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Italien: Behörden setzen hunderte Flüchtlinge aus

Kürzlich gab das UN-Flüchtlingshilfswerk an, dass italienische Behörden über 400 Flüchtlinge ausgesetzt haben. Die Flüchtlinge wurden angeblich bei Rom und Mailand ohne Geld und Nahrung ausgesetzt.

Die Flüchtlinge wurden auf Parkplätzen an der Ortsgrenze ausgesetzt. Sie seien zum Teil verwirrt gewesen und hätten nicht einmal Schuhe getragen und hatten keine Nahrung bei sich. Sie gehören zu einer Gruppe Flüchtlinge, die kürzlich im Mittelmeer gerettet wurden.

Das UN-Flüchtlingshilfswerk bezeichnet diese Vorfälle als wichtig und zeige die Dringlichkeit, einen genauen Plan zur Unterbringung von Flüchtlingen zu erstellen. Nach offiziellen Angaben sind seit Beginn des Jahres bis zu 50.000 Einwanderer an der Küste Italiens eingetroffen.


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WebReporter: call_me_a_yardie
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Italien, Flüchtling, Aussetzung
Quelle: fr-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2014 10:10 Uhr von sfmueller27
 
+19 | -1
 
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Italien ist mit Flüchtlingen schon lange überfordert. Die Aufnahmelager sind katastrophal, Geld hat der italienische Staat sowieso für Flüchtlinge (fast) keines übrig. Ausbaden müssen das in der Regel zwei Parteien: Zum einen die Flüchtlinge selber und zum anderen Deutschland. Denn nicht selten landen sie bei uns - auch dank der italienischen Behörden, die dann schon mal auch die Reise nach Deutschland finanzieren. http://www.heute.at/...

[ nachträglich editiert von sfmueller27 ]
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11.06.2014 10:14 Uhr von call_me_a_yardie
 
+5 | -34
 
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11.06.2014 10:19 Uhr von Sarkast
 
+2 | -0
 
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400 ???

Prozentual gesehen nicht viel, kann ja mal vorkommen ;-)
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11.06.2014 10:20 Uhr von quade34
 
+12 | -2
 
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Na dann, macht das Tor auf.
Alle die da nun kommen zur Bürgermeisterin von Berlin-Kreuzberg Frau Herrmann schicken. Die Frau weiß am besten wie man diese Menschen päppelt. Ein paar Schulen und Grünanlagen sind sicher noch frei. Ein Zeltlager auf dem Tempelhofer Feld ließe sich sicher auch errichten. Dazu braucht man keine Baugenehmigung, Zelte sind temporär. Die "Tempelhof bleibt frei - Initiative" wirds schon richten.
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11.06.2014 10:21 Uhr von call_me_a_yardie
 
+5 | -17
 
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11.06.2014 10:22 Uhr von Sirigis
 
+10 | -1
 
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Naja, Saudi Arabien, Oman und Katar sind bekanntermaßen nicht unbedingt berühmt für ihre Menschenliebe. Sollten sie dorthin flüchten, wenn sie überhaupt reinkommen, würden sie wohl versklavt oder weggesperrt, oder kurzerhand wieder rausgeschmissen.

Was die übrige Flüchtlingspolitik betrifft, sind unsere Politiker überfordert. Da die meisten dieser Flüchtlinge über wenig bis keine Bildung verfügen, werden sie hier in Europa zwangsläufig zu Dauersozialfällen, gelegentlich auch zu Kriminellen. Das Problem ist, kein Staat kann sich das auf Dauer leisten.
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11.06.2014 10:46 Uhr von call_me_a_yardie
 
+5 | -11
 
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@Andresi

Ganz im Gegenteil ich bin sogar sehr weitsichtig. Da ich auch dafür bin, dass es Europaweit eine einheitliche Regelung zur Aufnahme und Unterbringung von Asylbewerbern gibt. Schaden tun dem ganzen Menschen die sich abgrenzen wollen da sie angst um ihre sogenannte „Kultur“ haben.

Du hättest auch mal den Link von Pro Asyl lesen sollen den ich postete. Hier ein kleiner Auszug:

„Das Beispiel Syrien zeigt, dass der Großteil der Flüchtlinge nicht nach Europa und nach Deutschland gelangt, sondern in der Herkunftsregion verbleibt. Zum Vergleich: Von Anfang 2011 bis März 2013 sind rund 30.000 Personen aus Syrien nach Deutschland eingereist, die Europäische Union erreichten insgesamt rund 90.000 syrische Flüchtlinge. In den Nachbarstaaten Syriens halten sich hingegen rund 2,6 Millionen Flüchtlinge auf (UNHCR, Stand März 2014). „

Hieran erkennt man klar das eben nicht alle Flüchtlinge direkt nach Europa oder Deutschland kommen. Ein Großteil verbleibt in den Nachbarländern, da ihnen eine Flucht nach Europa aus kosten Gründen so gut wie unmöglich ist.

