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US-Physiker vermuten: "Vielleicht leben wir ja alle in einem schwarzen Loch"

Auf einem Kongress der American Astronomical Society (AAS) in Boston haben Astrophysiker verlauten lassen, dass wir vielleicht "alle in einem schwarzen Loch" leben, ohne dies zu wissen.

Mit anderen Worten: Möglicherweise befindet sich unser gesamtes Universum bereits in einem schwarzen Loch.

Verschiedene Astrophysiker vertreten die Ansicht, dass sich prinzipiell in jedem Schwarzen Loch ein Universum befinden könnte. Niemand wäre jedoch dazu in der Lage, ein solches Universum zu verlassen.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Universum, Schwarzes Loch, Physiker, Vermutung
Quelle: welt.de

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50 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.06.2014 09:37 Uhr von Jlaebbischer
 
+35 | -12
 
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Vielleicht leben wir ja alle in einem Kugelförmigen Universum und der liebe Gott murmelt mit uns...
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10.06.2014 09:52 Uhr von ThomasHambrecht
 
+19 | -8
 
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Dann wäre der Urknall die Entstehung des Schwarzen Lochs. Da die eingesaugte Materie irgendwo hin muss, entfalten sich bei uns Raum und Zeit. Das umgebende Universum wird dann aber eine völlig andere fremde Physik aufweisen. Macht Sinn - aber lässt sich wohl nie beweisen.
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10.06.2014 10:12 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+28 | -7
 
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Warum sollte man es überhaupt verlassen wollen? Unser Universum meine ich. Allein unsere Galaxie ist mehr als groß genug und wenn die nicht mehr reicht, gibt´s noch unzählige andere...

Aber mal davon abgesehen, was ist denn mit den Schwarzen Löchern in diesem Universum? Ich meine, wenn unser Universum sich in einem Schwarzen Loch befindet, beinhalten die Schwarzen Löcher in unserem Universum dann wiederum auch andere Universen? Also so eine Art Universum-Inception?
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10.06.2014 10:25 Uhr von TomHao
 
+29 | -0
 
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Das würde erklären warum die Zeit auf der Arbeit manchmal nie vorbei zu gehen scheint :D
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10.06.2014 10:26 Uhr von Hallominator
 
+3 | -1
 
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@ ThomasHambrecht
Ich bin nicht in der Materie drin, aber das klingt nach einem weißen Loch und ist das nicht eine relativ alte Theorie?
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10.06.2014 10:39 Uhr von MacGp
 
+14 | -4
 
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Klingt schon sehr absurd.
Die Massen in schwarzen Löchern sind extrem komprimiert, sodass Atomkerne dicht nebeneinanderliegen und die Dichte maximiert ist. Genau das Gegenteil ist im Universum der Fall. Es besteht zum größten Teil aus Vakuum, d.h. ein sehr geringe Dichte. Es liegt also nicht sehr nahe dass das ein und dasselbe Gebilde sein soll...
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10.06.2014 11:03 Uhr von ghostinside
 
+3 | -3
 
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Und zack genau so entsteht ein neues Forschungsgebiet...
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10.06.2014 11:04 Uhr von Atheistos
 
+3 | -10
 
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Wir sind selbst auf unser kleines Sonnensystem reduziert. Alles, was eine Generation oder eine Lebenszeit übertrifft, kann uns Schnuppe sein.
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10.06.2014 11:14 Uhr von Naikon
 
+2 | -15
 
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10.06.2014 11:23 Uhr von RazonT
 
+8 | -1
 
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@Naikon:

Klar. Und du weißt das natürlich auch viel besser als Astrophysiker...die kennen sich damit nämlich nicht so aus.
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10.06.2014 11:28 Uhr von reala
 
+5 | -2
 
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Ich versuche es mal seeehr vereinfacht zu schreiben.

Jeder kennt das Beispiel für Gravitation, mit den Kugeln auf einer Plane, die die Plane eindrücken.
Wenn die Masse jetzt so groß ist, dass sie nicht nur eingedrückt wird, sondern nach unter quasi tropfen förmig ausbeult, dann würde ein neuer Raum/Zeit entstehen.
Die Geburt unseres Universums.
Theoretisch könnte man jetzt weiter rumspinnen, wenn das Schwarze Loch weiter an Masse zulegt, würde es sogar das weitere ausdehnen des Raumes erklären (->dunkle Energie).
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10.06.2014 11:57 Uhr von Maika191
 
+3 | -2
 
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Man weiß es nicht man munkelt nur.
Halt doch einer weiß es, das Fliegendes Spaghettimonster.
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10.06.2014 12:07 Uhr von so-arts
 
+1 | -3
 
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Diese Annahme gibt es aber schon viel länger und klingt sogar recht plausibel.
Am Anfang gab es eine Singularität, hier stand die Zeit still.
Dann die Ausdehnung.

