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Brasilien/WM: FIFA unterstützt Kampagne gegen Kinderprostitution nicht

In Brasilien blüht abseits der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft die Prostitution bei Minderjährigen. Die Behörden haben vor Beginn der WM eine Kampagne ins Leben gerufen, um gegen den Sex-Tourismus im Land vorzugehen.

Die FIFA hat sich, trotz der WM im Land, dazu entschieden, die Kampagne nicht zu unterstützen. In Polen und der Ukraine hatte die FIFA während der Europameisterschaft noch solche Projekte unterstützt.

"Meines Wissens macht die FIFA keine Unterstützung von Projekten und auch keine Kampagnen. Obwohl es bei der FIFA eine Abteilung für soziale Angelegenheiten gibt. Ich denke, die FIFA könnte sehr wohl etwas tun: Einzelne Projekte und Kampagnen unterstützen", so die Soziologin Friederike Strack.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Brasilien, FIFA, Kampagne, Kinderprostitution, Fußball WM 2014
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2014 20:08 Uhr von FrankCostello
 
+10 | -25
 
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08.06.2014 20:33 Uhr von usambara
 
+27 | -1
 
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@FrankCostello
dann sollte die FIFA sich auch von ihrem (gemeinnützigen) Status als Verein verabschieden- was natürlich steuerlich "etwas" teurer wird.
Und wenn Seppl Blatter Sport & Politik so streng trennt, ja dann soll er sein Bundesverdienstkreuz (erhalten als "Dank" für die WM 2006) wieder abgeben.
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08.06.2014 21:21 Uhr von Holzmichel
 
+9 | -9
 
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Ganz schwaches Kinos der Balldeppen, wie kann man sich nur so etwas ernsthaft verweigern!
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08.06.2014 21:41 Uhr von ms1889
 
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nuja, bei solchen veranstaltungen gehts nicht um sport! es geht darum möglichst viel geld zu machen...
brasilien ist ein klassisches land wo kinderprostitution genauso angesehen ist, wie der bäcker an der ecke.
eine kampagne dagegen zu machen würde die fifa in dem land selbst deskreditieren... sie handeln leider richtig... aus kapitalistischer sicht.
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08.06.2014 23:14 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+5 | -0
 
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Die Prostituierten bezahlen einfach nicht genug.. wie man am Katar Beispiel erkennen kann wird die FIFA nur aktiv wenn man Geld verdienen kann.. (ob nun Legal oder illegal).
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08.06.2014 23:57 Uhr von shadow#
 
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Man kann doch nicht plötzlich den eigenen "Sponsoren" ans Leder wollen.
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09.06.2014 00:49 Uhr von Weltenwandler
 
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beim Kampf gegen Kinderprostitution ist das wie der Kampf gegen Terrorismus. Wie, sie wollen keine Millionen für unsere fragwürdigen Kampangien zur Verfügung stellen? Dann unterstützen sie die wohl. Naja, gut, es hat absolut nicht mit der eigentlichen Funktion ihres Unternehmens zu tun, aber wenn sie nichts für die Kampanie spenden können wir das Geld nicht effektiv in Regierungstaschen versick... ähh... die armen Kinder schützen.

Menschen sind dumm. Erwähne Kinderschänder und/oder Terrorist und verlange eine beliebige Summe. Ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung wird immer verlangen das man ihn bezahlt. Menschen sind so leicht zu kontrollieren...
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09.06.2014 03:09 Uhr von Weltenwandler
 
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@flaming

im Grunde erwartet man hier das sich ein privates Unternehmen an einem Projekt finanziell beteiligt das schlussendlich der Strafverfolgung dient oder zumindest auf die Verbrechensstatistiken einwirken soll. Ich finde es persönlich ohnehin viel fragwürdiger dass es überhaupt unternehmen geben die sich an so etwas beteiligen. Solche Kampanien sind Aufgabe des Staates da es in seiner Verantwortung liegt(und nur in seiner Verantwortung) für die Einhaltung seiner Gesetze zu sorgen. Da zählt die Bekämpfung von Kinderprostitution ganz klar zu. Irgendwann fangen Staaten noch an sich auf solche gelder von Konzernen und Institutionen zu verlassen und dann gerät es ins Stocken wenn die Privatwirtschaft nicht mitspielt.

Abgesehen davon sieht die FiFa ja nicht weg. Wegsehen würde bedeuten sie leugnen dass dieses Problem existiert. Sie beteiligen sich nur nicht daran wie sie es ja scheinbar auch zuvor nicht getan haben also war dass doch nicht einmal unerwartet.

