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Siebenbürgen: Dracula befeuert Massentourismus - ansonsten ruhig und idyllisch

Die meisten Menschen denken beim Namen Transsilvanien direkt an Dracula und die Vampirgeschichten. Doch abgesehen vom Massentourismus rund um das Schloss von Fürst Vlad Tepes III., auch der Pfähler genannt, ist es ruhig in der Region.

Vor allem im Burzetal in Siebenbürgen herrscht eine einmalige Idylle, in der man die Natur genießen kann. Die meisten Einwohner dort haben deutsche Wurzeln. Schon im 12. Jahrhundert rief der ungarische König Geza II. deutsche Bauern dazu auf, in die Region zu kommen.

Auf geführten Wandertouren kann man dort Bären beobachten und die Einsamkeit genießen. Rund um das Schloss hingegen findet man unzählige Verkäufer, die Souvenirs wie Vampir-Masken, Gebisse und T-Shirts sowie Becher und Buttons verkaufen. 2009 erhielten die Nachfahren des Fürsten das Schloss zurück.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Tourismus, Schloss, Dracula
Quelle: derwesten.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2014 22:55 Uhr von Kostello
 
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Nach Siebenbürgen gingen keine deutsche Bauern, sondern haben sich zunächst mal Überreste des dritten Kreuzug niedergelassen, der von Friedrich Barbarossa angeführt wurde, um Europa vor den einfallenden Kriegerhorden aus den anderen Kontinenten zu schützen. Dort hat der Deutsche Ritterorden seinen Sitz gehabt. Es wurden aus Europa Menschen dort angesiedelt, die besonders gut kämpfen konnten, um einen Ordensstaat zu erschaffen. Die Siedler wurden mit vielen Privlegien geworben. Bekannt geworden ist dies als die Kinderkreuzzüge. Gesprochen wurde Luxemburgisch und in einigen Orten auch Französisch. Die Geschichte Siebenbürgens ist eine der meist gefälschesten der Welt.
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10.06.2014 00:01 Uhr von Pils28
 
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@Kostello: Vertust du dich nicht um paar hundert Jahre? Zu Zeiten Gézas II war das Heilige Kand noch fest in römischer Hand und die Türken kamen erst 300 Jahre später.
Und wenn ich mit Siebenbürgener Sachsen oder deren Nachfahren rede, dann ist das kein Luxemburgisch sondern Hochdeutsch, was die sprechen.

Btt: Wirklich unglaubliche Natur, muss man mal gesehen haben. Gibts es in der EU auf jeden Fall nur dort. Vorteilhaft ist die relativ günstige Anreise, günstige Unterkünfte und kein zu großes Sprachproblem (selbst Rumänisch kann man mit ein wenig Training in Italienisch oder Franzözisch einigermaßen verstehen).

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