Es ist wohl ein bisschen Irrglaube, was viele Menschen dazu bringt zu sagen: Kann nicht sein, dann würde dies oder das passieren.

Wir befinden uns ja schon in diesem Schwarzen Loch, wo Physik anders geschrieben wurde. In einem schwarzen Loch dehnt sich ja Materie und Licht aus.
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10.06.2014 12:42 Uhr von kennet1000
 
+1 | -0
 
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Weshalb gibt es denn dann im schwarzen Loch, wiederum andere schwarze Löcher?
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10.06.2014 13:48 Uhr von Trallala2
 
+2 | -4
 
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Die Theorie klingt plausibel und entspricht in etwa der Theorie die ich bereits seit Jahren vertrete. Zumindest würde es besser passen als das entstehen aus dem Nichts aus einer unendlich kleinen Singularität.

Das besondere dabei ist, dass es zuerst durchaus unlogisch erscheint, aber nur nach der Logik eines Menschen. Wirft man jede Menge Materie zusammen, scheint ein unheimlich dichtes Gebilde zu entstehen. Man muss sich aber von dem Gedanken der Materie befreien. Materie ist nur Energie in einer anderen Form.

Nimmt man unsere Naturkonstanten zu Grunde, kann es keine Welt in einem schwarzen Loch geben. Dreht man aber an den Konstanten, wird plötzlich der Raum gewaltig groß. Das einzige was man also machen muss ist die Konstanten zu ändern. Wenn das möglich ist, können sich in Schwarzen Löchern ganze Welten verbergen. Allerdings können wir in diesen Welten nicht überleben. Wir würden unter den anderen Bedingungen zerfallen.

Somit ja, ein Schwarzes Loch Welt würde Sinn ergeben. Wobei dann die Theorie von Fred Hoyle stimmen würde, dass das Universum seine Materie aus verschiedenen Quellen bekommt. Was aber auch nicht unbedingt die Urknalltheorie und die Expansion widersprechen würde. Es wäre nur etwas anderes als wir es uns vorgestellt haben.
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10.06.2014 15:11 Uhr von keineahnung13
 
+1 | -2
 
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eigetlich wird man eh bekloppt im Kopf wenn man sich versucht zu überlegen was hinterm Universum eigentlich ist...
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10.06.2014 16:02 Uhr von Rainer1962
 
+4 | -3
 
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Von Wissenschaftlern erwarte ich Fakten, sonst können die sich ja gleich Vermutungsschaftler nennen.
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10.06.2014 16:52 Uhr von Trallala2
 
+1 | -1
 
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@Rainer1962

Dann hast du keine Ahnung was Wissenschaft ist. In einem Punkt hast du Recht - Wissenschaft muss wiederholbar und beweisbar sein. Aber in der Wissenschaft gibt es noch sowas wie Hypothesen, Theorien, Modelle, usw.

Bevor das Periodensystem vollständig war, gab es das Periodensystem als Theorie, denn nicht alle Elemente waren damals bereits entdeckt.

Also überlegt dir das nächste Mal was du von dir gibst.
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10.06.2014 17:00 Uhr von kuno14
 
+2 | -1
 
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ich habs gewusst,die ganzen ufos wollen nur raus aus dem knast........................
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10.06.2014 17:08 Uhr von IRONnick
 
+1 | -2
 
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Soweit ich weiß, hat Hawking bei der Erforschung der Schwarzen Löcher und der daraus resultierenden Singularität diese auf unser Universum übertragen, aus der sich dann die Urknall-Theorie weiterentwickelte.
Somit ist das alles ein alter Hut !
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10.06.2014 17:13 Uhr von Rainer1962
 
+3 | -3
 
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@Trallala

Und Du scheinst nicht zu begreifen, was ich geschrieben habe, nämlich was ich von Wissenschaftlern erwarte, nämlich Fakten. Hypothesen, Theorien u.s.w. sind vieleicht für den Wissenschaftsbetrieb interessant aber nicht für mich als Laien.

Ich erwarte WISSEN von Wissenschaftlern, genauso wie ich Brötchen vom Bäcker erwarte und keine Vermutungen wie ich Brötchen backen kann. Denn wie gesagt, für mich sind Fakten interessant und nicht Vermutungen. Für mich sieht es so aus, als wenn der Wissenschaftsbetrieb ganz schön Mediengeil geworden ist.

