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Bisphenol A: Unser Körper erkennt nur große Mengen des giftigen Stoffes (Update)

Die Schädlichkeit von Bisphenol A ist schon seit längerer Zeit bekannt (ShortNews berichtete).

Der bekannte Weichmacher befindet sich in vielen Plastik- und Kunststoffartikeln und kann bei Menschen und Tieren schwere Schäden anrichten, auch wenn die Dosis niedrig ist.

Darin liegt nun die Gefahr: Unser Körper scheint nur große Mengen von Bisphenol A zu erkennen, kleine Mengen jedoch nicht.


WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Schaden, Körper, Erkennung, Gesundheitsrisiko, Bisphenol A
Quelle: heute-gesund-leben.de
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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2014 16:27 Uhr von PaulRevere23
 
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Wir werden mit Vorsatz vergiftet.

Der Frosch wird langsam gekocht.
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09.06.2014 17:59 Uhr von waltervier
 
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kleine Mengen scheinen ja gar nicht giftig zu sein. Es ist leider sehr schwierig zu diesem Thema eine objektive Studie zu finden. Da Bisphenol aber nicht als Enzym wirkt, halte ich es durchaus für möglich, dass der Körper kleine Dosen Bisphenole toleriert.
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09.06.2014 19:15 Uhr von mort76
 
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waltervier,
kleine Mengen sind per se zwar nicht giftig, aber Bisphenol A wird im Körper eingelagert, und so summieren sich viele "kleinen Mengen" zu einer "großen Menge".

Das ist da selbe Prinzip wie bei einer Bleivergiftung- das Gift verläßt den Körper viel langsamer, als es von uns aufgenommen wird, und da es nunmal in fast allem enthalten ist, was aus Plastik besteht, kommen da recht hohe Konzentrationen zustande, und das bei 90% der Gesamtbevölkerung.

Die Folgen: 25% geringere Samenproduktion beim Mann, 10% mehr DNA-Schäden. Außerdem macht es fett und senkt die Libido.
Prost Mahlzeit...man könnte glatt an eine Maßnahme zur Kontrolle der Überbevölkerung denken.
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09.06.2014 20:25 Uhr von perMagna
 
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"man könnte glatt an eine Maßnahme zur Kontrolle der Überbevölkerung denken."

Haben alle ihre Aluhüte aufgesetzt?
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09.06.2014 20:51 Uhr von oldtime
 
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Naja, es gibt so viele bescheuerte Verordnungen und Gesetze wo sich jeder normale Mensch fragt ob die nicht besseres zu tun haben. Und bei wichtigen Themen, und das die Bevölkerung langsam vergiftet wird gehört dazu, da passiert nichts. Da fragt man sich schon warum da nicht gegen getan wird.
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09.06.2014 21:14 Uhr von mort76
 
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perMagna,
dann erklär du mir doch mal bitte, aus welchem Grund eine derart weitreichende Vergiftung der Bevölkerung hier bitteschön erlaubt ist...und informier dich lieber erstmal über das Zeug, vielleicht bastelst du dir dann ja freiwillig einen Aluhut, wenn du die Tragweite erstmal begriffen hast.

Hier geht es um eine Stoff mit sattsam bekannten, negativen Nebenwirkungen, dem man nicht aus dem Weg gehen kann, nicht um etwas nebulöses wie Chemtrails.

Da kannst du auch sagen: "Was denn, Asbest? Ihr spinnt doch, das Zeug ist ungiftig, ihr Aluhutträger!"

Das wäre in etwa vergleichbar mit deiner Aussage.
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09.06.2014 21:44 Uhr von micha0815
 
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scheiss drauf - wir sterben alle!

wenn man sich in dem frühren jahren damit befasst, spielt das wann keine rolle mehr.

[ nachträglich editiert von micha0815 ]
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09.06.2014 22:13 Uhr von aminosaeure
 
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Nicht die PET Flasche ist Schuld, es sind die Konservendosen mit Epoxid Innenbeschichtung.
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09.06.2014 22:43 Uhr von mort76
 
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micha,
so denkt man, solange man jung ist.
In den späteren Jahren denkst DU auch anders, wenn du merkst, daß "sich mit etwas befassen" und "etwas wirklich begreifen" zwei paar Schuhe sind.

