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"Sei ein Hirte!": Priester dürfen keine Angestellte der NGO namens Kirche sein

"Liebe ich Dich noch wie am ersten Tag?", das war eine Frage, die Papst Franziskus bei einer Predigt die Anwesenden fragte. Dabei meinte er jedoch nicht nur Eheleute, sondern vor allem auch Priester, Mönche und Bischöfe und ihre Liebe zu Gott und Jesus.

Jeder Geistliche müsse sich fragen, ob seine Liebe noch immer so groß wie am ersten Tag sei. Manchmal würden alltägliche Sorgen und Arbeiten dazu führen, dass man die Liebe vergesse. Dabei könne es auch zum Streit kommen. Doch ein Streit zeige wenigstens, dass man sich nicht gleichgültig ist.

Weiter erklärte der Pontifex, dass Priester zuallererst Hirten und Seelsorger sein müssen. Schon Jesus hätte zu Petrus gesagt: "Weide meine Lämmer!". So müssten sich alle Priester fragen, ob sie noch Hirten wären oder doch Angestellte einer NGO namens Kirche.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Priester, Papst Franziskus, Angestellte, Geistlicher, Predigt
Quelle: de.radiovaticana.va

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2014 09:33 Uhr von blade31
 
+8 | -1
 
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wahrscheinlich bin zu doof aber was bedeuted NGO namens Kirche?
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09.06.2014 09:42 Uhr von SilentPain
 
+6 | -3
 
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@blade31 - Nichtregierungsorganisation

zum Thema: wer hat Lust, sich auf ne grüne Aue führen zu lassen? (zum Grasen??^^)
und: Lämmer werden irgendwann geschlachtet - wer will?
Ich nicht!
Deshalb ne Frage an Katholiken - was soll das?
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09.06.2014 09:46 Uhr von blade31
 
+2 | -0
 
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danke Silent

und ich stimme dir zu.
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09.06.2014 09:50 Uhr von limasierra
 
+0 | -0
 
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Es brauchte zu viele Hirten, um dieses komische Vieh zu hüten, deshalb ergab es sich so, dass in jedem Stall ein TV/WWW-Hirte mitlebt.
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09.06.2014 10:25 Uhr von asorax
 
+2 | -0
 
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kommt meine lämmer, auf gehts zur schlachtbank, nur werdet ihr nicht von den toten auferstehen^^
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09.06.2014 10:31 Uhr von SilentPain
 
+2 | -2
 
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zum dem Minusser: - äußere dich!
What´s your problem?
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09.06.2014 10:52 Uhr von mort76
 
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blade,
NGO ist ein anderes Wort für "Verband"- wenn man sich Gott aus der Kirche wegdenkt, bleibt sowas übrig wie der ADAC, also ein profaner Dienstleister.
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09.06.2014 11:03 Uhr von mort76
 
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SilentPain,
dann sag DU doch mal- wer schlachtet uns denn (das Minus kam trotzdem nicht von mir)?
Das war ein volksnahes Beispiel, und es geht ums weiden, nicht ums schlachten.

Und ich zitiere mal aus den Schriftrollen von Qumran:

"Und als nächstes wurde dieses Gebot gegeben, ´Du sollst nicht töten,´ denn Leben wird allein von GOTT gegeben, und das, was GOTT gegeben hat, darf der Mensch nicht wegnehmen...
Aber ich sage Euch, tötet weder Mensch noch Tier, noch die Nahrung, die Euer Mund aufnimmt."

Das ist ein Beispiel für die Einstellung der Essener, zu denen Jesus gehörte. Jesus war mit Sicherheit Vegetarier.
In diesem Kontext mußt du diese Aussage sehen.
Da Fleisch aber nunmal lecker schmeckt, hat sich diese Aussage nicht durchsetzen können, es haperte ja schon beim nicht-töten von Menschen...
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09.06.2014 11:53 Uhr von SilentPain
 
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@mort76:
ich lebe auf dem Land - bei uns werden Lämmer großgezogen
um sie - nun ja - zu essen...
und, ich persönlich möchte auch nicht geweidet werden, denn:

wenn zu mir jemand sagt ich sei ein Lamm und ich müsse auf eine grüne Aue
dann würde ich mir als jemand der sich um Schafe kümmert, Sorgen machen...

das Lamm an sich macht sich natürlich keine Sorgen
denn es weiß ja nicht um sein Schicksal (Steak, medium)

Was ich sagen will: die Analogie mit dem Lamm und so, ist unbrauchbar
mag sein, dass einfache Geister Lämmer sein wollen, ich nicht

[Edit] ich selbst esse sehr wenig Fleisch
es ging mir auch nicht ums Schlachten, sondern um die Analogie oder Metapher des Weidens und des Lammes

[ nachträglich editiert von SilentPain ]
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09.06.2014 15:38 Uhr von mort76
 
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SilentPain,
ich lebe auch auf dem Land- man kann Schafe ja nun scheren, um Wolle zu gewinnen, man kann sie melken, um Schafskäse zu machen...
Wenn ein Vegetarier also sagt, daß er Schafe weidet, hat das also nicht zwangsläufig etwas mit der Produktion von Fleisch zu tun.

