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Nagelbombenanschlag vor zehn Jahren: Köln gedenkt der NSU-Terror-Opfer

In Köln gedenken die Menschen am heutigen Montag den Opfern des Nagelbombenanschags vor genau zehn Jahren. Bei dem vermutlich von der rechtsradikalen Terrorzelle NSU verübten Attentat wurden 22 Menschen verletzt.

Bundesjustizminister Heiko Maas äußerte: "Ich schäme mich dafür, dass der deutsche Staat es über so viele Jahre nicht geschafft hat, dafür zu sorgen, dass unbescholtene Bürgerinnen und Bürger besser geschützt wurden".

Maas verurteilte die Kriminalisierung der Opfer des Anschlags, der bis heute noch nicht ganz aufgeklärt wurde.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Terror, Opfer, Anschlag, NSU, Gedenken, Heiko Maas
Quelle: spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2014 18:01 Uhr von Real18Life
 
+9 | -5
 
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Alles unbewiesen aber Hauptsache mal NSU raushauen.
Am gestrigen Sonntag musste die Carolin Kebekus für den Kölner Express den A**** hin halten und ihr entsetzen über den "NSU" Anschlag vor 10 Jahren kundgeben. Irgendwie komisch mit der Presse und der Realität.

[ nachträglich editiert von Real18Life ]
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09.06.2014 18:12 Uhr von CoffeMaker
 
+11 | -5
 
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"Da hilft auch nicht wenn man es ständig wiederholt, dass die NSU der Täter sein soll."

Na doch, sowas nennt sich Propaganda. Man muss nur sehr oft Sachen behaupten und irgendwann glaubt es auch jeder.
Propaganda erkennt man an den fett gedruckten Schlagzeilen die eine Tatsache darstellen, etwas weiter im Text kleiner geschrieben stehen dann Wörter wie "vermutlich" , "wahrscheinlich" ect....

Diese Art der Berichterstattung wird übrigends bei allen Themen angewandt um eine Meinung zu suggerieren.
Im Falle einer Verurteilung kommen wieder fette Schlagzeilen und im Falle einer Negation wird die Klarstellung entweder nicht oder mal kurz erwähnt (damit nur ganz wenige mitbekommen das es wohl doch nicht so war wie die Propaganda vorher tönte).

Simpel.
Einfach mal beobachten und dann bekommt das jeder mit.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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09.06.2014 18:59 Uhr von Golan
 
+16 | -4
 
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"Bundesjustizminister Heiko Maas äußerte: "Ich schäme mich dafür, dass der deutsche Staat es über so viele Jahre nicht geschafft hat, dafür zu sorgen, dass unbescholtene Bürgerinnen und Bürger besser geschützt wurden".

Da schämt er sich zurecht. Aber hey, seit die NSU zerschlagen wurde kann ich endlich wieder nachts mit meinem Handy in Neukölln spazieren gehen oder mal das Fenster meiner Wohnung auflassen. Ich fühle mich auf einmal so total sicher. Heuchlerisches Gelaber.
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09.06.2014 22:57 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -2
 
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Ich schäme mich dafür, dass der deutsche Staat es über so viele Jahre nicht geschafft hat, die Täter definitiv anhand von Beweisen zu überführen und unsere Politiker deshalb immer noch auf Mutmaßungen angewiesen sind, um ihre devote Haltung zum Ausdruck zu bringen.

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