Ich habe früher im Altenheim gearbeitet, ich habe einige Leichen unter den Fingern gehabt, ich habe Leute verfallen sehen und mich "mit dem Tod befaßt", und da habe ich auch noch so gedacht wie du, aaaber...später sieht man das dann doch anders.
Da kann man nichts machen.
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09.06.2014 23:58 Uhr von mort76
 
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aminosaure,
das eine schließt das andere nicht aus.
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10.06.2014 09:39 Uhr von perMagna
 
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@ mort76

Und wie ist das Geheimkabinett der Bevölkerungskontrolle und Volksvergiftung gerade auf Bisphenol A gekommen?

Die Vorstellung ist wirklich Blödsinn, weil es Grenzwerte für diese Substanz gibt und der Schaden vermutlich marginal ist.

Was wirklich gefährlich ist, sind:
-Rauchen
-Saufen
-Fressen
-Krankenhauskeime
-Selbstmord
-Autofahren

Bevor man diese Liste nicht eingehend bearbeitet hat, sind alle anderen Überlegungen hinfällig. Du reparierst ja auch nicht den tropfenden Wasserhahn, wenn die Gasleitung leckt.
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10.06.2014 09:49 Uhr von jpanse
 
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@per Magna
"steter tropfen höhlt den stein"

BpA ist gefährlich und bei dem was du Aufgezählt hast man zumindest teilweise die Kontrolle.
Ich rauche, saufe und fresse nicht. Selbsmord ist zu diesem Zeitpunkt keine Alternative und Krankenhauskeime...naja...denen ist man mehr oder minder ausgliefert.

Autofahren ist für alle Beteiligten gefährlich, selbst für die die nicht fahren oder nichtmal mitfahren...
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10.06.2014 11:51 Uhr von perMagna
 
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@ jpanse

Dann hast du sozusagen den moralischen Kredit, um glaubwürdige Kritik zu üben.

Aber jemand der mit 30kg Fettschürze, Kippe und Bier in der Hand sich über BpA aufregt, ist einfach nur ein Heuchler.
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10.06.2014 13:07 Uhr von jpanse
 
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Das ist natürlich auch wahr.

Ich gehöre nicht zu dieser Kategorie Menschen...
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10.06.2014 13:29 Uhr von Falap6
 
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per magna
"Bevor man diese Liste nicht eingehend bearbeitet hat, sind alle anderen Überlegungen hinfällig. "
Ich finde dieses Argument ziemlich schwach, zumal man sich gegen die genannten Gefahren entweder selber schützen kann, oder die Vorteile überwiegen halt (zB. Verkehr). Dein Vergleich mit dem Gasleck passt auch wirklich nicht gut, weil dabei die Gefahr ja imminent ist. Wenn jemand zB einen Herzinfarkt hat, kümmert sich der Arzt in dem Moment auch nicht um die Bisphenol-Grenzwerte. Aber deiner Argumenation zurfolge können wir ja alle medizinischen Maßnahmen mit seltener Fallzahl sofort stoppen, weil es ja dringendere Probleme gibt. Also ab jetzt keine Tetanusimpfungen mehr, denn viel mehr Leute leiden an Diabetes und Arteriosklerose.

Allerdings ist das auch alles egal, denn die Mengen an Bisphenol A in Plastikflaschen sind so weit von einem schon mega niedrig angesetzten Grenzwert entfernt, dass wirklich keine Gefahr droht. Wenn jemand für Gegenteiliges auch nur einen stichhaltigen Hinweis hervorbringen kann, dann bitte her damit (Die willkürliche Behauptung in der "Quelle" dieser "News" ist keiner).


@mort76
"Die Folgen: 25% geringere Samenproduktion beim Mann, 10% mehr DNA-Schäden. Außerdem macht es fett und senkt die Libido.
Prost Mahlzeit...man könnte glatt an eine Maßnahme zur Kontrolle der Überbevölkerung denken."

