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Airbus verliert Großauftrag der Fluggesellschaft Emirates

Im Jahr 2007 orderte die Fluggesellschaft Emirates 70 Maschinen des Langstreckenjets A350 bei Airbus.

Nachdem der Auftrag jetzt storniert wurde, stehen nur noch 742 weitere Maschinen auf der Auftragsliste von Airbus. Obwohl dies allgemein als Rückschlag angesehen wird, ist man optimistisch, dass sich die Auftragsbücher weiter füllen werden.

Emirates-Manager Tim Clark hatte auch 150 Maschinen des Langstreckenfliegers 777X beim Konkurrenten Boeing geordert, er gilt als Kritiker des A350. Airbus sagte, die Anforderungen an die Flotte von Emirates hätte die Entscheidung beeinflusst.


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WebReporter: just.mic
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Airbus, Großauftrag, Fluggesellschaft, Emirates
Quelle: focus.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2014 13:58 Uhr von Perisecor
 
+1 | -9
 
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@ wiederwaslos

Welches Problem hat die "Schrott-777" denn? Abgesehen davon, dass es bisher das einzige Langstreckenflugzeug der Welt ist, welches noch keinen Absturz erlebt hat?

Und dessen zwei Total-Verluste auf menschliches Versagen zurückzuführen sind?

Oder welche Probleme hat z.B. die 747-400/8I?

Welche Probleme machen die 737NG?


(um nur mal bei ein paar zivilen Produkten von Boeing zu bleiben)
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11.06.2014 15:45 Uhr von Perisecor
 
+1 | -5
 
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@ wiederwaslos

Bei der 777X? Nö.

Und falls du auf die 787 anspielst: Jeder Typ, der eine Menge neuer Technologien verwendet, hat bisher Probleme verursacht: Egal ob Comet, DC-8/707, DC-10/L1011 oder 747.

Airbus hat ja bereits gesagt: Hätte Boeing diese Probleme nicht mit der 787 erlitten und sie behoben, wären mit dem A350 aufgefallen.
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11.06.2014 18:33 Uhr von Perisecor
 
+1 | -4
 
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@ wiederwaslos

787 und A350 sind keine direkten Konkurrenten, auch wenn das manche Medien so behaupten.

Die 787 ist selbst in der größten Version kleiner als die kleinste A350 und daher eher ein Ersatz für 767-300ER/767-400ER, während das Konkurrenzmodell zur mittleren/größten A350 eher die 777-200ER ist. Wenn Boeing die 787-10 (eine nochmals vergrößerte Version) tatsächlich auf dem Markt anbieten wird, wäre der Vergleich zwar nach wie vor krude, aber passender als jetzt.


Das ändert aber alles nichts daran, dass bei neuen Technologien immer (!) Probleme auftreten. Im Gegensatz zu früher, als quasi alle frühen Comet einfach in der Luft zerbrachen und die gesamten ersten zwei Produktionsvarianten aus dem Dienst genommen werden mussten, oder als ein Fehler bei den Türen der DC-10 dafür sorgte, dass alle Flugzeuge irgendwann abstürzen mussten (hätte man sie nicht nachgerüstet, mit Ausnahme von zwei Flugzeugen), sind die Probleme heute wesentlich geringer.

Airbus selbst hat ja mit dem A380 auch Probleme kennengelernt, die es so in der Vergangenheit nicht gab, weil das Flugzeug eben auch bisher einzigartig ist.



Daraus zu schließen Hersteller A oder B sei "schlecht" ist falsch. Beide Hersteller arbeiten auf einem extremst hohen Niveau und man ist in Typen beider Hersteller sicher aufgehoben.
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11.06.2014 22:35 Uhr von Gorli