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Frankfurt am Main: Ausstellung zeigt Antisemitismus seit 1879 im Kleinformat

Die aktuelle Ausstellung "Angezettelt" zeigt Antisemitismus im Kleinstformat. Das Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main präsentiert interessierten Besuchern Propagandaaufkleber und Klebemarken mit antisemitischen Aussagen aus der Zeit von 1879 bis hin zur Gegenwart.

Nur wenige Forscher hätten diese unscheinbaren Aufkleber bislang untersucht, dabei seien diese nicht weniger wichtig als die bekannte Propaganda. Und solche Aufkleber hat es schon weit vor den Nazis gegeben. So hat es den Aufkleber mit der Botschaft "Kauft nicht bei den Juden" schon seit 1893 gegeben.

Aber auch Aufkleber von Widerstandsgruppen werden in der Schau gezeigt. So hatte der jüdische Central-Verein ab 1930 bis 1935 einen Aufkleber mit der Aussage "Die Nazis sind unser Unglück" genutzt. Doch auch in der Gegenwart werden derartige Aufkleber genutzt, wie zum Beispiel von der NPD. Die Ausstellung ist bis zum 21. September zu sehen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ausstellung, Antisemitismus, Frankfurt am Main, Aufkleber
Quelle: juedische-allgemeine.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2014 09:30 Uhr von blonx
 
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Die NPD nutzte einen Aufkleber mit der Botschaft "Ab Deutschland, Ziel Heimat, One way" im Wahlkampf zum Berliner Abgeordnetenhaus 2011.
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19.07.2014 10:35 Uhr von flo-one
 
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tut mal lieber was gegen die musels im land die uns ihre Meinung aufzwingen wollen.free palastina schreien aber wen hier wer totgetreten wird intressiert das niemanden.

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