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Rüstungsexportbericht beschlossen - viele Waffen für Länder wie Saudi-Arabien

Im Jahr 2013 hat die damalige schwarz-gelbe Bundesregierung so viele Rüstungsexporte in Länder außerhalb von EU und NATO genehmigt, wie nie zuvor. Der Rüstungsexportbericht dazu wurde vom Kabinett beschlossen.

Zu diesen Drittstaaten gehören unter anderem Länder wie Katar, Saudi-Arabien, Indonesien oder Algerien, in welchen die Lage der Menschenrechte als heikel angesehen wird.

Die Einzelausfuhrgenehmigungen für Waffengeschäfte beliefen sich auf 5,85 Milliarden Euro - den höchsten Wert bei Einzelanträgen seit fast zehn Jahren.


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WebReporter: Chrome_Hydraulics
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Saudi-Arabien, Länder, Waffenexport
Quelle: abendzeitung-muenchen.de

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11.06.2014 11:01 Uhr von Chrome_Hydraulics
 
+5 | -4
 
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Wir sind eine der größten Waffenexporteure der Welt und ich verstehe nicht, warum es so schlimm sein soll, wenn wir Staaten wie die Araber beliefern. Wir kassieren schließlich die Milliarden. Sollten wir das aufgeben und das Feld den Amerikanern überlassen?! Ich glaube nicht! Außerdem ist wohl die größte Gefahr keines dieser "Drittstaaten", sondern unsere tollen Freunde, die Amis..
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11.06.2014 11:33 Uhr von Onid_A
 
+9 | -8
 
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Das ist z.B. ein Grund warum für mich in Deutschland nur eine Partei in Frage kommen würde: Die Linke.

Aber ich kann mich erinnern wie groß der Aufschrei im Bundestag war als Gysi sagte man müsste den Waffenexport stoppen. Und immer wenn ich mir diese Bilder vor Augen führe, frage ich mich was wohl die Menschen denken, die diese Kriegstreiber an die Macht gewählt haben... Im ernst... WAS denken solche Menschen?

"Ja naja Waffenexporte find ich jetzt auch nicht supi aber es ist gut für die Wirtschaft" oder was? Ihr Idioten...
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11.06.2014 11:56 Uhr von Chrome_Hydraulics
 
+2 | -2
 
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@ouster: Es ist äußerst naiv zu denken, dass es irgendwo auch anders abläuft. Wenn du schon den Film zitierst, dann zitiere doch auch bitte das Ende des Films. "Dein Chef ist der größte Waffenlieferant der Welt - der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika".
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11.06.2014 12:04 Uhr von yeah87
 
+2 | -3
 
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@Onid_A
Ich sehe genauso wie du.
Ich sage immer ich wähle und werde keine Partei wählen die fùr Krieg ist oder diesen Fördert.
Und Waffenlieferungen gehören dazu.

Du sprichst von der Rede Gysis in der auch Lybien vom Gregor angesprochen wird oder?
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11.06.2014 12:21 Uhr von Darknostra
 
+2 | -1
 
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Je mehr Waffen und Kriegsgerät Deutschland exportiert, desto wenig müssen wir dann im Falle einer "Krise" in diese Länder mitnehmen und das spart Kosten und Zeit beim Transport...
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11.06.2014 15:58 Uhr von Karlchenfan
 
+1 | -0
 
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Jetzt ist das doofe an Waffen,so im Keller in Saudistan oder Katar da nutzen die nix und stauben nur ein.
Sieht man dazu mal den theoretischen pro Kopf Bestand an Schießeisen und Kriegsgerät,was über Jahrzente dahin gewandert ist,und sieht man,was die Jahr für Jahr dazu kaufen,wo bleibt das alles?Bei den sogenannten Drittverwertern,an die unsere Waffenfirmen nicht direkt verkaufen dürfen,bei denen aber Unmengen davon im Einsatz sind.
Es ist ein zweischneidiges Schwert,einerseits bringt der Rüstungsexport ´ne Menge Kohle ein und ist ein Bereich,der sonst von einer anderen Nation abgeschöpft wird,da sind Amis,Franzosen,Tschechen und Russen wenig zartbeseitet,dafür ganz vorn dabei,aber mulmig wird mir immer,wenn ich sehe,das wir dann auch gleich noch Zielscheiben in Form von Soldaten liefern und weil Krisengebiete seit jeher eine magische Anziehungskraft auf Waffen jedweder Couleur haben.Dabei ist es den Versorgern und Verteilern sowie den Abnehmern wahrscheinlich schnurzegal,aus welchem Keller die stammen,Hauptsache man kann damit erfolgreich seine eigene Argumentation unterstreichen.
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11.06.2014 21:21 Uhr von Floppy77
 
+1 | -0
 
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"Zu diesen Drittstaaten gehören unter anderem Länder wie Katar, Saudi-Arabien, Indonesien oder Algerien, in welchen die Lage der Menschenrechte als heikel angesehen wird."

Was soll ein Land mit soviel Waffen, wo Menschenrechte geachtet werden.

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