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Aufnahme einer Gammstrahlenexplosion: Vor 12,1 Milliarden Jahren starb ein Stern

Am 19. April dieses Jahres erreichte ein Licht die Erde, das Wissenschaftler der Southern Methodist University im US-amerikanischen Dallas entdeckten.

Bei dem Licht handelte es sich um eine Gammstrahlenexplosion eines riesigen Neutronensterns, die sich vor etwa 12,1 Milliarden Jahren ereignete. Damals steckte das Universum noch in den Kinderschuhen.

Diese Explosionen im All sind gleich nach dem Urknall die heftigsten, die es gibt. In nur zehn Sekunden wird dabei mehr Energie freigesetzt, als es unser Zentralgestirn in seiner gesamten Lebenszeit von rund zehn Milliarden Jahren schafft.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Explosion, Wissenschaftler, Stern, Gammastrahlung
Quelle: gizmodo.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2014 11:34 Uhr von Un4given
 
+6 | -0
 
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Das war eine Super bzw. Hypernova die da ihren Gamma Ray Burst durch das Universum geschickt hat. Schon erstaunlich, dass die Zeit überhaupt ausgereicht hat Sterne bis in ihre Endphasen auszubilden, denn das Universum war ja zum Zeitpunkt der Explosion höchstens 1.5 Milliarden Jahre alt.
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09.06.2014 14:59 Uhr von akau11
 
+1 | -2
 
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Un4given.

Ja, nicht wahr? Schon wieder so eine merkwürdige Geschichte, wo irgendwelche seltsamen angeblichen Wissenschaftler ein Haufen Geld verdienen mit Theorien.
Die brauchen einfach nur Theorien, die auf Theorien, die auf Theorien beruhen bringen, und schon verdienen sie ein Haufen Geld.
Fakten?
Wen interessiert das denn schon?
Wo wir doch die Stringtheorie haben, die Dunkle Materie, die Dunkle Energie und seit neuestem auch noch die tolle Dunkle Ströhmung.
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09.06.2014 15:12 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -2
 
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@un4given

das ist sogar sehr gut möglich. ein stern, der in einer hypernova endet, ist ein sehr massereicher stern vom schlage blauer riese, roter überriese oder sogar bis hin zum hyperriesen. solche sterne haben aufgrund ihrer großen masse meist eine lebenszeit von nicht mehr als 10 bis 50 millionen jahren. wenn das universum zum zeitpunkt der explosion ca. 1,7 milliarden jahre alt war, passt die lebensdauer solch großer sterne locker dutzendfach in diese zeitspanne hinein. und gerade in der frühzeit des universums gab es fast nur solche riesensterne, da die dichte des universums noch viel größer war als heute und entstehende sterne daher viel mehr material in ihrer umgebung hatten, dass sie sich einverleiben konnten.

in der news ist übrigens ein fehler. es war keine gammastrahlenexplosion eines "riesigen neutronensterns". diese aussage ist sogar doppelt falsch. einerseits ist der stern erst DURCH die nova zu einem neutronenstern geworden, vor der nova war er höchstwahrscheinlich ein blauer riese oder ein roter überriese. und andererseits ist ein neutronenstern, also das was nach der supernova massereicher sterne häufig übrig bleibt, niemals riesig. neutronensterne sind sogar sehr klein. deren durchmesser beträgt für gewöhnlich nicht mehr als 20 bis 30 km.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]

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