Und wenn Du nicht wissen solltest was Wissenschaft bedeutet, empfehle ich Dir das Buch "Heller als tausend Sonnen" von Robert Jungk. Es gab nämlich, Du wirst es nicht glauben, mal eine Zeit in der es Wissenschaftlern tatsächlich um die Schaffung von Wissen ging und nicht um Medienpräsenz.
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10.06.2014 18:14 Uhr von Trallala2
 
+4 | -1
 
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@Rainer1962

Dann verstehst du das Wesen der Wissenschaft nicht. Vielleicht wärst du in einer Religion besser aufgehoben, die jüdische ist in der Hinsicht sehr gut. Es gibt eine Erklärung wie die Welt entstanden ist (Genesis), für die, die es interessiert, ansonsten kannst du jeden Aspekt deines Lebens damit planen. Da ist sogar geregelt (ohne Wertung, und ohne dass ich mich lustig darüber mache, weder offen noch versteckt) was man essen darf und wann man mit seiner Frau schlafend darf. Alles praxisbezogen.

Zurück zu Wissenschaft. Wissenschaft ist in erster Linie nicht dazu da praktische Erfindungen zu produzieren, sondern Wissen zu schaffen, unabhängig der Nützlichkeit.

Lassen wir die Wissenschaft beiseite die nur theoretisch Wissenschaft sind, wie z. B. Sozialwissenschaften. Hier wird zwar auch geforscht, aber letztendlich durch Mehrheitsbeschluss beschlossen was richtig ist. Das kratzt an meinem Verständnis der Wissenschaft, wonach jeder, an jedem Ort der Welt, zu jeder Zeit die gleichen Ergebnisse erzielen soll.

Betrachten wir die "richtige" Wissenschaft, z. B. Physik. Es ist nun mal so, dass es die praktische und die theoretische Wissenschaft gibt. Und wie der Name schon sagt, in der theoretischen Wissenschaft ist zuerst vieles Theorie. Das muss aber nicht ewig so bleiben, so hielt man E=m*c² für Theorie, bis man die Atombombe baute.

Es ist nun mal so, dass mit jeder beantwortetet Frage zwei neue kommen. Vor 100 Jahren war die Welt in Ordnung. Das Weltall war statisch, dann wurde alles relativ. Aber immer noch gab es nur das eine Weltall, bis Hubel entdeckte, dass es Galaxien gibt und wir nur eine von vielen sind. Die Beobachtungen zeigten, dass sie sich auseinender bewegen, und plötzlich expandierte das Weltall. Die Erklärung, Big Bang. Und alle waren glücklich, bis so Hausfrau entdeckt hat, dass die rotierenden Galaxien bei der Menge an Materie eigentlich auseinender fliegen müssten. Und plötzlich musste die Schwarze Materie und Energie her, um das, was da ist, zu erklären. Nur wo kommt die Schwarze Energie her und wieso expandiert das Universum immer schneller. Hören wir hier mal auf.

Wo ist Wissenschaft genug Wissenschaft? Wo soll man aufhören und sagen stopp, hier reicht es, noch genauer müssen wir es nicht wissen.

Und nun kommst du sagst die sollen nur Wissenschaft schaffen die auch für die Laien nützlich ist.
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10.06.2014 18:19 Uhr von Fomas
 
+0 | -4
 
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Aha, ... wahrscheinlich nicht. Die Astrophysiker haben überhaupt keinen richtigen Plan davon, was ein schwarzes Loch genau ist. Es kann ein Wurmloch sein, es kann ein Universum drin sein, es kann einfach nur eine riesen Masse haben und alles verschlingen ohne besondere weitere Eigenschaften zu haben. Mal heißt es, nicht kann aus dem schwarzen Loch raus, nicht mal Licht, dann heißts wieder, ja, irgendwie kommt doch Licht raus, usw.

Wenn mans nicht weiß oder an Daten belegen kann, soll man nicht ins Blaue hinein spekulieren. Es kann alles sein.

[ nachträglich editiert von Fomas ]
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10.06.2014 19:38 Uhr von Rainer1962
 
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@Tralla

Ich finde es sehr nett von Dir, daß Du Dich als Troll outest. Denn wenn Du mir jetzt mit Religion kommst und ich die ganze Zeit von wissentschaftlichen Fakten schreibe, dann zeigt mir das nur, daß Du auf Provokation aus bist und nicht an einer ernsthaften Diskussion interessiert bist. Ich werde dich eben auf meine geistige Ignorliste stellen, da mir meine Zeit zu Schade ist um sie mit Leuten wie Dir zu vergeuden. Aber keine Sorge, Du wirst bestimmt noch andere finden die auf Dich hereinfallen. Also, einem schönen Abend noch und viel Spaß beim Provozieren.
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10.06.2014 19:42 Uhr von Humpelstilzchen
 
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Eine sehr gewagte These, allerdings kenne ich etliche, die tatsächlich in einem schwarzen Loch leben!

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