Kollegen von mir halten Schafe als Rasenmäher (auf einer grünen Aue, könnte man sagen), und die beiden Schäfchen werden sicher nicht geschlachtet.
Und wenn man es bei Licht besieht, leben wir alle auch ohne den Einfluß der Kirche wie Schafe auf der Weide, Mutti Merkel wirds ja richten, nur- diese Weide ist eben nicht besonders grün.

Das ist es doch, wonach man strebt: ein sorgenfreies Leben dort, wo man hat was man braucht, unter dem Schutz von jemandem, der die Wölfe fernhält.

So interpretiere ich jedenfalls die Metapher.

Es wäre natürlich ehrenhafter, wenn man sagt: "ich kämpfe bis zum Schluß für meine Ideale", aber das ist Mittel zum Zweck, und kein Lebensstil, den man sich unbedingt wünscht.
Das Ziel ist doch immer das sorglose Leben, auch, wenn man gegen eine Militärjunta oder einen Diktator kämpft, oder gegen irgendeine andere Form der Unterdrückung.
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09.06.2014 17:38 Uhr von SilentPain
 
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mort76,

es ging mir nicht um Fleisch oder Käse sondern eher um den Vergleich
Mensch - Schaf
willst du !Wirklich! mit einem Schaf verglichen werden? - Hand aufs Herz...
Und Ja, ich weiß wie die Metapher gemeint ist
Dennoch, ich will weder gemolken, geschlachtet mit Gras gefüttert werden
nicht einmal metaphorisch...

Ja, der Mensch wünscht Geborgenheit und Schutz, ein Heim usw.
aber bitte eine andere Analogie als Schaf und Hirte

Denn der Hirte ist in seiner Funktion (nicht als Lebewesen) dem Schaf überlegen,
er kann es schlachten lassen oder eben nicht
er sagt wo es lang geht auch wenn das Schaf das nicht will
wenn wir - die Menschen - Schafe sind, was sind dann die Hirten (...blasphemischer Gedanke...)
also wenn ich ein Schaf sein soll, dann bitte der Hirte auch - metaphorisch...

Aber leider hat sich die Kirche oder besser die Machthaber der Kirche schon immer dem Pöbel
überlegen gefühlt - so erkläre ich mir das mit den Hirten
Ich entscheide quasi wann unsere Schafe zu fressen/Wasser etc. bekommen und so - die nicht
ich will kein Schaf sein

[ nachträglich editiert von SilentPain ]
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24.07.2014 15:23 Uhr von Trallala2
 
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@SilentPain

Manchmal frage ich mich ob Atheisten überhaupt darüber nachgedacht haben was sie von sich geben. Denn analysiert man das Gesagte nicht, klingt einiges durchaus cool, denkt man weiter, ergibt sich die Frage ob Atheisten gegen das Christentum kämpfen oder gegen die Zivilisation?

Der Mensch, je nachdem wie man es sehen will, wurde göttlich erschaffen, oder, er entwickelte sich aus anderen Tieren. Wie gesagt, man kann es so oder so sehen und man sollte nicht vorschnell eine Entscheidung treffen. Denn bei der ersten Variante ist der Mensch ein eigenständiges Wesen, er hat menschliche Eigenschaften, gegen die er gelegentlich verstößt, z. B. das Töten. Menschen töten keine Menschen, das ist eine menschliche Eigenschaft. Einige verstoßen trotzdem dagegen.

Bei der anderen Variante ist der Menschen ein nur zum abstrakten Denken fähiges Tier. Das töten wäre für ihn somit nichts falschen, sondern ein Teil seiner Natur. Ein Vogelküken das fair ist bei der Fütterung den anderen den Vorrang gibt, verhungert oder entwickelt sich nicht. Schmeißet es seine Geschwister aus dem Nest, bekommt es mehr zum essen und wird stark. So funktioniert es im Wesentlichen bei allen Tieren. Das ist das tierische verhalten. Da das Tier per se egoistisch sein muss um zu überleben, ist es auch der tierische Mensch. Das Töten ist hier somit normal, er zwingt sich oder wird lediglich dazu gezwungen es nicht zu tun.

Nun haben wir hier zwei Menschenbilder: der erschaffene Mensch der per se gut und menschlich ist und gelegentlich nicht richtig funktioniert. Und der aus dem Tier entwickelte Mensch der per se egoistisch, also ich bezogen denkt, und dazu gezwungen werden muss gut zu sein.

Und nun zurück zu dir und den anderen Atheisten und dem was sie immer gerne sagen: ich will mich nicht einschränken lassen, ich will mich an keine Regeln halten.

Jetzt also noch einmal: wurde der Mensch von Gott erschaffen, bedeutet der Bruch mit den Regeln nichts Schlimmes. Hat sich der Mensch aus dem Tier entwickelt, bedeutet der Bruch mit den Regel , dass das animalische Verhalten die Grenze ist. Sagt also so ein Mensch, dass für ihn keine Regeln gelten, ist er zu allem fähig.

Und nun soll keiner mit dem Gesetz kommen. Es gibt selbst heute auf der Welt immer wieder Gegenden wo das Gesetz nichts gilt. Verhält man sich dann menschlich (ein menschlich gibt es in der Tiervariante des Menschen nicht) oder wird man wieder zum Tier, der keine Regeln kennt.

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