Selbst wenn das stimmt , was du da schreibst. Das bedeutet ja noch lange nicht, dass die viel geringeren Mengen aus Plastikflaschen diese Folgen verursachen können.
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10.06.2014 14:05 Uhr von jpanse
 
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Falap
Man muss doch aber nicht noch alles in sich hineinkippen!
Hier etwas und da etwas, davon noch ein wenig. Da Problem ist nicht das wir ein Schadstoff in geringen Mengen zu uns nehmen. Das Problem ist, dass wir viele Schadstoffe in geringen Mengen zu uns nehmen...

Das ist wie 0% Finanzierung, hier 50€, da 50€, dort 50€ und hier auch nochmal 50€. Das macht auch 200€ und das können die Meisten plötzlich auch nicht mehr stemmen. Ich sehe das eher kritisch.

Zu oft wird immer nur ein kleiner Teil betrachtet anstatt das grosse Ganze zu sehen.

[ nachträglich editiert von jpanse ]
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10.06.2014 18:27 Uhr von mort76
 
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Falap,
wie gesagt: Bisphenol lagert sich im Körper ein, und da es aus vielen verschiedenen Quellen kommt, summieren sich die vielen kleinen Mengen zu einer problematischen Menge.
Es ist eben nicht nur in Plastikflaschen vorhanden, sondern auch in dem Plastik, mit dem unsere Lebensmittel eingepackt sind, in Konservendosen, Rohrleitungen etc...

Und die Sache mit der geringeren Samenproduktion etc. habe ich mir ja nicht ausgedacht- die Zahlen stammen nicht vom Kopp-Verlag, sondern aus seriösen Quellen, und die Zahlen sprechen ja schon für sich.

Und da muß man sich dann schon fragen, wie das bitte sein kann, daß sowas erlaubt ist- ein Stoff, der DNA-Schäden um 10% steigert?
Ein Stoff, der die Fruchtbarkeit um 20% senkt?

Jetzt sieht man ja in Bezug auf das Fracking, daß es unsere Regierung tatsächlich nicht besonders interessiert, wie man uns vergiftet, wenn nur genug Geld im Spiel ist, weswegen ich mir durchaus vorstellen kann, daß es denen einfach egal ist, aber das macht es ja auch nicht besser...
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10.06.2014 18:30 Uhr von Fomas
 
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Damals waren es Skandalreportagen u.a. aus dem Internet, die darauf aufmerksam machten. Ach, immer diese Verschwörungstheoretiker. Hahaha. Da wurden sie belächelt. Dann stellt sich plötzlich raus: Huch, ist ja doch was dran. So ist es doch jedes mal (auch mit Aspartam z.B.) In Frankreich ist das Zeug verboten, in Deutschland geht es der Politik am Arsch vorbei, weil der deutschen Politik nur was daran liegt, die Wirschaftslobby zufriedenzustellen. Dabei ist es so einfach. Es gibt alternative Kunststoffe und gut ist. Aber nein. Es muss das giftige Zeug sein.
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10.06.2014 20:16 Uhr von Falap6
 
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@mort76

"wie gesagt: Bisphenol lagert sich im Körper ein"

sogesehen "lagert sich ALLES im Körper ein". Alles wird mit einer unterschiedlichen Kinetik eingenommen und ausgeschieden. Die Frage ist nur, ob die Mengen im unteren Mikrogramm-Bereich nicht schnell genug ausgeschieden werden können, so dass sich Mengen im zweistelligen Milligrammbereich (also 1000 fach höher) im Körper ansammeln, um entsprechenden Schäden ausprägen. Immerhin hat eine EU-Kommission mehrfach bestätigt, dass es bei sachgemäßer Anwendung zu keinen gesundheitlichen Bedenken käme.

Ich fordere ja zunächst einmal keinen Beweis für deine Behauptung, aber zumindest irgendeine fundierte Aussage/Quelle, die sich zu den jeweiligen Grenzwerten/Konzentrationen plausibel äußert.

"Und die Sache mit der geringeren Samenproduktion etc."
Die Sache an sich bezweifel ich nicht, aber du nennst konkrete Zahlen (25% und 10%), die dann einfach im Raum stehen und überhaupt keinen Bezug zu einer Größe haben. Eine solche Aussage könnte man über sehr viele Stoffe treffen.

"Und da muß man sich dann schon fragen, wie das bitte sein kann, daß sowas erlaubt ist- ein Stoff, der DNA-Schäden um 10% steigert?
Ein Stoff, der die Fruchtbarkeit um 20% senkt?"

