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USA: Seniorin ließ Millionen Euro teure Geige jahrelang verstauben

25 Jahre lang hatte Huguette Clark ein seltenes Musikinstrument in ihrem Apartment in Manhattan verstauben lassen, im Jahr 2011 starb sie im Alter von 104 Jahren.

Bei dem Instrument handelt es sich um eine Stradivari, weltweit sind lediglich nur noch 600 Exemplare erhalten.

Nun wird das Stück bei einer Auktion angeboten, man erwartet einen Preis von bis zu 7,3 Millionen Euro. Neben der Geige fand man auch ein Telegramm aus dem Jahr 1920, in diesem schrieben die Eltern, dass sie ihrer Tochter eben die tollste Geige der Welt gekauft hätten.


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WebReporter: just.mic
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: USA, Auktion, Senior, Geige, Stradivari
Quelle: metro.co.uk

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2014 15:01 Uhr von Knopperz
 
+6 | -0
 
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Ach hätte man doch eine Zeitmaschine :-)
Mal eben nach 1920 reisen, und 2-3 Stück einkaufen *g*
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09.06.2014 15:19 Uhr von no_trespassing
 
+7 | -0
 
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Es sind noch einige verschollen - die schlummern sicher auf einigen privaten Dachböden. Fälle wie die von Cornelius Gurlitt gibt es sicher noch dutzende.
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09.06.2014 21:26 Uhr von httpkiller
 
+1 | -0
 
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@Warpilein2
Jap, genau wie Röhrenverstärker und Champagner ist auch nicht unbedingt der beste Schaumwein.
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10.06.2014 00:50 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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Warpilein,
es ist bei den Stradivaris so: sie sind zuerstmal perfekt gebaut worden- ihre Qualität kann man mit modernen Violinen erreichen, aber kaum übertreffen, wobei natürlich noch der Geschmacksaspekt dazukommt.

Dazu kommt dann das pure Alter und Stradivaris wohlverdienter Ruf als weiterer Faktor, sowie die Tatsache, daß aufgrund der klimatischen Verhältnisse der damaligen Zeit das Holz ganz besonders gut war- das alles in Kombination macht die Instrumente dann so teuer.
Es liegt also nicht nur am Ruf Stradivaris, daß die Preise so hoch sind, aber der gute Ruf hat eben andererseits schon seinen Grund.

So wie beim Hundertmeterlauf ist irgendwann eine Grenze erreicht, ab der es einfach kaum noch weitergeht, und diese Grenze hat Stradivari erreicht- den perfekten Klang.
Mit moderner Technik kann man Stradivari sicher auch ein wenig übertreffen, aber ER hat das eben schon vor ca. 340 Jahren gekonnt.
Und nach 340 Jahren kennt immernoch jeder seinen Namen, das spricht ja schon für sich.
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11.06.2014 23:51 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Anonimaj,
das mit dem Laufen stimmt schon- man kann vielleicht ein paar tausendstel noch rausholen, aber es gibt kein echtes Steigerungspotential mehr.
Eine Verbesserung um vergleichbare Nuancen bei einer Geige wäre schlicht nicht wahrnehmbar, und dazu noch subjektiv.

Ich habe es ja schon so in meinem Post geschrieben:
Man kann heute eine Geige bauen, die genausogut ist, oder vielleicht sogar minimal besser, aber Stradivari konnte das eben schon vor 300 Jahren, ohne Klanganalyse und CNC-Fräse, und darin lag die Perfektion.

Man kann heute auch sicher eine "schönere" Mona Lisa malen und größere Kuppeln als beim Petersdom bauen, aber das wäre eben doch nicht ebenbürtig mit dem Original, weil beide Ziele heute einfacher zu erreichen sind, mit modernen Farben, modernen Materialien, CAD und dem modernen Wissen über Statik...

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