Stell mal eine direkte Relation zwischen "bei freunden zuhause" und Kinderprostitution her da du da ja einen Zusammenhang sieht der sich mir nicht erschließt. Sollen Unternehmen die solche Slogans haben immer tausende Euro an die Behörden spenden weil die scheinbar sonst die Strafverfolgung nicht auf die Reihe kriegen? Ich meine, wird zur Bekämpfung von sowas die FIFA oder die Polizei eingesetzt?

Die Höhe des Beitrages den man sich gewünscht hätte wäre sicher nicht bei einigen tausend Euro geblieben. Ist dir klar wie teuer eine landesweite Aufklärungskampanie ist? Scheinbar nicht. Nochmal, Strafverfolgung und Erhalt der öffentlichen Ordnung und ja, auch das Schärfen von Bewusstsein in Bezug auf Straftaten ist Angelegenheit des Staates und nicht der Wirtschaft.

Profit ist das vornehmliche Interesse von Konzernen. Immer wird so getan als sei Profite erwirtschaften etwas schlimmes. Und ja, über diese Profite kann ein Unternehmen frei verfügen. Vielleicht fanden sie diese Kampanie ja einfach schlecht umgesetzt, der Erfolg von sowas steht ohnehin immer in den Sternen. Ist schon schlimm wenn diese raffgierigen Unternehmen Profit erwirtschaften, nicht wahr? Nennt sich Wirtschaft, neue Erfindung.

Ganz abgesehen davon bezweifele ich dass sich diese Kinderprostitutionsringe da erst gestern angesiedelt haben, vorher war es Braslien nur einfach scheißegal und jetzt wollen sie mit solchen Aktionen so tun als würde es ihnen nicht am Arsch vorbeigehen solange sie im Zentrum internationaler Medien stehen.
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09.06.2014 08:28 Uhr von Bud_Bundyy
 
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Was hatte denn die FIFA mit der EM in polen und der Ukraine zu tun?
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09.06.2014 12:11 Uhr von Humpelstilzchen
 
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Um es mal klar zu sagen!
Wäre ein genauso hoffnungsloses Unterfangen in einem Land wie Brasilien; "Keine Macht den Drogen!"
Einfach mal realistisch sehen!!!
Das sind Faktoren, die die Leute tun, weil es ums nackte Überleben geht!
Wenn sich wirklich was ändern soll, dann muss die Ursache dafür aus der Welt!!!
Dann man tau, da bin ich ja mal gespannt!!!
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09.06.2014 16:22 Uhr von Weltenwandler
 
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@flaming

Die Bekämpfung von Rassismus ist also gleichbedeutend mit Kinderprostitution und wenn man dafür schon kein Geld ausgibt solle man es auch unterlassen für sportliche Fairness zu werben? Wobei sowas wohl eher in ihren Aufgabenbereich fällt als Staatsfunktionen wahrzunehmen :-)

Infrastruktur wird immer gebraucht, Straßen, Stromnetz und dergleichen und selbst die Stadien sind immer nützlich. In Stadien gehen viele Leute rein, gut wenn man mal was evakuieren muss und den Sinn von Straßen werde ich wohl nicht erklären müssen. Allerdings verdienen die Länder in denen die WM abgehalten wird sicher nicht geringes durch Tourismus, würde man dabei nämlich keinen Nutzen ziehen würde sich keiner drum reißen.

Ich meine, ich kann die Fifa auch nicht leiden wie generell Sportorganisationen aber dass sich Unternehmen aus der Strafverfolgung raushalten ist mir wichtiger als das.
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09.06.2014 17:12 Uhr von Weltenwandler
 
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Gewinnabgabe wäre bereits eine Einmischung. Es ist der erste Schritt auf einer langen Straße in Richtung privatisierter Polizeikräfte. Ich meine es gab da auch schon diverse Diskussionen dass Vereine beispielsweise selbst für die Sicherheit vor den Stadien sorgen sollten, daran sieht man wie gerne diverse Staaten es gerne hätten die Polizeigewalt am liebsten in Privathände zu geben...

Wenn man aufhört dass an dritte-Weltländer zu geben ist der politische Aufschrei danach so gewaltig dass es aus ökonomischer Sicht vermutlich günstiger ist ein paar kleinere Städte verfallen zu lassen als tausende von Diplomaten zu beschäftigen die jeden tag erklären dass es mit der Infrastruktur zu tun hat und nicht mit den Ländern selbst was ohne Zweifel aufkommen würde. Sport und Politik sind auf für mich schwer nachzuvollziehende Weise scheinbar eng miteinander verstrickt(vermutlich wegen dem vielen geld was da den Besitzer wechselt) und entsprechend gewaltig wäre das politische Echo.

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