Und zu dem Thema das Deutschland am meisten Asylbewerber aufnehmen würde muss ich etwas lachen. Mag sein das wir an Zahlen einen der höchsten Teile nehmen. Gemessen am prozentualem Anteil der Gesamt-Bevölkerung in Deutschland ist die Menge an Asylbewerbern recht gering.

Hier ein Link zu dem Thema: http://mediendienst-integration.de/...

Nach diesem Bericht aus dem Jahr 2013 ist Deutschland, EU-weit gerade mal auf Platz 10. Natürlich ist diese Statistik gekoppelt an der Gesamtbevölkerung des jeweiligen Landes. Trotzdem ist es beachtlich das Länder wie z.B. Schweden, Norwegen und auch Österreich mehr Asylanten aufnehmen als die Bundesrepublik Deutschland.
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11.06.2014 11:01 Uhr von Sirigis
 
+13 | -0
 
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Es gab Erhebungen, wonach ein nicht unerheblicher Teil der Flüchtlinge aus Afrika nicht vor einem Krieg oder vor Verfolgung fliehen, sondern aus wirtschaftlichen Gründen. Das bedeutet, hier handelt es sich nicht um Flüchtlinge im eigentlichen Sinn, die, wenn die Gefahr in ihrer Heimat wieder vorüber ist, zurückkehren können, sondern um ganz normale Zuwanderer. Dass eine Zuwanderung von wenig bis gar nicht qualifizierten Menschen Probleme beinhaltet, die, da unser Arbeitsmarkt nicht über soviele Stellen für Hilfsarbeiter verfügt, unlösbar sind, sollte auch auf der Hand liegen. Der Aufnahmegesellschaft die lebenslange Alimentierung aufs Auge zu drücken, wird irgendwann zu extremen Unruhen führen.
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11.06.2014 11:05 Uhr von call_me_a_yardie
 
+7 | -7
 
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@Sirigis

Nunja ich sehe das Problem der Wirtschafts-Flüchtlinge ähnlich. Das sind Menschen die vor keinem Krieg flüchten.

ABER

mal ehrlich wenn du in einem Land aufwachsen würdest dass hunderte Jahre vom Imperialismus ausgebeutet wurde, wirtschaftlich am Boden liegt und sich sicherlich in den nächsten Jahren nicht aufrichten wird...

und du lebst in einer Wellblech-Hütte und schlägst dich gerade mal so durch um noch am Leben zu bleiben...dann hörst du tagtäglich vom goldenem Europa wo ja angeblich das Geld auf den Bäumen wächst und es allen gut geht....

würdest du dich nicht aufmachen und versuchen dahin zu gelangen ? Wenn du sowieso nichts hast und nur gewinnen kannst falls du lebend ankommst ?

[ nachträglich editiert von call_me_a_yardie ]
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11.06.2014 11:36 Uhr von Sirigis
 
+6 | -1
 
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Die Sicht der Zuwanderer ist mir klar, es geht mir allerdings um die Folgen für die Aufnahmegesellschaft, und die werden katastrophal sein, zumal die arbeitende und somit steuerzahlende Bevölkerung eher abnimmt als zunimmt, während immer mehr Menschen zuwandern, die vollkommen chancenlos sind. Darin liegt für mich der Hund begraben, und ja, ich gebe zu, ich habe Angst vor den sozialen Problemen, die da auf uns zukommen, und nein, ich möchte nicht bis 85 arbeiten müssen.

Afrika ist in vielen Bereichen ein extrem reiches Land an Rohstoffen und Ackerflächen (Savannen und Wüsten ausgenommen), aber ohne Nutzungskonzept und ohne Bekämpfung der Korruption wird das nix. Dass viele Staaten in Afrika keine weitere Einmischung von uns Weißnasen wollen, kann ich gut nachvollziehen, nur aus eigener Kraft scheinen sie es auch nicht zu schaffen, ich erwähne hier mein Lieblingsbeispiel den Kongo. Hätten wir hier in Deutschland diese Rohstoffmengen, wie sie dort vorhanden sind, wir wären tatsächlich ein reiches Land (und nicht nur einige wenige von uns).
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11.06.2014 11:49 Uhr von quade34