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Sozialverband kritisiert Buch: "Christian Wulff verhöhnt Hartz-IV-Bezieher"

Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtverbands, Ulrich Schneider, ist empört über den Buchtitel "Ganz oben, ganz unten", den Christian Wulff für sein Abrechnungsbuch gewählt hat.

Zwar sei der Ex-Bundespräsident nach seinem Rücktritt tief gefallen: "Doch hätte Herrn Wulff bei der Wahl seines Titels auffallen müssen, dass Menschen, die wirklich ´ganz unten´ sind, darunter über sechs Millionen Hartz-IV-Bezieher, sich geradezu verhöhnt fühlen müssen."

Auch Wulffs Partei, die CDU, findet den Titel unangemessen und kritisiert ihn.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Buch, Christian Wulff, Sozialverband
Quelle: handelsblatt.com
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2014 11:49 Uhr von bpd_oliver
 
+14 | -2
 
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Ich finde den Titel passend, der bringt wenigstens die Arroganz und Überheblichkeit unserer Politiker-Kaste auf den Punkt.
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11.06.2014 11:55 Uhr von Leimy
 
+8 | -5
 
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Sind es nicht vielmehr diejenigen die bei "ganz unten" gleich an Hartz-IV-Empfänger denken, die dazu beitragen, dass Hartz-IV-Empfänger so einen schlechten Ruf haben?

Ich finde den Titel passend.
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11.06.2014 11:59 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -6
 
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Unnötige Polemik vom Sozialverband.

Wenn´s im Leben des Herrn Wulff von ganz oben, nach ganz unten ging, dann stimmt das ja auch.

Welchen Titel sollte man den wählen, wenn selbst Zigeunersauce rassistisch sein soll? Irgendjemand findet mit Sicherheit immer irgendwas.

Und was Herrn Wulff angeht:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/...

Hier muss man die Quelle auch mal loben. Wer sich das durchliest, der bekommt vielleicht doch einen anderen Blick auf das ehemalige Staatsoberhaupt.
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11.06.2014 13:40 Uhr von tutnix
 
+4 | -0
 
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prioblem ist nur, das wulff trotz gerichtsverfahren noch nicht mal in die nähe von ganz unten gekommen ist.
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11.06.2014 13:55 Uhr von Perisecor
 
+3 | -8
 
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Als ob Menschen, die Hartz4 beziehen, "ganz unten" wären.

Leider haben Menschen in somalischen oder nigerianischen Slums keinen Sozialverband, der nun Kritik üben könnte. Die haben ja nicht mal Wasser und/oder was zu futtern.
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11.06.2014 17:36 Uhr von Phyra
 
+0 | -1
 
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warum sollten h4 empfaenger ganz unten sein? es gibt aufstocker die leben schlechter, und von menschen ausserhalb der industrielaender will ich garnicht erst reden...
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11.06.2014 17:46 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -0
 
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Ganz oben und ganz unten sind relative Begriffe.
Ein Milliardär der plötzlich nur noch 20 Millionen auf dem Konto hat ist aus seiner Sicht ganz unten, während ein Harzer ihn (den Milliardär) noch nicht ganz unten sieht da er ja immer noch etliche Millionen hat.

Deutsch lesen und verstehen.

"Als ob Menschen, die Hartz4 beziehen, "ganz unten" wären."

Hier in Deutschland für Deutsche wäre das ganz unten, für einen Schwarzen am Kongo wäre der Harzer reich.
Aber sind wir hier am Kongo?

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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11.06.2014 18:24 Uhr von Perisecor
 
+2 | -4
 
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@ CoffeMaker

"Hier in Deutschland für Deutsche wäre das ganz unten..."

Nein. Auch in Deutschland gibt es Obdachlose, auch in Deutschland gibt es Kinder und Behinderte, welche körperlich und seelisch absichtlich und massiv misshandelt werden.

Solche Menschen sind ganz unten - nicht jemand, der sich ohne Gegenleistung mit (zugegeben nicht extremst viel Geld/Leistungen) ein doch schon schönes Leben machen kann.
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12.06.2014 15:37 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -0
 
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@Perisecor du hast noch die Hirntoten vergessen die in Krankenhäusern an Lebenserhaltungsmaschinen hängen.

