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USA: Atomwaffen werden mit hoffnungslos veralteter Technik gesteuert

Ein von einem Kind knackbarer Sicherheitscode, Steuerungssoftware auf über 30 Jahre alten Datenträgern: Das ist der Zustand von 450 "Minuteman 3" Raketen in den USA. Jede dieser Raketen hat eine 20-Mal größere Zerstörungskraft als die Bombe von Hiroshima. Zudem fehlen Bauzeichnungen für die Waffen.

Dies erschwert den Einbau oder die Herstellung von Ersatzteilen. So wurden von der Marine Verkabelungen ausgebaut, da diese zu alt waren, aber weil keine Pläne mehr vorhanden waren, diese schlicht und ergreifend durch handelsübliche Drähte ersetzt. Diese Drähte wurden ebenfalls schnell unbrauchbar.

Wenn man Baupläne hat, so verschmelzen die Röntgenaufnahmen miteinander oder Mikrofilme, auf denen diese Daten gespeichert sind, zersetzen sich. Ebenso sind 35 Jahre alte Floppy Disks, von denen die größte gerade einmal eine Minute Musik im MP3 Format speichern kann, auch vom Verfall stark betroffen.


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WebReporter: Hirnfurz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Sicherheit, Technik, Atomwaffe
Quelle: welt.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.06.2014 14:06 Uhr von der_trompete
 
+17 | -0
 
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Dann sollen sie sie eben wegwerfen. ^^
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10.06.2014 14:35 Uhr von Perisecor
 
+13 | -16
 
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Auf großen Floppydisks lassen sich deutlich schlechter Daten stehlen als mit winzigen USB-Sticks, welche man in quasi jede beliebige Form bringen kann.


Der Bericht der Welt ist außerdem widersprüchlich - die US Marine (die angeblich irgendwelche Drähte getauscht hat), hat mit den Minuteman überhaupt nichts zu tun.

Dazu kommt, dass viele in der Quelle benannten Sachen aus der Vergangenheit stammen und bereits seit Jahren anders laufen - u.a. wurde der Code schon in den 70er Jahren geändert.
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10.06.2014 14:51 Uhr von Raptor667
 
+9 | -12
 
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pssst Perisecor, Du kannst unsere USA Basher doch nicht so wehement wiedersprechen. Nachher fangen die doch tatsächlich noch an nachzudenken...
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10.06.2014 14:57 Uhr von Perisecor
 
+7 | -12
 
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@ benjaminx

Es fehlen natürlich keine Baupläne (die sind bei den Herstellern), es fehlen teilweise Anleitungen.

Das kennst du doch von deinen eigenen News:
Zu Grunde lag ein schlechter und auf Sensation getrimmter CBS-Bericht. Den hat dann irgendein Pfuscher ohne Englischkenntnisse und ohne Ahnung von Militär ins Deutsche getippt, die Welt hat daraus eine Nachricht gemacht und Hirnfurz hat es geschafft, das Ganze dann auch noch falsch wiederzugeben (Gegenwartsform statt Vergangenheit).

Und jetzt kommen Leute wie du, glauben die News, und wundern sich - zu Recht - über manche Sachen.
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10.06.2014 15:24 Uhr von gugge01
 
+2 | -1
 
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Ähm, du meinst die Komponentenhersteller die in der Zwischenzeit mehrmalig fusioniert, abgewickelt und an Japaner und Chinesen verkauft und deren Papier Akten und Zeichnungsbestand mehrfach umgelagert, Teildigitalisiert und zu Konfetti wurde?
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10.06.2014 15:31 Uhr von Perisecor
 
+2 | -11
 
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@ gugge01

Nenne doch mal fünf Hersteller wichtiger Komponenten, welche am Bau der Minuteman beteiligt waren und sind, denen genau das passiert ist.

Edit:
Da du sowieso keine Ahnung hast, kürze ich das mal ab:
Boeing war und ist der Hauptauftragnehmer für die Minuteman und von der Hand voll Zulieferer, die es gab, befinden sich heute nahezu alle in der Hand von Boeing.

Dazu kommt, dass wichtige Hersteller von Militärkomponenten nicht ins Ausland verkauft werden dürfen.

Dein Kommentar ist also schlicht falsch.

Das ergibt sich auch daraus, dass Boeing die Wartungen und größeren Checks durchführt und stetig Kampfwertsteigerungen anbringt.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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10.06.2014 16:35 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -3
 
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Wir machen heute mehr Pfusch als damals.
Eine Schallplatte (auch ein Datenträger) von 1908 ist heute nach 106 Jahren noch spielbar. Gebrannte CDs von 1998 mussten nach 15 Jahren kompliziert aus drei CD-Sätzen rekonstruiert werden (trotz Lagerung in der Klimakammer).
Auch Tonbänder von 1950 sind noch TOP.
Speziell unsere heutige Zeit produziert NICHTS was halbwegs lagerfähig wäre.
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10.06.2014 17:06 Uhr von kuno14
 
+0 | -0
 
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die aliens sind drann schuld,wollen nicht das wir zurückschiessen.............;-)
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10.06.2014 19:04 Uhr von Justus5
 
+2 | -0
 
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Die Haltbarkeit von Datenträgern - ein allzeitiges Problem:
http://www.speicherguide.de/...
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10.06.2014 19:06 Uhr von Tuvok_
 
