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WDR wehrt sich gegen Vorwürfe von Jörg Kachelmann wegen Mitschuld an Gewitter-Toten

Der Wetterexperte Jörg Kachelmann hatte in einem offenen Brief den WDR und dessen Intendanten Tom Buhrow heftig attackiert und dem öffentlich-rechtlichen Sender eine Mitschuld an den Gewitter-Toten in Nordrhein-Westfalen gegeben, da man dort zu wenig gewarnt hätte (ShortNews berichtete).

Der Sender weist diese Anschuldigungen nun zurück und weist darauf hin, dass man am Pfingstmontag ab sechs Uhr morgens durchgehend Unwetterwarnungen durchgegeben habe.

"Wie nach jedem Katastrophen- oder Kriseneinsatz werden wir auch in diesem Fall nacharbeiten, was wir künftig gegebenenfalls noch besser machen können", gab Susanne Hagen, Pressesprecherin des WDR, zudem bekannt.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: WDR, Jörg Kachelmann, Mitschuld
Quelle: spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2014 11:09 Uhr von nchcom
 
+2 | -6
 
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Muss sich Herr Kachelmann jetzt wieder ins Gespräch bringen?
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11.06.2014 12:29 Uhr von sooma
 
+0 | -2
 
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@benjaminx:

Alle Freunde in Düsseldorf waren ausreichend vorgewarnt und haben ihre Plünnen reingeräumt und/oder den Rest gesichert. Wo hatten die nur die Information von UNwetter und SCHWEREN Gewittern her? ;)

"Unwetter, auch Extremwetterereignis oder Wetteranomalie ist ein Sammelbegriff für extreme Wetterereignisse. Diese Wetterereignisse bewirken oft hohe Sachschäden, Katastrophen und Lebensgefahr für viele Menschen."

http://de.m.wikipedia.org/...

"Wir wollen unterstreichen, daß der Begriff "schweres Gewitter" eine Definition des Nationalen Wetterdienstes ist, wonach ein schweres Gewitter eine der folgenden Eigenschaften erfüllen muß: Hagel mit 2cm oder größerem Durchmesser, Downbursts von mindestens 80 km/h oder Tornados."

http://www.blitzwetter.de/...

Ich glaube eher, dass viele (Stadt-)Menschen sich mit der Natur gar nicht mehr auskennen und solche Warnungen nicht einzuschätzen wissen - und sich noch dazu zu sehr auf Obrigkeit und Medien verlassen. Was hat man erwartet? Persönliche Anschreiben?

Sapere aude!
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11.06.2014 12:36 Uhr von Hygrom72
 
+0 | -3
 
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Weil Herr Kachelmann es gesagt hat, muss es natürlich unwahr sein... Oder was wollen Sie uns Mitteilen? Sein Rechtsstreit macht ihn doch nicht zu einem weniger besseren Meteorologen als er vorher war...
Also darf er jetzt zum Thema Wettervorhersage keine Meinung mehr haben, weil er ein angeblicher und unverurteilter Tätet ist?

Fazit: Wenn Herr nchcom jemals zu unrecht als Vergewaltiger, Räuber, Mörder oder was auch immer angeklagt aber nicht verurteilt wurde, ist es völlig legitim, ihm danach nie mehr etwas zu glauben. Und wenn er hier bei SN etwas postet, müssen wir sofort schreiben "Muss der nchom sich jetzt wieder ins Gespräch bringen?

Dürfte dann ja genau in Ihrem Interesse sein, oder?
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11.06.2014 12:42 Uhr von Hygrom72
 
+2 | -1
 
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@sooma

Natürlich wird vom mündigen Bundesbürger erwartet, dass er sich in jedem, absolut JEDEM Bereich jeglicher Wissenschaft vollständig auskennt.

Wenn die Beschreibung "schweres Gewitter" fällt, ist jedem sofort klar, dass das bedeutet, dass in jeder Straße mindestens ein Baum entwurzelt umstürzen wird, dass es Tagelange Räumungsarbeiten geben wird. Dass es sich im Grunde um einen "Jahrhundertsturm" handeln muss.

Uns muss auch klar sein, dass die Medien die Fachbegriffe richtig benutzen. Noch niemals wurde in den Medien etwas untertrieben oder mit einem falschen Wort benannt.

Ergo, sobald in Zukunft im Fernsehen von einem schweren Gewitter die Rede ist, muss ich von einer Situation wie am Montag hier im Ruhrpott ausgehen.
Warum reden die Medien denn dann von einem Jahrhundertsturm, wenn das ja scheinbar alle Nase lang passiert?
Warum sagen die Medien, dass dieses Gewitter die schwerste Art von Gewitter war, die in unseren Breitengraden überhaupt möglich ist?
Schweres Gewitter also = schwerstes denkbares Gewitter.

So, und jetzt muss ich erstmal kündigen und zur Uni gehen und mir Fachwissen aus jedem möglichen Bereich aneignen, damit ich bei allem was ich in den Nachrichten höre, genausoviel weis wie ein entsprechender Experte... Ach Experten gibt es ja nicht... wenn jeder alles wissen können muss... dann gibt es ja keine Experten mehr...
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11.06.2014 20:45 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -0
 
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" ´Wie nach jedem Katastrophen- oder Kriseneinsatz werden wir auch in diesem Fall nacharbeiten, was wir künftig gegebenenfalls noch besser machen können´, gab Susanne Hagen, Pressesprecherin des WDR, zudem bekannt." (mozzer)

Das wird dann wie bei der Einführung der Zwangsbeiträge gehandhabt: Augen zu und durch!

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