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Heiße Pfingsfeiertage sorgen für Hitzewarnung und höhere Strompreise

Es wird das heißeste Pfingsten seit 50 Jahren, prognostizierte der Wetterdienst. Heiße Luft aus der Sahara sorgt in Deutschland für Temperaturen um die 36 Grad Celsius. Zum ersten Mal in diesem Jahr gibt der DWD eine Hitzewarnung heraus.

Das sonnige Wetter sorgt für ein weiteres Phänomen, welches in den vergangenen Jahren etwa 20 Mal stundenweise auftrat. Der Stromverbrauch lag im Schnitt um Pfingsten im Bereich von etwa 30.000 MW/h. Die installierte Solarstromleistung könnte den Bedarf alleine decken. Gleichzeitig laufen andere Kraftwerke.

Bereits am Samstag lieferten die Solaranlagen gegen 11:00 Uhr 22.000 MW/h. Die Gas- und Kohlekraftwerke können jedoch nicht einfach abgeschaltet werden, denn nachts ist kein Solarstrom verfügbar. So wird zur Netzstabilisierung wieder Strom "kostengünstig" ins Ausland verkauft oder verschenkt.


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WebReporter: X---G83.80
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strom, Hitze, Strompreis, Solarstrom
Quelle: tagesspiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2014 23:11 Uhr von FlatFlow
 
+4 | -2
 
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Gaskraftwerke kann man binnen wenigen Minuten hoch und wieder herunter-fahren!
Es fehlt einfach an Speichermöglichkeiten um den Solarstrom für die Nacht bereitzuhalten.
In wenigen Jahren wird auch das machbar sein, dann werden auch die Kohlekraftwerke dran glauben müssen, weil sie einfach nicht mehr konkurrenzfähig sein werden, den Sonne kostet nichts.
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08.06.2014 23:54 Uhr von uwele2
 
+9 | -1
 
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wieso erzeugt man mit dem überschüssigen Strom keinen flüssigen Wasserstoff?
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09.06.2014 01:07 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -1
 
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@FlatFlow: Warte ab, bald gibt es die Sonnensteuer. Dann kostet der Strom aus der Sonne sehr wohl sehr viel Geld.
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09.06.2014 01:54 Uhr von fizkik
 
+1 | -4
 
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Kostet uns jetzt schon eine Menge durch die Umlage, und wird noch schlimmer, viel Ackerfläche geht hier verloren durch Solarparks, die jeder Stromkunde durch die Umlage mit unterstützt; für den Kleinen mit Dach vom Eigenheim rentiert sich nicht mehr aber Solarparks auf Ackerfläche geht noch und alle bezahlen mit, die Kleinen, Großabnehmer haben andere Konditionen! Wir bringen uns mit diesem Öko selber um,
heißt wir sterben nicht wegen Gen, wir werden ökologisch in den Ruin getrieben und dann nimmt jeder was er bekommen kann egal was und woher!!!
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09.06.2014 10:07 Uhr von mort76
 
+2 | -1
 
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fizkik,
solange wir aus Feldfrüchten Sprit machen, muß man sich über die für Solaranlagen verbrauchte Ackerfläche nun wirklich keine Gedanken zu machen, das fällt nicht ins Gewicht.

Und wenn man bedenkt, mit welch riesigen Summen wir die Atomkraft subventuioniert haben (plus die ganzen versteckten Kosten der Atomkraft), ist das Gemecker über den Preis für saubere Energie auch etwas scheinheilig.

Die Stromkonzerne haben uns damals, vor der Umlage, schon extrem abgezockt, und sie tun es heute auch noch.
Dazu kommt deren aktive Blockade des ihnen vertraglich auferlegten Ausbaus des Stromnetzes, womit sie die alternative Energie zusätzlich sabotieren- die sind schon seit Jahrzehnten vertragsbrüchig und haben ihre gigantischen Gewinne eben lieber an die Aktionäre ausgeschüttet.

Diese Raffzahn-Mentalität wurde vor ein paar Jahren als das grö´te Hindernis für die deutsche Wirtschjaft überhaupt bewertet, und das war noch lange VOR der EEG-Umlage.
Diesen Menschen kann man kein einziges Argument glauben.

Wißt ihr noch, wie einer der Konzerne einen Technikfehler beging, welcher zu einem riesigen Stromausfall führte, und wie die zuerst versuchten, das als eine "Überlastung durch altenative Energie" zu verkaufen?
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09.06.2014 10:55 Uhr von Zipflklatsche
 
+0 | -0
 
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Das ist ja ein einziges Einheitenwirrwarr in der Nachricht.
Leider verstehen das aber sehr viele Leute nicht richtig (wie ich immer wieder im Internet sehe) und glauben Energie könnte bspw. in kW/h angegeben werden. Korrekt heißt es kWh, das heißt Kilowatt MAL Stunde... Leistung MAL Zeit.

Anders gesagt:
km/h: Kilometer PRO Stunde
kWh: Kilowattstunde (ohne pro)

So, dann also mal konkret zum Artikel:
- Der "Stromverbrauch" um Pfingsten müsste korrekterweise mit 30.000 MW angegeben werden, bzw. mit 30.000 MWh/h (wobei sich dann logischerweise h/h wegkürzt, kann man sich dementsprechend sparen)
- Die Solaranlagen lieferten 22.000 MW

Die Quelle ist leider auch schwammig/fehlerhaft in Sachen Einheiten, aber immerhin steht da nix von MW/h. Da kräuseln sich mir als Ingenieur die Zehennägel.
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09.06.2014 11:08 Uhr von FlatFlow
 
+1 | -0
 
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@fizkik Ich bin auch kein Ökkojunger und mir gefällt auch nicht alles was gemacht wird, du jedoch erzählst (tut mir leid, dass ich das sagen muss) puren quatsch.
1. Gerade für den privaten Eigenstrom verbraucht lohnt heute noch eine Photovoltaikanlage, weil sie nicht mehr so teuer ist und durch die niedrigen Zinsen man es relativ günstig finanzieren kann.
2. Große großflächige Solarparks auf den "Äckern" kannst du in Deutschland wohl auf eine Hand abzählen und jetzt durch die neue EEG Novelle (Subventionen sind gekürzt und werden stets niedriger) werden es noch weniger.
3. Es braucht Eine (vermutlich länger) Generation für den kompletten umstieg auf Erneuerbare Energien und das ist nicht umsonst. Danach jedoch wird Energie relativ billig, sofern groß Konzerte nicht alles aufkaufen und wieder nur fette Renditen fahren.
4. Die Politik hat hier Fehler gemacht und bis heute diese nicht korrigiert, den man kann alles Subventionieren, aber nur so lange zb. bis eine Anlage bezahlt worden ist, sobald eine Anlage "schwarze Zahlen" schreibt, egal ob kleine Private oder groß Anlage, ab dato sollten keine Subventionen mehr fliesen! Wir zählen pauschal für jede Anlage 25 Jahre lang und das ist meines Erachtens ein großer Fehler die noch Generationen noch uns blechen werden.
mfg

@uwele2 ich bin ganz deiner Meinung

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