+1 | -0
 
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Ein Vorteil hat das alte Zeug immerhin. Es wird nicht gehackt :)
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10.06.2014 20:59 Uhr von Schmollschwund
 
+2 | -2
 
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Na, dann gebt "Perisecor" doch mal was zu tüfteln und zum basteln ;)

Aber bitte "drüben"
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11.06.2014 09:48 Uhr von gugge01
 
+0 | -0
 
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Klar Perci , Boeing fertigt jeden Kabelbaum jede Steckerleiste und jeden Verteilerkasten selber. Insbesondere da die Flughartware Zulassungen der MM-System noch aus den Siebzigern stammt und die Ersatzteile dafür auf Zuruf in Einzelanfertigung erstellt werden.
Wohl kaum !
Das wird in kleine Firmen gemacht die offiziell keine Ahnung haben was und wofür sie da etwas bauen.
Diese Wartungspolitik führt dann dazu das die realen Komponenten deutliche Unterschiede zu den archivierten Plänen aufweisen können. Insbesondere wen der Änderungsdienst der Pläne aus Geheimhaltung und Kostengründen nicht so ernst genommen wird.
Weiterhin besteht das Problem das verschiedene Kabelsorten heutzutage nicht mehr gefertigt werden. Und bei den Ersatz kann die Farbmarkierung wieder anders sein und und und ……
Es durfte interessant sein wie viel diesbezügliche Unterlagen im Rahmen des Zusammenbruches der Staatlichen bemannten Raumfahrt in den USA bei den Betroffen Firmen zu Konfetti wurden
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11.06.2014 10:03 Uhr von maxyking
 
+0 | -0
 
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Und das in den USA man möchte sich den Zustand Russischer Atomraketen diesen Jahrgangs gar nicht vorstellen.
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11.06.2014 13:46 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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@ gugge01

Boeing als Hauptauftraggeber hat selbstverständlich sämtliche Baupläne. Damit ist dein erster Kommentar widerlegt.

Woher die Kabel kamen ist völlig irrelevant (wobei Boeing da auch seit Jahrzehnten nur mit wenigen Firmen zusammenarbeitet und früher auch selbst hergestellt hat), da sie damals wie heute nach von Boeing vorgegebenen Spezifikationen hergestellt wurden.


Die gesamte Flughardware stammte von Autonetics, heute ein Teil von Boeing selbst. Ebenfalls nach Spezifikationen von Boeing gefertigt und geliefert.



"Diese Wartungspolitik führt dann dazu das die realen Komponenten deutliche Unterschiede zu den archivierten Plänen aufweisen können."

Das war vielleicht damals so, als du noch für die Luftstreitkräfte der DDR gearbeitet hast. Bei seriösen Firmen greift man nicht wahllos in eine Kiste und verbaut dann Zeug, egal ob es passt oder nicht.

Dort vernichtet man übrigens auch nicht wichtige Unterlagen, nur weil einem eben danach ist. Warum auch. Im Fall der Fälle kommt sowas in´s Archiv.
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11.06.2014 13:47 Uhr von Perisecor
 
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@ Para_shut

ICBM, wie z.B. Minuteman, lagern in Deutschland genau 0.
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12.06.2014 09:44 Uhr von gugge01
 
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Nun viel Kontakt mit der realen Arbeitsweise der Krawatten tragenden Industrie-Elite aus dem Stiefmutterland der Demokratie scheinst du nicht zu haben. Dagegen kann man die Franzosen als äußerst kommunikativ bezeichnen.

Und zu deinen Kenntnissen zur Arbeitswese des technischen Dienstes der LSK LV ….. Null Punkte.

Du kannst natürlich zu den ersten Inspektionsgrüppchen der BW gehört haben die in der Werft In Dresden über einige zerrupfte MiGs gestolpert sind die teilweise mit Haushaltelektrokabeln verstript waren. Ja, nur waren die gerade frisch aus dem dunkelsten Afrika zur GÜ und Kampfersteigerung eingetroffen.
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12.06.2014 12:49 Uhr von Perisecor
 
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@ gugge01

Meinen obigen Argumenten hast du also nichts hinzuzufügen oder entgegenzusetzen.

Sag das doch einfach.
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12.06.2014 15:02 Uhr von gugge01
 
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Äh meinst du solche Sachargumente wie das Boeing in den Qualitätskontrollen so gut ist das diese garantieren können das die Stützbatterien für ihre Elektronik nicht in Brand graden kann wie letztes Jahr ?

Ähm ... ist schwierig......
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12.06.2014 17:04 Uhr von Perisecor
 
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@ gugge01

Welche Batterien in Minuteman sind denn letztes Jahr in Brand geraten?

Ach, warte, dein Argument war ja:
"Ähm, du meinst die Komponentenhersteller die in der Zwischenzeit mehrmalig fusioniert, abgewickelt und an Japaner und Chinesen verkauft und deren Papier Akten und Zeichnungsbestand mehrfach umgelagert, Teildigitalisiert und zu Konfetti wurde?"

Und weil das als nicht korrekt von mir widerlegt wurde, suchst du nun irgendwelche seltsamen Gründe.

Tipp: Der Bereich zivile Luftfahrt bei Boeing hat so überhaupt nichts mit dem militärischen Bereich überhaupt oder dem Teil Raumfahrt, zu welchem das Minuteman-Programm gehört, im Speziellen zu tun.

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