Mal im ernst was du vorbringst ist lächerlich weil wir gehen hier vom großen Maßstab aus und nicht von Sachen im Promillebereich. Im großen und ganzen ist Harz4 die unterste Stufe und in Sachen "schönes Leben" gehen unsere Meinungen ebenfalls wieder auseinander, weil schön ist wieder ein relativer Begriff und liegt im Auge des Betrachters. Wenn du Dach über dem Kopf und Füllstoff als Essen als schönes Leben bezeichnest dann spende doch dein Geld und lebe so wie ein Harzer. Keine Ahnung was du denkst was die Harzer an Kohle bekommen aber es ist nur ein Überlebensgeld, mehr nicht.
Mein Job bringt mir gerade mal 200€ mehr als Harz4 und das Leben ist immer noch nicht schön. Urlaub? Kein Geld. Auto? Kein Geld. Kino, Cafe´s? Abundzu vielleicht aber aufs Geld gucken. Teurere Anschaffung, also höher qualitativ? Geht nicht da sich nichts anspart. Fazit: Zum "schönen Leben" fehlen mir ca 300€/Monat. Und ich wette für das Geld was ich verdiene (selbst mit den 300€ mehr) würde deinereiner nichtmal früh aufstehen. Ihr schwingt nur große Reden weil ihr jeden Monat fett Kohle kassiert aber von anderen verlangt für Sklavenlöhne zu schuften und die die sich nicht bereiterklären sich zu versklaven und von Harz4 leben müssen guckt ihr noch schief an und faselt was von "na die leben aber schön".

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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12.06.2014 17:17 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ CoffeMaker

" Im großen und ganzen ist Harz4 die unterste Stufe..."

Das sehe ich, wie bereits gesagt, nicht so. Ich sehe z.B. auch Leute "unter" Hartz4, welche nur minimal weniger Geld bekommen, dafür aber tatsächlich arbeiten gehen - diese werden nämlich wirklich unfair behandelt, während es für Hartz4 schlicht keine Gegenleistung braucht.



"Wenn du Dach über dem Kopf und Füllstoff als Essen als schönes Leben bezeichnest dann spende doch dein Geld und lebe so wie ein Harzer."

Diese Diskussion hatten wir doch schon? Ich habe während meines Studiums sicher von weniger Geld gelebt und die Zeit war ok.



"Fazit: Zum "schönen Leben" fehlen mir ca 300€/Monat."

Du liegst aktuell irgendwo bei 700-800€ Netto? Ich kenne deine genauen Lebensumstände nicht, aber eigentlich sollte man damit als Single durchaus einiges anfangen können, sofern zu hohe Fixkosten einen nicht auffressen.



"... aber von anderen verlangt für Sklavenlöhne zu schuften und die die sich nicht bereiterklären sich zu versklaven..."

Komm, spar dir sowas doch. Auch wenn´s nichts zur Sache tut, ich setze mich für die Belange unserer Arbeitnehmer ein - mir ist bewusst, dass man gute Arbeitskräfte halten und vor allem fördern muss. Egal ob das nun über Jobgarantien läuft, über Lohnzahlungen deutlich über den Tarifen (oder dort, wo es keine gibt, über dem Markt), über Goodies nebenher (z.B. unbegrenzt kostenlose Getränke aller Art/Eis/erholsame Pausenräume) oder Fördermaßnahmen und Weiterbildungen, von denen AN und AG etwas haben.


Das ändert nichts daran, dass "schön leben" tatsächlich mit vergleichsweise wenig Geld möglich ist. Und natürlich beinhaltet das auch den Verzicht auf Dinge, keine Frage.
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09.07.2014 15:37 Uhr von Robeuten_II
 
+0 | -1
 
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Können diese Berufsgutmenschen nicht einfach einmal die Klappe halten?
Herr Wulf verhöhnt v.a. die hart arbeitenden Menschen, die u.a. für seine üppige Pension samt Sekretariat und Dienswagen mit die fettesten Steuern der Welt abdrücken dürfen!!!

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