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Sudan: Todesurteil gegen Christin wird noch einmal geprüft

Das Urteil gegen die im Sudan zum Tode verurteilte Christin Miriam Jahia Ibrahim Ishak soll laut der sudanesischen Justizbehörde noch einmal von drei unabhängigen Richtern geprüft werden. Zuvor hatte ein Gericht in Khartum das Todesurteil gefällt, weil sie den islamischen Glauben abgelegt habe.

Das Komitee aus drei Richtern soll das Urteil über die Frau nun prüfen, die kurz nach der Urteilsverkündung ein Kind zur Welt brachte. International hatte der Fall für Aufmerksamkeit gesorgt. Amnesty International wurde aktiv und Human Rights Watch äußerte, der Fall zeige "drakonische Intoleranz".

Mariam Jahia Ibrahim Ishak ist von ihrer Mutter christlich-orthodox erzogen worden. Der Vater, ein Muslim, hatte die Familie verlassen. 2011 heiratete sie einen christlichen US-Bürger. Die Scharia verbietet allerdings die Hochzeit von Muslimen und Christen. Solche Ehen werden als Ehebruch betrachtet.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Christ, Sudan, Todesurteil, Überprüfung
Quelle: spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.06.2014 09:50 Uhr von Borgir
 
+9 | -2
 
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Aha, sie ist nie Muslimin gewesen und soll verurteilt werden, den muslimischen Glauben abgelegt haben. Abenteuerliche Argumentation der Ankläger, abenteuerlich.
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10.06.2014 09:54 Uhr von Kanga
 
+7 | -0
 
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ja das is bei denen da ganz komisch...
bringste frau um...bekommste kamel...
bringste kamel um...bekommste nen stein an kopp..
weil ein kamel sehr wertvoll is...
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10.06.2014 10:36 Uhr von Darkness2013
 
+4 | -2
 
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@ Borgir

Sie muss sich nie zum Islam bekannt haben um Muslimin zu sein, denn wenn der Vater Muslim ist sind seine Kinder auch automatisch welche.
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10.06.2014 10:40 Uhr von Garmona
 
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Was wäre Sie, wenn die Mutter Jüding wäre. Denn ist die Mutter jüdisch sind die Kinder ...

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