Viele Sachen sind grundsätzlich giftg/gesundheitsschädlich: Benzin, Sauerstoff, Bakterien uvm. Das ist noch lange kein Grund, sie aus unserem Leben zu verbannen. So sind zB eine gewisse Menge Bakterien im Trinkwasser vorhanden. Es gibt dort eine Richtlinie wie hoch die Konzentration sein darf. Jetzt könnte jemand sagen Bakterien lösen diverse Krankheiten aus, also weg damit. Es ist aber unverhältnismäßig teuer, die Konzentration noch weiter zu senken und würde überhaupt keinen Nutzen bringen.

@jpanse
"Falap
Man muss doch aber nicht noch alles in sich hineinkippen!
Hier etwas und da etwas, davon noch ein wenig. Da Problem ist nicht das wir ein Schadstoff in geringen Mengen zu uns nehmen. Das Problem ist, dass wir viele Schadstoffe in geringen Mengen zu uns nehmen..."
Wieso ist das ein Problem?

"Das ist wie 0% Finanzierung, hier 50€, da 50€, dort 50€ und hier auch nochmal 50€. Das macht auch 200€ und das können die Meisten plötzlich auch nicht mehr stemmen. Ich sehe das eher kritisch."
Ein ziemlich unpassender Vergleich, weil mehrfache Schulden noch mehr Schulden ergeben und zwei verschiedene Substanzen, so lange sie nicht interagieren, auch keinen additiven Effekt haben
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12.06.2014 00:36 Uhr von mort76
 
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Falap,
Bisphenol wird ja nun nicht von irgendwelchen Grenzwissenschaftlern kritisiert, und die Wirkung ist gut dokumentiert. Das ist keine schräge Nischenmeinung und keine Verschwörungstheorie.
Man kann jetzt darüber theoretisieren, daß sich "alles irgendwie einlagert", aber Fakt ist: der Stoff reichert sich im Körper auf ungesunde, einschneidene Weise an. Da geht es um einen konkreten, beweisbaren, negativen Effekt, das ist keine Theorie.

Sogar in den Staatsmedien ist das Thema letztens mit ähnlichem Tenor gelandet- lustigerweise zusammen mit einem Bericht über Gentechnik, der verblüffend gut zu diesem Thema paßt:
Seit einigen Jahren bereitet mir die Gentechnik Sorgen, aber angeblich ist das ja AUCH eine sichere Technologie.
Nun zeigt sich gerade in Amerika, daß dem wohl doch nicht so ist: die Verwendung von Roundup führt zu einem Siegeszug eines pestizidunempfindlichen "Superweeds", welches 7 cm pro Tag wächst und den Acker bzw. ganze Landstriche quasi komplett unbrauchbar macht- das ist die Folge der Gentechnik, die uns immer als "ungefährlich" verkauft wird.

Da kann man jetzt auch sagen: vor sowas wird seit Ewigkeiten gewarnt und es war abzusehen, warum laufen die sehenden Auges in die Kreissäge?
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13.06.2014 23:34 Uhr von Falap6
 
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@mort76

Wenn das so ist, dann nenn doch mal eine Quelle, die diese Fakten (dass die Bisphenol-konzentrationen aus unseren Wasserflschaschen sich zu hohen gefährlichen Konzentrationen kumulieren), also "konkret" und "beweisbar".

" Gentechnik, die uns immer als "ungefährlich" verkauft wird."

die große Diskussion bei der Gentechnik ist eigtl. immer, ob das Endprodukt schädlich für den konsumierenden Menschen ist. Dass es durchaus Negativbeispiele für die Umwelt oder Ökosysteme gibt, ist sehr gut belegt und wird sicherlich von niemand seriösem angezweifelt.
D.h. aber auch lange noch nicht, dass die Gentechnik insgesamt weniger Nutzen als Schaden hat. Das ganze wird sich eh bald erledigt haben, wenn über 10 Milliarden Menschen essen möchten. Das wird ohne Gentechnik nämlich schwierig, insbesondere dann wenn die westliche Gesellschaft auf täglichen Fleischkonsum besteht.

[ nachträglich editiert von Falap6 ]

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