auf Weihnachtsmarkt
Bundesstaat New Mexiko/USA: Lehrerin bewertete Schüler für Sexleistungen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?